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Galerie g26.ch Bern - Ausstellungen

Paul Goesch

Paul Goesch geb. 1885 in Schwerin, 1940 von Ärzten in Hartheim ermordet.

Beruf: Kunstmaler, Regierungsbaumeister.

Wie die folgenden Bilder, straft dieses Werk alle Interpretationen von wegen atavistischer Tiefe Lügen, beschreibt es doch in unmittelbarer Vorhersage die Situation, in der sich der danach ermordete und wahrscheinlich zerstückelte Künstler befindet!



Akademie der Künste D-10557 Berlin-Tiergarten

Archivabteilung Baukunst, Paul Goesch, Architekt, 1885-1940, 1 Archivkasten, 1 Planschub
Architektonische Entwürfe sowie Bilder und Zeichnungen aus der Zeit um 1920, biographische Unterlagen und persönliche Photographien. Hervorzuheben sind insbesondere Skizzenbücher, die Goeschs Studienreisen nach Rom und Dresden dokumentieren (um 1914), sowie seine Unterlagen aus der Studienzeit.



Berlinische Galerie

Eine Wand mit Aquarellen von Paul Goesch, Porträts von B.F. Dolbin und Künstlerbildnissen aus der Sammlung Feldberg erinnert daran, wie zentral für das von Roters erarbeitete Sammlungskonzept der Berlinischen Galerie der Leitgedanke gewesen ist, diejenigen Künstler der Vergessenheit zu entreissen, die unter dem Nationalsozialismus unterdrückt, ins Exil getrieben, ermordet und deren Werke als entartet verhöhnt und gebrandmarkt wurden.

So entdeckte Roters den künstlerischen Nachlass von Paul Goesch und widmete seinem Werk 1976 die erste monographische Ausstellung der Berlinischen Galerie. Goesch, 1885 in Schwerin geboren, lebte nach dem Ersten Weltkrieg in Berlin, war Mitglied der Gläsernen Kette, des Arbeitsrates für Kunst und der Novembergruppe. Mit der Diagnose Schizophrenie war er ab 1921 in verschiedenen Nervenheilanstalten untergebracht. 1940 verlegten ihn die Nationalsozialisten nach Hartheim an der Donau und brachten ihn dort um. Die wenigen ausgestellten Blätter (insgesamt wurden der Berlinischen Galerie 1978 von der Familie des Künstlers knapp 300 Arbeiten geschenkt) zeigen, in leuchtenden Farben, die phantastische, formenreiche Bildwelt einer ungewöhnlichen Begabung.
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Berlinische Galerie

Eine Sonderstellung innerhalb der Sammlung nehmen ein: die ca. 250 Zeichnungen und Aquarelle von Paul Goesch, einem psychisch kranken Künstler, der in seinen Arbeiten eine phantastische, erfindungs- und formenreiche Bildwelt entfaltet hat.
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Die Prinzhornsammlung der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg

Zur Vorauswahl gehörten ferner Werke des Holzschnitzers Carl Genzel (Brendel) und des Architekten und Malers Paul Goesch, von dem kurz zuvor 1937 in der Mannheimer Kunsthalle drei Blätter beschlagnahmt worden waren.
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Universidad Nacional Autónoma de México

VIENA, 3 de junio 1997.- El Kunstforum de Viena prepara una exposición sobre la influencia de la locura en la creación artística, según dijeron hoy, martes, fuentes de la institución. La exposición, que se inaugurará en septiembre, reunirá 300 obras de 70 artistas de distintos países y comenzará por la representación de enfermos psíquicos en la pintura desde 1600. Ese apartado incluirá obras de Rubens, Géricault, Goya, Van Gogh, Robert-Fleury o Signorini, Kubin, Kirchner, Heckel u Otto Dix. Asimismo, se presentarán trabajos realizados por enfermos mentales como August Neter, Adolf Woelfli, Paul Goesch y los miembros del grupo de Gugging (en Viena), que han influido en otros creadores como Picasso, Max Ernst, Paul Klee, Dubuffet o Baselitz. A partir de la observación del comportamiento divergente del poseso y del sano, en la época prebarroca, se comenzó a identificar al artista con el loco y el marginado social. Algunos artistas del expresionismo temprano, como el austriaco Egon Schiele, incorporaron la mímica y los gestos sintomáticos de los enfermos mentales a sus retratos y sobre todo sus autorretratos, afirma la historiadora del arte Ingried Brugger, responsable de la exposición (EFE).



Art Brut - Geschichte

Es ist paradox und beunruhigend zugleich, dass es die auf Initative des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels veranstaltete Ausstellung Entartete Kunst von 1937 war, die erstmals Werke der künstlerischen Avantgarde unmittelbar mit Bildzeugnissen aus dem psychiatrischen Rereche zusammenbrachte. Die als Herabwürdigung gedachte Vermengung der Werke von Kirchner, Nolde, Kokoschka, Chagal, Kandinsky u. a. mit denen von psychisch kranken, die Hans Prinzhorn als Arzt der Psychiatrischen Klinik Heidelberg zusammengetragen hatte, sollte die Besucher von der Morbidität der »jüdisch-bolschewistischen« Kunst überzeugen.

Inzwischen hat sich erwiesen, dass Goebbels mit einer Art von negativem Spürsinn und mit Rassenwahn eine wahre Anthologie der modernen Kunst zusammengestellt hatte. Hat sich die Bewertung heute in ihr GegenteiI verkehrt? Die Kustoden amerikanischer Museen, welche mit hohem Aufwand versucht haben, diese Ausstellung mit dem Ziel einer Rehabilitation der Moderne zu rekonstruieren, schlossen vorsichtshalber - jedoch obwohl man sie leicht hätte beschaffen können - die Werke der Sammlung Prinzhorn aus, so als ob sie weiterhin kompromittierend wirken könnten, indem sie Karl Brendel, Paul Goesch und Franz Pohl in ihrem psychiatrischen Ghetto beliessen, schienen sich diese Kustoden den Standpunkt Goebbels zu eigen gemacht zu haben.
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Canadian Centre for Architecture

The CCA's collection of Die gläserne Kette correspondence and of drawings, prints and photographs related to the work of its members (Hermann Finsterlin, Paul Goesch, Wenzel Hablik, Carl Krayl, Bruno + Max Taut) is the largest of its kind outside of Europe. Particularly important are more than 200 drawings by Paul Goesch.

La collection du CCA sur Die gläserne Kette est la plus importante du genre à l'extérieur de l'Europe. Elle comprend des lettres, des dessins, des estampes et des photographies reliées aux oeuvres de quelques-uns des membres de ce groupe (Hermann Finsterlin, Paul Goesch, Wenzel Hablik, Carl Krayl, Hans Scharoun, Bruno et Max Taut), dont plus de 200 dessins de Paul Goesch.



Berliner Morgenpost

Gedenkstätte für Euthanasie-Opfer vorgeschlagen - «Haus des Eigensinns» könnte ein neues Museum heissen.

Die Initiatoren haben zwei Ausstellungsprojekte vorgesehen. Zum einen die Dokumentation der Verbrechen und der Täterschaft. Dabei sollen auch die Rolle der Medizin und Biologie sowie ideologische Hintergründe der Euthanasie-Morde und der vorausgegangenen Legalisierung massenweiser Zwangssterilisierung zur «Verhütung erbkranken Nachwuchses» beleuchtet werden. Auch an individuelle Schicksale der Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, mit psychischen Leiden, Soldaten, die mit Kriegserlebnissen nicht fertig wurden, bis hin zu Alterskranken, denen das NS-Regime das Recht auf Leben absprach, will man erinnern.

Zum anderen sollen im «Museum der Wahnsinnigen Schönheit» ein Teil der Bilder der Prinzhorn-Sammlung ausgestellt werden. Benannt sind sie nach dem Heidelberger Psychiater Hans Prinzhorn (1886 bis 1933), der die Sammlung von 5000 Gemälden und Skulpturen von Psychiatrie-Insassen gründete. Zurzeit lagert diese in den Kellern der Heidelberger Universitätsklinik. Der Freundeskreis möchte einen Teil dieser Bilder nach Berlin holen. «Wir wollen den Künstlern mit der Präsentation der Bilder in der Gedenkstätte ihre Würde zurückgeben», betont René Talbot, Sprecher des 1998 gegründeten Freundeskreises. Unter den Werken sind unter anderem Bilder des Kunstmalers und Regierungsbaumeisters Paul Goesch, der 1940 in der Anstalt Hartheim ermordet wurde, und des Kunstschmiedes Franz Karl Bühler, 1940 in Grafeneck ermordet.
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Hayward Gallery

For me, the following were some of the highlights: Barbara Suckfull's drawings/writings - simple forms made up of words, numbers, even pinholes; Emma Hauchk's Letters to Husband - the same line written over and over down the page so as to become almost solid and intensely moving; Josef Grebing's immaculate colour chart and calendars; the visionary quality of Paul Goesch, Josef Forster, August Natterer or Heinrich Muller; Else Blankenorn's oil paintings, richly coloured, except for her True Image of Christ in white on white. Her Banknotes should unquestionably be used for the proposed European currency.

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