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Kunst - Glossar Raymond Hains 9. November 1926 Saint-Brieuc, Bretagne; bis 28. Oktober 2005 Paris) Französischer Maler und Bildhauer des Nouveau Réalisme. Raymond Hains 1945 schreibt er sich im Bildhauerkurs der Ecole des Beaux-Arts von Rennes ein. 1945 arbeitet er zusammen mit E. Sougez beim fotografischen Dienst von France-Illustration. 1946/47 erste abstrakte Fotografien (Photographies hypnagogiques), die er 1948 in Paris zeigt. 1950 erfindet er das Konzept des «Ultra-lettre» und widmet sich den «lettres éclatées» (aufgebrochene Buchstaben). 1957 Ausstellung der «zerrissenen Plakate» in Paris. 1959 stellt er im Salon des Réalités nouvelles und auf der ersten Biennale von Paris aus. 1960 zeigt er im Salon Comparaisons - er trägt den Spitznamen «Raymond der Abstrakte» - eine Abbildung aus der Encyclopédie Clartés; Reise nach Italien. 1961 ist er vertreten bei der Ausstellung «Bewogen Beweging», Stedelijk Museum, Amsterdam, anschliessend Stockholm und Humblebaek sowie in «The Art of Assemblage», Museum of Modern Art, New York, später in Dallas und San Francisco. 1963 distanziert er sich vom «Nouveau Réalisme». 1964 nimmt er an der Biennale von Venedig teil. Die «zerrissenen Plakate» werden 1965 in der Galleria Apollinaire in Mailand gezeigt. Er lebt von 1968 bis 1971 in Venedig. Mit drei stark vergrösserten Zündholzbriefchen ist er Teilnehmer an der «documenta 4» in Kassel. 1971 Rückkehr nach Paris. Stand 1989 |