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Kunst - Glossar Robert Indiana 13.9.1928 New Castle, Ind Eigentlich Robert Clark, US-amerikanischer Maler; Vertreter der Pop-Art; setzt in seinen Siebdrucken Farbflächen nebeneinander, in die er Zahlen und Blockbuchstaben stempelt, vermengt mit plakativen Reizworten aus dem US-Alltag. www.wissen.de Robert Indiana Geboren 1928 in New Castle, Indiana, als Robert Clark. 1945 bis 1948 Studien an den Kunstschulen in Indianapolis und Utica, 1949 bis 1953 an der School of the Art Institute Chicago und der Skowhgan School of Painting and Sculpture, Maine. 1953 und 1954 Studien am Edinburgh College of Art in Schottland und an der London University. Anschliessend lässt er sich in New York nieder. Er hat Kontakt mit den Malern Kelly, Smith, Youngerman. Seine frühen Arbeiten sind von Verkehrszeichen, Spielautomaten, kommerziellen Schablonen und alten Firmennamen inspiriert. Anfang der sechziger Jahre entwickelt er parallel zu Skupturen-Assemblagen («Cuba») einen flächigen, farbigen Stil unter Verwendung von Buchstaben, Wörtern und Ziffern. 1966 finden Ausstellungen in Düsseldorf, Eindhoven (Von Abbemuseum), Krefeld (Museum Haus Lange), Stuttgart (Württembergischer Kunstverein) statt. 1968 nimmt er an der «documenta 4» in Kassel teil. Bekannt machen ihn Serigrafien, Plakate und Skulpturen zum Begriff «LOVE», wobei die unmittelbare, plakative Wirkung aus der symmetrischen Konstellation von Farb- und Formelementen beruht. Stand 1989 Robert Indiana, eigentlich Robert Clark Er studierte 1945 am John Harron Institute, Indianapolis, 1946 am Munson-Williams Procter Institute, Utica, 1947-52 zusammen mit Claes Oldenburg am Chicago Art Institute, 1952 am Edinburgh College of Art und an der London University. 1954 liess er sich in New York nieder. 1959 wurde seine Künstlerwerkstatt in New York abgerissen und an deren Stelle das World Trade Center errichtet. Er übersiedelte nach Bowery. 1964 erscheint Indiana in Andy Warhols Film «Eat». Robert Indiana gehört zu den bekanntesten Pop Art Künstern Amerikas. In seinem Werk kommt der Schimmer des amerikanischen Optimismus zum Ausdruck, unter dessen Hülle aber ein harter, schneller Sinn für pragmatische Realität, sogar Zynismus, verborgen liegt. Was die grafische Kunst Robert Indianas auszeichnet, ist die stilsichere kalkulierte Verbindung von Typografie und Farbflächen-Geometrie. 1966 entstanden seine ersten Serigraphien, die das Wort «LOVE» zum Inhalt hatten und denen noch viele weitere folgten wie 1967 das Portfolio «Numbers». 1971-1982 entstanden weitere zahlreiche Siebdrucke u.a. im Auftrag des Museum of Modern Art, New York. Indianas Werke wurden bereits in vielen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt. Robert Indiana wurde durch sein Leben und Arbeiten zum Maler amerikanischer Worte, amerikanischer Zeichen und Symbole, zum Maler des American Dream. |