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Kunst - Glossar Richard Smith Geboren 1931 in Letchworth, Hertfordshire. Er studiert 1948 bis 1950 an der Luton School of Art, London. 1950 bis 1952 dient er bei der Royal Air Force in Hongkong. 1952 bis 1954 studiert er an der St. Alban's School of Art. Er setzt sich mit den Theorien und Schriften Marshall McLuhans auseinander und interessiert sich für Verkaufsdesign, Warenimages, Massenmedien, 1954 bis 1957 studiert er am Royal College of Art in London. 1954 ist er an den Ausstellungen der «Young Contemporaries» in den RBA Galleries, London, beteiligt. Richard Smith 1957 unternimmt er eine Italienreise und besucht erstmals New York. 1957 bis 1958 ist er Dozent am Hammersmith College of Art in London. 1959 bis 1961 erhält er ein Stipendium für einen Aufenthalt in den USA. Er wird von den amerikanischen colorfield-pointers in seiner Farbflächenmalerei beeinflusst. 1961 widmet ihm Richard Bellamy in der Green Gallery, New York, eine erste Einzelausstellung. Um sich mit kinematografischen Verzerrungen auseinanderzusetzen, dreht er 1962 den Film «Trailer». Er kehrt noch London zurück und lehrt an der St. Martin's School of Art, London. 1963 bis 1965 übersiedelt er erneut nach New York. Er hat Dozenturen in Aspen, Colorado, an der University of Virginia, Charlottesville, und an der University of California, Irvine, 1976 in Davis. 1966 widmet ihm die Whitechapel Gallery in London eine Ausstellung. Er ist an der Biennale in Venedig beteiligt und erhält 1967 den grossen Preis der Biennale von São Paulo. Er malt grosse Leinwandbilder in starker Farbigkeit, die abstrakt angelegt sind, Alltagsimages assoziieren und in skulpturale, installative Dimensionen übergehen. 1972 wird er zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. 1976 siedelt er nach New York über. 1976 widmet ihm die Tate Gallery in London eine umfassende Retrospektive. Er organisiert sie als Rekonstruktion von sechs Einzelschauen, die er seit 1961 veranstaltet hat. 1977 findet eine Ausstellung am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, Massachusetts, statt, sie wird in verschiedenen anderen Städten der USA gezeigt. Weitere nationale und internationale Ausstellungen folgen. Stand 1989 |