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Kunst - Glossar

Jacques Villon

31.7.1875 Damville - 9.6.1963 Puteaux bei Paris

Eigentlich Gaston Duchamp, französischer Maler, Grafiker und Dichter; Bruder von M. Duchamp und R. Duchamp-Villon, schloss sich 1910 den Kubisten an, wurde Hauptfigur der Gruppe «Section d'Or»; malte in Abwandlung des Kubismus geometrisch-abstrahierende Landschaften, Stillleben und Porträts in hellen, gegeneinander abgestuften Farbflächen.

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  • Jacques Villon
  • Jacques Villon (Wikipedia)
  • Kubismus



    Jacques Villon

    Jacques Villon, der als Gaston Emile Duchamp geboren wurde, war einer der vielseitigsten Künstler des 20. Jahrhunderts und Hauptvertreter des Kubismus. Der ältere Bruder des Künstlers Marcel Duchamp, der den Namen Villon zu Ehren des französischen Dichters Francois Villon annahm, hat in seinem Werk ein künstlerisches Spektrum umfasst, welches sich vom Portrait des Fin-de-siècle, über die Belle Époque, dem Fauvismus und Kubismus bis hin zur Abstraktion erstreckt.

    Er begann als Zeichner für humoristische Blätter und entwarf Plakate. Ab 1906 wandte er sich auch vermehrt der Malerei zu, die zunächst unter dem Einfluss von Edgar Degas und Henri Toulouse-Lautrec stand, fand ab 1911 Zugang zu den Kubisten. Als Radierer fand Villon seinen eigenen kubistischen Ausdruck für die Druckgraphik.

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