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Youcha

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Galerie g26.ch Bern - Ausstellungen

Youcha



  • Youcha - fantasievolle, naive Bilder, die vom Leben erzählen
  • Youcha: une étrange vision de beauté
  • Youcha (Maroc) et Danièle Caron
  • Youcha (english)
  • 7. Triennale Insita 2004 in Bratislava/Slowakei



    Youcha - fantasievolle, naive Bilder, die vom Leben erzählen

    Eine fragile, hölzerne Barke, eine «Pateras», treibt auf hoher See. Sie ist überladen mit Menschen, die ihrer Hautfarbe nach aus Nord-, West- oder Zentralafrika zu stammen scheinen. Euphorisch oder ängstlich strecken sie ihre Arme in die Luft, bitten Allah oder Gott für eine gelingende Überfahrt. «Geheime Reise» nennt der marokkanische Künstler Youcha diejenigen seiner Bilder, die von Menschen handeln, die aufgebrochen sind, um in Europa ihr Lebensglück und einen neuen Lebenssinn zu suchen. Optimistisch und hilflos zugleich geben sie sich den monströsen Naturkräften als auch den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Mächten preis. Sie werden nicht willkommen sein, denn eine Aufenthaltsberechtigung für die Länder ihrer Sehnsucht besitzen sie nicht. Sie sind mutige Nomaden der Gegenwart, auf ihre Weise starke Persönlichkeiten. Jedoch sind ihre Leben und ihre Zukunft fragil wie dahintreibende Seifenblasen. Immer wieder berichten Zeitungen von gelungenen oder misslungenen Versuchen, von Marokko aus spanisches Hoheitsgebiet zu erreichen. Youchas Arbeiten sind somit äusserst aktuell.

    Vereinfacht aber treffend beschreibt der Künstler auf ausdrucksvolle Weise diese besondere Situation, die glücklich oder fatal enden kann. Mit wenigen Pinselstrichen charakterisiert er diesen vagen Raum, aus dem die Reisenden stammen, den sie zurücklassen, den sie durchqueren und den sie - so gut es geht - zu meistern versuchen. Trotz ihrer grossen Zahl und der damit verbundenen Anonymität werden anhand der individuell gestalteten Gesichter Einzelschicksale spürbar. Was wird wohl ihre Zukunft sein?

    In der Abenddämmerung stechen die Flüchtlinge in See. Der Mond und ein paar Vögel begleiten sie auf ihrer geheimen Überfahrt - Männer wie auch Frauen. Welche Gefahren lauern auf sie? Wird vielleicht auf ihrer Reise ein Meeresungeheuer auftauchen und sie verspeisen? Oder ist es ihnen wohl gewogen? Youcha verweisst, in dem er diese Fantasien figürlich darstellt, auf Ängste und Hoffnungen wie auch auf eine treibende Existenz zwischen Traum, Albtraum und Realität. In manchen seiner Bilder schwimmen menschliche Skelette oder Fischgräten unterhalb des Boots. Sie symbolisieren den Tod, der die Emigranten wie ein persönlicher Schatten ins Ungewisse begleitet. Werden sie (über)leben? Wie viele erreichen wohl ihr Ziel? Youcha lässt ganz bewusst diese Fragen offen.

    Der Maler Youssef El Khourrib, der sich den Künstlernamen Youcha gab, wurde 1963 in Marokko geboren. Er lebt und arbeitet in Assilah, einem kleinen Küstenort, der südlich von Tanger gelegen ist. Dort betrieb er einst ein kleines Café, servierte seinen Gästen Pfefferminztee. Erst in späteren Jahren fand er als Autodidakt den Weg zur Malerei. Youcha hat nun ein kleines Atelier in der Medina von Assilah. Dort legt er seine Malgründe - Papier- oder Baumwollstoffreste - schlicht und einfach auf den Boden.

    Als Grundlage gebraucht der Maler eine einfache weisse Grundierung. Diese bringt die darüber gemalten Farben indirekt zum Leuchten. Spontan und in einer für ihn typischen als auch besonderen Art-brut-Manier setzt der Künstler Figuren, Objekte oder ornamentale Striche gekonnt und spannungsvoll ins Format, wobei er einen unbemalten Stoffrand als Rahmen belässt. Letzterer gibt den Bildern eine gewisse Leichtigkeit.

    Speziell sind Youchas gemalte Figuren. Sie sind fantastische Mischwesen, die sich aus menschlichen und tierischen Elementen zusammensetzen. Sie erinnern an Delphine, Elefanten, Esel oder Dromedare, im weitesten Sinne an mythologische Wesen, wie zum Beispiel eine Chimäre. Ihr Wesen zeigt sich human und animalisch zugleich, was auf die in uns Menschen wirksamen Pole verweist. Schwarze Umrisslinien umschreiben skizzenhaft die Körper. Sie geben ihnen eine klare Form. Seine Malerei bleibt jedoch äusserst zweidimensional. Hie und da entsteht eine simple Form von Plastizität oder von Räumlichkeit, die sich, flüchtig wie Gedanken, gleich wieder aufzulösen scheint.

    Youcha verwendet eine Reihe von Farben, wie zum Beispiel Gelb- und Rotocker, Ultramarinblau, Schwarz und Weiss, Grundtöne also, die er stellenweise mischt, ineinander malt, übereinander lagert oder lavierend aufträgt. Insgesamt bleibt seine Farbpalette aber reduziert. Sie ordnet sich eindeutig der Fläche und der Form unter. Ab und an, je nach Thema und Bild, verdichten sich graphische Kürzel zu Mustern oder Strukturen. Sie erinnern an geometrische Keramikornamente der einheimischen Berber. Youchas Bildkompositionen sind unkomplizierte Aneinanderreihungen, d. h. sie bestehen aus einem additiven Nebeneinander. Es ist eine einfache, kindliche und unbefangene Erzählstruktur, die den Bildergeschichten zu Grunde liegt, die uns trotz alledem auf eine interessante und anziehende Weise mitgeteilt werden.

    Was hört man nicht alles in einem Café? Neueste Ereignisse, persönliche Freuden und Sorgen, Dinge, welche die Menschen in Marokko oder die lokale Bevölkerung beschäftigen oder berühren. Entsprechend lebensnah und zeitgemäss sind die Themen, die der Künstler in seinen Bilder umsetzt, wie zum Beispiel Armut, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, die daraus möglicherweise resultierende Emigration, Abreise und Rückkehr, positive oder negative Kräfte, Leben oder Tod. Andere Bilder spiegeln die emotionale, soziale und sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau oder sie verweisen auf die multikulturelle Gesellschaft, die – so Youchas Traum – geprägt sein sollte von Toleranz - ethnisch und religiös. Verschiedenes wird uns entweder direkt oder mit Hilfe von fabulösen Symbolen mitgeteilt. Es sind Wünsche, Visionen aber auch reelle Wahrheiten.

    Die besondere Stärke von Youchas Malerei liegt zum einen im naiven, unbefangenen Ausdruck voller Spannung und Energie, zum anderen in der fantasievollen Umsetzung lebensnaher Themen, die den Betrachter ansprechen und zum Nachdenken auffordern. Gerne verweilt man bei Youcha und seinen Bildern, um über das Leben mit seinen Ereignissen, über die Liebe, über diverse Hoffnungen und Enttäuschungen... zu diskutieren - wie auch immer - einen Kaffee, einen Tee, einen Nachmittag oder Abend lang.

    Inge Neugebauer
    November 2005




    Youcha: une étrange vision de beauté

    Le dromadaire en fuite
    La mer bruisse
    Le datura ouvre ses fleurs
    (haïku)


    Le décor

    Tout devient concret. Un autre monde apparaît. Il est plein de couleurs, de petites formes qui s'entrelacent, de grandes taches qui deviennent minuscules. Cette palette grimpe sur les chaises, quelques tables, deux petites palissades qui protègent le mobilier de la circulation des piétons dans la rue commerçante de la Médina. La façade est également bariolée. A l'intérieur, une unique petite pièce est remplie d'objets hétéroclites, des souvenirs pour touristes, un réchaud alimenté par un Butagaz qui chauffe l'eau pour le thé, une paillasse pour la sieste derrière le comptoir et des rouleaux de tissus peints. Sur une étagère, entre le bric-à-brac, naviguent deux petits bateaux en bois peintur lurés de toutes sortes de couleurs. Aux murs sont punaisés des morceaux de tissus-ses tableaux- aux sujets variés: quartiers de villes imaginaires, embarcations vétustes bourrées de monde, personnages étranges dont les formes sont à la fois humaines et animales.

    Après avoir servi le thé à la menthe aux clients -Célia, la femme du peintre espagnol Diego Moya est une habituée fidèle, sa meilleure pratique- le patron du café s'accroupit ou s'assied sur un petit tabouret, le regard vers l'extérieur, et poursuit frénétiquement son travail de peintre sur un bout de tissu déposé par terre devant lui. L'artiste se met à ceuvrer dans son bistrot-boutique-atelier, situé au numéro 3 de la rue Tijara dans la Médina d'Assilah.

    La ville, ou plutôt la ville dans la ville, c'est la Médina d'Assilah, qui a élu domicile vers le dixième siècle sur les rives de l'océan Atlantique, entre Tanger et Larache. Entourée de fortifications portugaises depuis le quinzième siècle, elle est aujourd'hui l'âme et la mémoire du Maroc du Nord. Depuis vingt cinq ans, la Médina héberge un Moussera culturel qui chaque année invite des artistes marocains et étrangers à y réaliser des fresques murales.

    L'homme

    Le marchand, préparateur de thé et artiste, ne prête guère attention à ce décor tel quel. Inlassablement, il construit son monde et sa liberté. Il s'appelle Youssef Elkhorib, né à Assilah en 1963. L'année dernière, il a perdu son atelier- bistrot, mais il s'est donné un nom d'artiste: Youcha. Et de surcroît, il a ouvert à deux pas sa propre galerie. Bien entendu, la façade est ornée d'une grande enseigne peinte et l'intérieur est minuscule. Maximum deux personnes y tiennent debout. Quelques toiles sont vaguement accrochées aux murs, les autres mises en rouleaux entassés, serrés, qu'il déplie sans se lasser dès qu'un curieux s'arrête. Il expose aussi ses tableaux sur les façades et les murs d'en face, entre un présentoir de cartes postales et les bricoles du voisin. Il guette l'amateur devant la «Gallery Youcha».

    Youcha est né au milieu d'une famille de dix enfants. Son père est fabricant de meules en pierre et sa mère s'occupe de la maison. Il est encore môme et déjà il peint, il invente des jeux et des spectacles, tout en fréquentant un peu l'école primaire. A l'âge de sept, huit ans il plante un décor chez lui, dans un recoin, un petit espace sous les quelques marches d'un escalier étroit. Il fabrique des tickets d'entrée qu'il vend trois centimes à trois spectateurs qui remplissent sa «salle de spectacle». La lumière s'éteint, des petites bougies sont allumées et la projection du western commence en ombre chinoise sur un chiffon tendu, avec un cow-boy comme celui de la télévision, en papier découpé et un petit cheval en plastique. A la fin de la séance, maman distribue un verre de thé à l'assistance. Il arrive aussi au gamin de faire commerce avec des surprises emballées dans un bout de papier: ce sont en général des cailloux, des bateaux en bouts de bois ou des cornes de moutons, des débris de miroir, qui déjà sont peints en petites taches multicolores. Ce n'est pas de la décoration, mais tout simplement du «bla bla bla», comme il dit.

    Le petit Youssef fréquente peu l'école primaire. Il décide de travailler dans un camping, dans différents cafés, à Fès et ailleurs, et se lance ensuite dans le commerce en ouvrant une brocante, une petite boutique de babioles, de breloques et de bricoles. Enfin, il ouvre son salon de thé à Assilah. II est marié, père d'un enfant et peint tout ce qui lui tombe sous la main: meubles, objets, murs, bouts de papiers et tissus, et là tout lui estbon: morceaux de robe, vieux coupons, fragments de chemises

    L'artiste à l'état brut

    En 1999, il est définitivement possédé par une frénésie de peinture. Mais il reste le petit homme qui s'étonne de lui-même, qui rigole quand il parle de son travail, qui se prend au sérieux tout en pensant le contraire. Il entretient des relations analogues avec tout le monde, souriant et plein d'une ironie et d'une jubilation secrètes. Dans la vie il critique absolument tout, trouve que le monde va mal, remet les Marocains et tous les autres en question. Il ne se considère le titulaire de qui ou de quoi que ce soit. Ce qui est possible, c'est qu'il faut peindre. Et ce qui est peint varie en fonction des saisons. La relation qu'il entretient avec ses eeuvres est d'un narcissisme sans frontière.

    Youcha raconte qu'il est dans son temps, mais il l'exprime aussi dans un autre déroulement, entre le rêve, le cauchemar, le fantasme et le bonheur. Il aborde plein de sujets comme la politique, la pauvreté, la bourgeoisie, la tolérance, la religion, les femmes. Il tient ce qu'il considère être la vérité et la réalité. Il évoque les candidats à l'émigration clandestine pour faire connaître leur problème et leur détresse. Il traduit les rêves de personnages fabuleux et d'animaux délirants. Les maisons, les remparts, les mosquées et les églises, les cheminées et les antennes de télévision, la mer et le soleil rouge à la tombée du jour, le bleu de la nuit et la lune, les arbres et les lampadaires, les oiseaux et les cimetières, les ânes et les dromadaires, les bonhommes et les bonnes femmes: tout est dans la ville, dans le bordel d'Assilah, comme l'appelle l'artiste.

    La barque est un thème récurrent et obsessionnel parce qu'elle ponctue chaque jour de l'année: celle bourrée d'émigrés en sursis-les boat people, les «pateras»-,celle qui avance péniblement dans la mer des cadavres, celle échouée sur un rocher ou encore celle qui est vide et entourée d'arêtes de poissons. La mort guette qui aspire à un monde meilleur. Les tableaux la dramatisent et accentuent la fragilité des embarcations, leur côté dérisoire. L'être humain est comme un insecte qui se débat. Curieusement, le petit bateau devient parfois un corps de femme allongé, revêtu d'une robe tout en couleurs, entouré de créatures humaines qui dansent sur un rythme joyeux et envoûtant.

    Un dromadaire va franchir la porte des remparts. Il transporte sur sa bosse un minaret de traviole, comme un escargot sa coquille. Des gens se trémoussent pour le plaisir du corps. Un homme-char à chapeau vise la ville en sainteté. Un âne portant des hommes et des tours sur le dos, renverse un pot dans lequel poussent des campaniles et des poteaux électriques. Ces scènes comme d'autres évoquent le réel et l'irréel, la pantomime d'un genre humain qui habite des maisons et fréquente des édifices religieux qui ne tiennent pas debout, comme emportés dans une tempête ou un tourbillon.

    Topologie

    J'écris au sujet de l'eeuvre de Youcha et, par intervalles, je regarde l'élection de miss France à la télévision. A la radio, j'écoute d'une oreille «La Juive», un opéra de Jacques Fromental-Halévy. Ce sont les distances qui me sont empiriquement tombées dessus. Je n'aime pas les calculs et les complots qui président à l'élection d'un être humain et je n'accroche pas à la musique. Toute mon attention est retenue par les dix tableaux qui sont par terre et par les photos éparpillées sur mon bureau autour du texte qui progresse lentement. La géométrie est en place et me permet de rêver aux rêves de Youcha.

    Epilogue

    La création jaillit ici dans toute son ampleur, parce que ses maillons ne sont pas dans une chaîne. Elle ne respire pas sur une scène ou dans une composition. C'est en l'appréhendant à l'intérieur d'un monde bouleversé qu'apparaissent les frabuients qui lui donnent vie, la mettent en images. C'est un jeu d'éclat dont l'origine est un ensemble de couleurs qui ne peuvent se définir que par l'ensemble de la composition. Leurs bruissements racontent les aventures de la vie, de la langue pour les dire en les peignant.

    Dans les ruelles de la Médina, les enfants et les adultes ne marchent pas. Ils flottent, désarticulés, cherchant un endroit de fusion. Ils parlent à haute voix, chacun pour lui et tous ensemble, des phrases différentes. Leur sens est impénétrable par la non-connaissance de la langue et par le brouillage des paroles simultanées. Dans une perception presque hallucinée, on entend un souffle, un déplacement, une tension, une sorte de but à atteindre où se dévoile un élan. ou tout simplement un émoi. C'est une errance sans arrêt d'une nuance à l'autre. Elle ne peut être nommée, est intraitable et est vouée à vagabonder, vaguer jusqu'à la mort.

    Certains tableaux sont possédés par un démon de formes ou de couleurs qui les poussent à se blesser eux-mêmes et à s'extraire du refuge qui les protège d'autres démons. Comment les repousser, surtout s'ils sont également peints dans le tableau, si ce n'est de les contenir dans le récit, d'essayer de les rendre muets, immobiles et de les frustrer de leur innocence

    Youcha est un tueur de démons, plutôt qu'un tué par les démons. Son diapason est dans l'inconscient collectif et dans la subtilité ambiante. Quand un démon est réduit au silence, un autre se met à hurler. Le conflit n'a pas de fin et tout est déréglé. Pourtant l'image tient debout en dehors de toute norme rationnelle. Ses blessures viennent davantage de ce que l'on voit que de ce que l'on sait. L'image a toujours le dernier mot. Ici, son monde est un monde à l'envers, puisque toute image y est sa propre fin.

    L'art n'est tel que par ce qu'il tait pour devenir réalité. Est-il possible de pratiquer le regard dans son statut de désir sans s'y perdre ? Les formes ne subsistent que pour témoigner des erreurs de la vie, pour rappeler que la nature a ses monstres, ses déviations, ses impasses. Les oeuvres de Youcha sont un halètement incessant qui lui permet de créer en dehors du piège de la peinture. C'est une sorte d'innocence en somme.

    Devinette

    Youssef est né le 2 février 1963 à Assilah. Quel âge aura Youcha le 2 février 2004 ? Combien de tableaux aura-t-il peint

    Jean-Pierre Van Tieghem
    Assilah, août 2003
    Bruxelles, décembre 2003


    Remerciement: Les conversations avec Youcha m'ont été traduites oralement en français par son ami d'enfance, le peintre Mohamed Anzaoui.



    Youcha (Maroc) et Danièle Caron

    Youcha
    Des têtes plantées sur des corps d'animaux portent la fête, l'espoir et le désir. Dans la ville de Youcha -Assilah, sur les rives de l'océan Atlantique dans le Nord du Maroc, les paysages sont " politiques ". Les tours sont penchées comme celles des minarets et des églises qui ont poussés dans un dédale de maisons. Sur l'eau, il y a la mort dans les bateaux remplis de trop de monde à la recherche d'un paradis. Tout est peint par terre dans un bistrot de la médina ou à la maison sur un chevalet. C'est le matin que Youcha crie sa folie et sa révolte, car c'est alors que la tête est trop pleine.
    Jean-Pierre Van Tieghem

    Danièle Caron
    Soucieuse de bien faire, angoissée du regard que les autres portent sur elle, Danièle retranscrit cet état dans ses œuvres où l'œil est omniprésent sur toute la surface du dessin. Œil portant un jugement qu'elle ressent souvent comme négatif. Des animaux recomposés, hybrides dans lesquels s'imbriquent des images d'un monde intérieur en pleine recherche et mutation peuplent des dessins aux couleurs vives et intenses. Bruno Gérard<

    Art en marge, Bruxelles.
    Du 16 janvier au 6 mars 2004.
    Vernissage le jeudi 15 janvier à 18h.




    Youcha

    This merchant, a tea-making man and artist, pays no attention whatsoever to decoration as such. He devotes his untiring efforts to building his own world, his freedom. His name is Youssef Elkhorib, born in 1963 in Assilah. Last year he lost his atelier-bistro, but he adopted an artist name: Youcha. Moreover, he opened his own gallery. Naturally, the facade is decorated with a large painted signboard while the interior is miniature. No more than two people can fit inside. There are some canvases hanging on the walls, other are rolled up and stacked tightly next to each another. However, he willingly unrolls them for anyone who is interested. He also exhibits his paintings on opposite facades and walls, between a postcard stand and a neighbouring shop. He waits for his audience in front of the «Youcha Gallery».

    Youcha was born in a family of ten children. His father crafted stone grinding wheels and his mother took care of the household. As a child he used to paint, make up games and performances, while also managing to attend primary school. At the age of seven, he built scenes in one little corner of his home, in a small space under a narrow staircase. He also issued tickets and sold them for 3 centimes to three visitors who filled his «theatre hall».

    Little Youssef did not attend primary school very often. He decided to work in a camp, various cafes, other places. Then he started a business and ran a second--hand store selling bits and bobs, odds and ends. In the end, he opened a teahouse in Assilah. He is married, has one child and paints everything he comes across: furniture, objects, walls, paper scraps and fabrics, everything is suitable for him: a piece of garment, an old coupon, a scrap of a shirt...

    In 1999, the painting fever hit him for good. But he remains the same person who marvels at himself, who smiles when talking about his work, who takes himself seriously while thinking the very opposite. He relates to everybody in the same way, he smiles full of irony and hidden joy. In life, he criticises absolutely everything; in his view the world is badly arranged for Moroccans as well as all the others. He does not regard himself as the owner of anybody or anything. The only possible thing is that one should paint. And what is painted changes with the seasons of the year. His relationship to his works is characterised by an infinite narcissism.

    Youcha seems to be living in his times, but expresses it in another space - somewhere between dreams and nightmares, chimeras and happiness. He deals with many topics, such as politics, poverty, the bourgeoisie, tolerance, religion, women. He insists on everything he considers true and real. He evokes his candidates to emigrate in secret in order to point to their problems and their poverty. He mediates dreams of fantasy creatures and mad animals. Houses, forts, mosques and churches, chimneys and television antennas, the sea and the red sun setting, blue night and the moon, trees and candelabras, birds and cemeteries, donkeys and camels, men and women: everything is there in his town, in the «brothel of Assilah», as the author himself calls it.

    A boat is an often and obsessively used topic, as it accompanies every day of the year: a boat full of emigrants - boat people - urgently heading forward in a sea of corpses, a boat that crashed on a rock, or an empty boat surrounded by fish bones. Death creeps around people who desire a better world. His paintings dramatise it and emphasise the fragility and foolishness of rules. A human being is like a tossed insect. At times, the small boat is in the strange shape of a prostrate female body dressed in colourful clothes, surrounded by human creatures dancing to a joyful and stern rhythm.

    Jean-Pierre Van Tieghem
    2003 in Bulletin n° 74, January 2004
    Art en Marge, Bruxelles
    Translated by Natalia Prochazkova




    7. Insita 2004 in Bratislava/Slowakei

    Die 7. Triennale für authentisch naive Kunst, Art Brut und Outsider Art findet in der Zeit 27.Juni bis 3. Oktober 2004 in der slowakischen Hauptstadt statt. Es wurden 700 Werke von 82 Künstlern aus 20 Nationen gezeiht. Youcha nahm das erste mal teil und war mit 5 Gemälden vertreten. Er kam sehr hohe Noten von der Jury und erhielt mit fünf anderen Künstlern eine Ehrenauszeichnung: Michael Hall (Deutschland), Heide de Bruyne (Belgien), Youcha (Marokko), Jean-Pierre Nadau (Frankreich), Roy Wenzel (Niederlande). Den Grand Prix hat der RusseVasilij Tichonovic Romanenkov bekommen.

    List of Exhibited Works:
    Djin. Undated. Painting on cloth, 64 x 115 cm. Art en Marge, Bruxelles
    Chapeaux. Undated. Painting on canvas, 89 x 159.5 cm.
    Art en Marge, Bruxelles
    Centaures. Undated. Painting on canvas, 90 x 158 cm.
    Art en Marge, Bruxelles
    Chariot. Undated. Painting on canvas, 89 x 79.4 cm.
    Art en Marge, Bruxelles
    Collection. Undated. Painting on canvas, 87x 158 cm.
    Art en Marge, Bruxelles


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