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Bern - die Hauptstadt mit Charme Der Schegkenbrunnen Schegkenbrunnen In den Jahren 1375 bis 1528 erwähnter Brunnen benannt nach dem dort ansässigen Geschlecht der Schegko. Vermutlich fasste der Hemmannbrunnen an der Speichergasse die gleiche Quelle. Er wurde 1861 zum Burgerspitalkornhaus versetzt und mit diesem abgebrochen. Als Ersatz dient seit 1885 der Speichergassbrunnen. Standorte: Schegkenbrunnen und Burgerspitalkornhaus: Waisenhausplatz 30; Speichergassbrunnen gegenüber dem Haus Speichergasse 23 Lit.: KDM. 1 Schegkenbrunnengraben Nördlichster Teil des Grabens vor der 2. Stadtbefestigung. Erst 1784 fertig aufgeschüttet. Waisenhausplatz. Lit.: KDM. 2 Waisenhausplatz Erst seit der Mitte des 19. Jh. gemeinsamer Name der folgenden drei Platzteile. Südteil (Nrn. 2-14) östlich begrenzt durch die Häuser der Zwingelhofüberbauung der 2. Stadtbefestigung, erbaut in der Mitte des 16. Jh. Name: Viehmarkt, dann Holzmarkt, gelegentlich Weinplatz, im 18. und 19. Jh. Schweinemarkt. Mittelteil (Nrn. 16-28) nach Aufschüttung des Tachnaglergrabens Zeughausplatz genannt. Nordteil (Nrn. 29/30) erst 1784 fertig aufgeschüttet, heisst von da an W. Lit.: KDM. 2 Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern von Berchtold Weber (1976) Der Schegkenbrunnen Unter dem östlichen Teil des heutigen Waisenhausplatzes liegt die Stadtbefestigung der ersten Stadterweiterung ab 1255, der sog. Inneren oder Savoyer Neuenstadt, die sich zwischen dem Zytglogge- und dem Käfigturm erstreckte. Dazu gehörte ein ursprünglich natürlicher Graben, benannt nach dem dortigen Brunnen: Schegkenbrunnengraben. Dort lagen im 14./15. Jahrhundert nach Aussage der Schriftquellen nicht nur der öffentliche Brunnen, sondern auch Wohnhäuser, Gärten und Gewerbebauten. Brunnen zugeschüttet. www.erz.be.ch |