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Kanton Bern

Buchsi-Gut in Köniz; auch Buchsee

Buchseeweg 15, 3098 Köniz

Das Bondelihaus stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Buchseegut dient seit 1903 der Heilarmee als Wohn-, Arbeits- und Beschäftigungsstätte für Bedürftige.

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    Buchsi-Gut in Köniz

    Wie das benachbarte Stettler-Gut lag früher die Besitzung Buchsi oder Buchsee ausserhalb des Dorfes Köniz, doch haben heute diese Patriziersitze ihre ländliche Abgeschiedenheit völlig eingebüsst.

    Die Jahrzahl 1717 am Brunnen hat wohl auch für den Bau des Herrenstocks im Buchsi Gültigkeit. Demnach dürfte der grossgewachsene und gelehrte Emanuel Bondeli dessen Bauherr gewesen sein. Als erster bernischer Landvogt zu Aubonne hatte er die Herrschaft Châtelard bei Vevey erworben, und im Jahre 1703 erhob ihn König Friedrich I. von Preussen mit seinen Brüdern in den Freiherrenstand. Der nächste Besitzer des Landgutes war sein Sohn Friedrich Bondeli, der - wie früher sein Vater - die Landvogtei Echallens innehatte. Als amtierender Schultheiss zu Burgdorf wurde er von der Obrigkeit mit der Festnahme des dein Staate unbequemen Verschwörers Samuel Henzi beauftragt, der während einiger Zeit als Erzieher seiner Töchter in seinem Hause verkehrt hatte.

    Nach seinem Tode fiel das Buchsi-Gut an seine ältere Tochter Susanna Julie Bondeli, die hier in ihrem literarisch-kulturellen Salon einen Kreis später berühmter Dichter und Denker um sich scharte. Diese ungewöhnliche, äusserlich nicht schöne Frau stand damals wegen ihres geistreichen und scharfsinnigen Wesens im Mittelpunkt des geistigen Lebens Berns. Neben Vorlesungen und anschliessenden Diskussionen fanden die Besucher ihres Zirkels mit Musik, Spiel und selbst Tanz auch Anregungen geselliger Art. Zu ihren engsten Freundinnen zählten die kleine, sprachgewandte Feministin Marianne Jakobea Fels, die Tochter des vormaligen Kammerjunkers am württembergischen Hofe; Rosina von Greyerz, die spätere Landvögtin («Mère Benoit»); eine Tochter des grossen Albrecht von Haller, die sich später mit dem um viele Jahre älteren Oberst Ludwig Beat Braun vermählte und nach dessen Tode das sogenannte Aebischlösschen beim Stadtbach erwarb.

    Dem Kreise Julies gehörten verschiedene Berner Patrizier an, so Samuel Kirchberger, der spätere Staatsschreiber, der Oberbibliothekar Johann Rudolf von Sinner, Vinzenz Tscharner vom Bellevue-Gut sowie Johann Rudolf Tschiffely, der Gründer der ökonomischen Gesellschaft, der auf seinem schönen Kleehof in Kirchberg wohnte. Im Juni 1759 war auch der schwärmerische und selbstzufriedene junge deutsche Dichter Christoph Martin Wieland in Bern erschienen, um die Erziehung der Zwillinge des damaligen Alt-Landvogts und späteren Berner Schultheissen Friedrich von Sinner in die Hand zu nehmen. Schon nach wenigen Wochen wurde er allerdings dieser Aufgabe überdrüssig. Obwohl Julie Bondeli ihm anfangs sehr missfiel, verliebte er sich bald in sie, kehrte jedoch schon im Mai 1761 nach Deutschland zurück.

    Susanna Julie Bondeli war keine Schriftstellerin im eigentlichen Sinne, sondern wurde durch ihren meist in französischer Sprache gehaltenen Briefwechsel mit Sophie Laroche bekannt. Als glühende Verehrerin Rousseaus, der - von Neuenburg ausgewiesen - für kurze Zeit auf der St. Petersinsel Zuflucht fand, verteidigte sie dessen «Nouvelle Héloise» voll Elan gegen die dagegen erhobenen Kritiken wie später auch Goethes «Leiden des jungen Werthers». Durch Susanna Julie Bondeli wurde somit der schöne Herrenstock im Buchsi weit über die Grenzen hinaus bekannt. Hier lebte auch ihre Mutter, die sie schon im Jahre 1767 verlor, worauf sie die Hofstatt auf der Grossmatte mit dem Herrenhaus und den dazugehörenden Scheunen verkaufte. Julie selbst ging es finanziell nicht allzu gut, und sie zog 1771 zu ihrer Freundin Henriette Sandoz-v. Bada in Neuenburg, einer holländischen Grafentochter, die mit Claude August Sandoz, Oberst der Schweizergarde in Holland, vermählt war. Julie, seit ihrer Kindheit eher zart und kränkelnd, erlag 1778 der Schwindsucht. 1767 wurde nun die seit kurzem verwitwete Landvögtin Marie Dorothea Lienhard 6, eine Tochter des Landmajors Georg Abraham Stürler, Eigentümerin des Buchsi-Gutes.

    Durch Vermittlung ihres Bruders gelangte das Gut im Halte von etwa 80 Jucharten von ihr an Hans Hännj, Alt-Almosner zu Köniz, vorher in Oberburg. Schon ein Jahr später ging ein Teil des Besitzes mit dem Herrenhaus, Brunnen und etwa 5 Jucharten Erdreich an den damaligen Pfarrer zu Köniz, Johann Rudolf Wiegsam. Die im Wohnstock vorhandene «Tapizerie, dann der Bräter in der Kuchi, der Kachelbank und Kuchi-Schaft» waren im Kaufpreis inbegriffen.

    1788 kam dieses untere Buchsi-Gut an Rudolf Friedrich von Steiger, den Sohn des letzten Schultheissen des alten Bern. Als leichtlebiger Offizier in piemontesischen Diensten war er 1784 in die Heimat zurückgekehrt, wo er sich mit der gleichfalls sorglos-gleichgültigen Nanette von Tavel vermählte. 1795 kam er, vom Vater nominiert, in den Rat der Zweihundert (CC). Verschwenderisch und verschuldet, musste er gleichen Jahres das Buchsi-Gut verkaufen und wohnte dann für einige Zeit bei seinem Onkel Johann Albrecht von Steiger in der Mettlen. Beim Konkurs des in Geldfragen ebenso liederlichen Johann Ludwig Stürler als Bürge haftend, konnte er den Geltstag nicht aufhalten, weshalb er auch aus dem Rate der CC ausgeschlossen wurde. Mit seiner Frau und seinen Kindern war er eine Last für den greisen Schultheissen. Seine letzten Jahre verbrachte er in Le Locle unter dem Namen «de Mauraz» (Ortschaft bei Montricher), wo er drei Monate vor seinem unglücklichen Vater starb.

    Der neue Besitzer des Buchsi-Gutes, Ludwig Gottlieb Tappolet aus Essertines, geriet ebenfalls in Konkurs, und das Landgut gelangte auf der Steigerung von 1796 an den Trüllmeister in der Kirchhöre Köniz Christian Gurtner. Sieben Jahre später ging der Sitz an den Münsterpfarrer Johann David Wyss, der hier für seine Söhne den «Schweizerischen Robinson» schrieb, den Einer derselben, Johann Rudolf Wyss, der Erbe des Buchsi-Gutes, veröffentlichen liess. Er war ebenfalls Pfarrer, wurde Professor der Philosophie auf der Berner Akademie und war dann Oberbibliothekar. Seine Witwe Julia und deren Schwäger Johann Emanuel und Johann Gottlieb Wyss verkauften die Campagne an Johann Ludwig Reisinger, den Besitzer des Gasthofs «Zur Krone» in Bern. Dessen Witwe trat das Landgut 1834 dem Freiburger Fürsprecher Carl Stöcklin ab. Neben dem Herrenstock umfasste die Besitzung noch einen Bauernhof, ein Waschhaus, Brunnen, Gärten sowie Land im Halte von an die 20 Jucharten.

    Schon bald wechselte das Gut wiederum seine Besitzer. 1838 erwarb es der Notar David Samuel Knöri, sechs Jahre später fiel es käuflich an den Müllermeister und Besitzer des Zingg-Hauses in Köniz, Johannes Schönholzer. Dessen Sohn, ebenfalls Müller, übernahm später das Buchsi-Gut, das nach seinem Ableben an seine Witwe und ihre noch minderjährige Tochter Lina Schönholzer kam. Der Kunstmaler Rudolf Rust, mit dem sich Erstere noch verheiratet hatte, übernahm 1874 das Gut, doch wurde es nach der Scheidung ihrer Ehe wieder seiner Ehefrau zugefertigt. Im Jahre 1893 verkaufte Frau Anna Rust-Hauser, nunmehr in Utzenstorf, das Buchsi-Gut dem Gärtner Emil Salrein-Ankele aus Heidelberg. Infolge seines Konkurses ging der Landsitz schon nach zwei Jahren bei einer Steigerung an den Notar in Zäziwil, Gottlieb Haldemann-Egg.

    Die letzte Handänderung in der wechselvollen Besitzergeschichte des Gutes «auf dem unteren Buchsi» war der Verkauf im Jahre 1903 an die Genossenschaft für die Sozialwerke der Heilsarmee, die es noch besitzt und teilweise renovieren liess.

    Mit besonderer Liebe zum Buchsi-Gut ist Frau Charlotte Allenbach vom dortigen Männerheim der Heilsarmee der Besitzergeschichte des alten Bondelistocks nachgegangen und hat die Daten in ihrer doch sicher karg bemessenen Freizeit sorgfältig zusammengetragen.

    Wolf Maync
    Bernische Campagnen
    VBD Verlag Bern
    ISBN 3-7280-5336-8
    (viele tolle Fotos)




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    Das Wohnheim, die Arbeits- und Beschäftigungsstätte «Buchseegut» in Köniz ist eine der traditionsreichsten Sozialinstitutionen der Heilsarmee Schweiz. Dieses Jahr feiert es sein hundertjähriges Bestehen.

    Das alte Berner Landhaus im «Buchsi-Gut», wie man es dazumal nannte, wurde 1903 von der Genossenschaft für die Sozialwerke der Heilsarmee erworben. Das Haus wurde als Männerheim für entlassene Sträflinge eingerichtet und bot 30 bis 40 Plätze an. Die Liegenschaft umfasste 150 Aren, welche man in kurzer Zeit zu einer grossen Gemüsegärtnerei umgestaltete. Das Heim beschäftigte die aus dem Strafvollzug entlassenen Männer, bis sie wieder Arbeit und Verdienst fanden und in geordneten Verhältnissen leben konnten.

    Betreuung

    Heute ist es eher selten, dass jemand als Strafvollzugsmassnahme ins Heim eingewiesen wird. Aufnahme findet, wer längerfristig auf einen geschützten Wohn- und Arbeitsplatz angewiesen ist. Fast alle Heimbewohner sind IV-Bezüger.

    Ihre Behinderungen sind verschiedener Art: physisch, geistig oder psychisch. Auch Sucht­und Sinnesbehinderte werden aufgenommen. Das Heim bietet 44 Wohnplätze und ebenso viele Arbeitsplätze. Die grösste Altersgruppe sind die 50- bis 65-Jährigen. Das Heim ist meist voll belegt. «Zurzeit ist die Nachfrage im Arbeitsbereich grösser als im Wohnbereich. Regelmässig melden sich Interessenten», weiss der Institutionsleiter Major Urs Meyner zu erzählen. Beschäftigung finden die Heimbewohner in der Gärtnerei, der Schreinerei, der Werkstatt, der Tagesstätte und im Hausdienst oder in der Küche. Einige arbeiten auch extern. Dem Institutionsleiter untersteht eine ganze Anzahl von Angestellten – insgesamt 28 Vollstellen –, die in den verschiedenen Arbeits- und Betreuungsbereichen tätig sind. Auch etliche unbezahlte Helfer machen sich im Heimbetrieb nützlich.

    Für jeden einzelnen Heimbewohner – ausser die Pensionierten – wird eine persönliche Förderplanung erstellt. Regelmässig finden auch Standortgespräche in ihrem Arbeitsgebiet statt. Eine eigentliche Erfolgsquote von der Betreuung gibt es nicht. Es kommt sehr darauf an, was einer erreichen will. Die Leitung und die Betreuer werden ihm die nötige Unterstützung dazu gewähren.

    Hauptanliegen

    Eines der Hauptanliegen des Leiters ist der Wohnbereich. Seit Jahrzehnten wurde dieser nicht erneuert. Nun wurde ein entsprechendes Projekt eingereicht. Damit es konkret in Angriff genommen werden kann, braucht es noch die Genehmigung der behördlichen Kostenträger. Über den Sinn und die Bedeutung seiner Arbeit befragt, sagt Urs Meyner: «Es gibt für mich zweierlei Elemente, die mir gleich viel bedeuten: mein Glaube an Gott und seinen Mensch gewordenen Sohn Jesus und die damit verbundene Aufgabe, den Nächsten zu lieben. Wohlgemerkt, nicht aus mir selbst: Vieles ist bevorschusst und steht uns so weit zur Verfügung, wie wir verantwortungsvoll damit umgehen. ,Fördert euch gegenseitig, jeder mit der Gabe, die Gott ihm geschenkt hat. Dann seid ihr gute Verwalter der reichen Gaben Gottes’ (Bibel). In meiner Tätigkeit versuche ich diese beiden Elemente, das geistliche und das soziale, zu verbinden und erlebe dabei eine tiefe Befriedigung.»

    Als Urs Meyner vor Jahren nach einem längeren Auslandaufenthalt in London in die Schweiz zurückkehrte, machte ihn seine Mutter auf ein Stelleninserat aufmerksam, welches zu einer nachhaltigen Weichenstellung in seinem Leben geführt hat. Seine Erfahrungen als Sozialarbeiter auf einer Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenabhängige entwickelten sich zu einer Berufung: Gott und den Menschen in der Heilsarmee vollzeitlich zu dienen. «Meine soziale Ader verdanke ich zum Teil gewiss meinen Eltern, die – soweit ich mich zurück erinnern kann – im Sozialwerk der Heilsarmee tätig waren, und zum anderen unterschiedlichsten Menschen,die mir vertraut und vor allem auch etwas zugetraut haben. Sie sind die Menschen, die mich geprägt und gefördert haben und für mich Vorbilder waren.»

    Ein Heimbewohner

    Einer der über vierzig Heimbewohner ist O. T., 64-jährig. Er lebt seit 1½ Jahren im Heim. Der gelern­te Lithograph arbeitete nach dem Berufsabschluss als Lastwagenchauffeur und Taxifahrer. Er ist körperlich behindert und bezieht eine 100%-IV-Rente. Zudem ist er Alkoholiker. Als hätte er meine Frage nach seinem Befinden im Heim geahnt, «schoss» es aus ihm heraus: «Vor allem bin ich nicht mehr allein. Und die Grundbedürfnisse sind abgedeckt.» Früher war das nicht so. Da er oft wegen seiner Behinderung nicht gehen konnte, waren die nötigen Besorgungen nicht gemacht. Schwere Arbeit könne er nicht mehr leisten, denn seine Beine würden ihn nicht tragen. Daher ist er im Arbeitsbereich «Beschäftigung» eingeteilt. Er findet diese Tätigkeit abwechslungsreich. So macht er Glückskarten, Couverts, Deko­rationen und dergleichen. In der Freizeit geht er manchmal im nahen Coop einen Kaffee trinken. Er zeichnet gern und schaut zu den neun Hühnern des Heimes. Ferien macht er keine. Auch auf Ausflüge geht er nicht mit. Es wäre für ihn zu aufreibend. Zu Hause im Heim fühlt er sich wohler. Er wird das Heim nicht verlassen, wenn er im kommenden Jahr in den Ruhestand tritt: «Ich bleibe solange im Heim, wie es gesundheitlich geht.» Die Betreuung bezeichnet er als sehr gut: «Bevor ich hierher kam, habe ich mir die Heilsarmee ganz anders vorgestellt. Ich bin positiv überrascht.»

    Beschäftigung

    Nebst der guten Lage des Landhauses sind im Buchseegut die vielen Treibhäuser der grossen Gärtnerei am auffälligsten. Die Arbeitsbereiche Topfpflanzen, Schnittblumen, Verkauf, Stau­dengärtnerei, Gemüse, Erde und Kompost sind zugleich die verschiedenen Arbeitsgruppen, denen je eine gelernte Gärtnerin oder ein gelernter Gärtner vorsteht. Die Gärtnerei beschäftigt und betreut 9 Bewohner sowie 14 externe Leute. Mit ihnen wird die umfangreiche Arbeit dieses grossen Betriebes bewältigt.

    Jonas Schaller, Landschaftsgärtner und Arbeitsagoge, steht dem Bereich Erde und Kompost vor. Erfahrungen aus seiner früheren Tätigkeit mit einem Lehrling, der Schwierigkeiten bekundete, brachten ihn dazu, als Arbeitsagoge zu arbeiten, und zeigten ihm auch, dass er sich zu einer solchen Tätigkeit hingezogen fühlte. So machte er die entsprechende Ausbildung. Mit Betreuten zu arbeiten, findet er befriedigend. Die Beschäftigten, so glaubt er, arbeiten auch gerne mit ihm. Für ihn ist es wichtig, sie gut kennen zu lernen und sie so zu nehmen, wie sie sind. «Die meisten Betreuten sind gut motivierte Mitarbeiter», lobt er. «Die Arbeit ist ihnen wichtig, denn sie kennen den Wert und den Sinn des Arbeitens, weil viele von ihnen schon Zeiten der Arbeitslosigkeit hinter sich haben.» Probleme ergeben sich meist nur dann, wenn jemandem irgendeine Sache über den Kopf wächst. Jonas Schaller redet viel mit den Beschäftigten – auch während der Arbeit. Bei grösseren Problemen aber nimmt er sich Zeit für ein persönliches Gespräch. Er hält es für wichtig, dass die Beschäftigten gefordert werden – nicht aber überfordert. Auf seinen Arbeitgeber, die Heilsarmee, angesprochen, zitiert er einen Spruch über das «Buchseegut», den er unlängst gehört hat. Er ist ihm zu einem Leitwort geworden: «Man hört und sieht nicht viel vom Frommen, aber man spürt es!»

    Chronik

    Das Bondelihaus stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.

  • 1903 Kauf des Buchseegutes durch die Heilsarmee, dank einer grosszügigen Schenkung von Dr. Carl Hilty, einem Freund der Heilsarmee, und der Initiative von Oberstleutnantin Anna von Wattenwyl
  • 1913 wurde ein grosses Treibhaus erstellt
  • 1929 Die Heilsarmee kauft das Bauerngut «Bachtelen», , verkauft es aber 1949 wieder
  • 1936 grosser Umbau, Teilunterkellerung und Aufstockung des Bondelihauses
  • 1941 zieht die Heerespolizei in den Aufent­haltsraum ein und unterhält dort bis zum Kriegsende das Büro des 1. Armeekorps
  • 1961 Bau eines grossen Gewächshauses
  • 1962 der Holzschopf wird in ein Wohnhaus umgebaut 1964 ein Wohnhäuschen hinter dem Ge­wächshaus wird erstellt
  • 1967 Bau des ersten Verkaufsladens
  • 1972 Anbau des Nebengebäudes (Wasch­küche und Lingerie) 1974 Renovationen am Hauptgebäude
  • 1978 Bauarbeiten für einen neuen Speise­saal, Küche, Kühl- und Vorratsräume im Hauptgebäude
  • 1996 Aussenrenovation, Neubau der Ver­kaufsanlage sowie der Tagesstätte
  • 2003 Bauprojekt Wohnbereich

    Finanzielles

    Der finanzielle Aufwand der Institution beläuft sich auf beinahe 3 Millionen Franken jährlich, wovon etwa 2, 5 Millionen selber erwirtschaftet werden. Durch die Beiträge des BSV (Bundesamt für Sozialversicherung), die je nach dem Grade der Invalidität der Betreuten abgerechnet werden, entsteht in etwa eine ausgeglichene Bilanz.

    Von den verschiedenen Bereichen des Buchseegutes sind die Schreinerei, Gärtnerei und Beschäftigung defizitär, lediglich der Heimbereich ist selbsttragend.

    Die Kosten eines Bewohners im Heim belaufen sich pro Tag auf etwa 65.- Fr.

    Major Ernst Kugler
    Salutist 28. Juni 2003



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