|
g26.ch HOME EVENTS MUSEEN GALERIEN BIOGRAPHIEN G26.CH NEWS BLACKBOARD BERN INFO KUNST |
Bern Geschichte Campagne Blumenhof Der Vorläufer des heutigen Blumenhofs entstand von 1580 bis 1590 als spätgotischer Bau in Form eines vermutlich dreistöckigen Wohngebäudes. 1752 vollendete Niklaus Emanuel Tscharner den Umbau des Blumenhofs in eine barocke Campagne. Für den Blumenhof begann nun eine erste Blütezeit. Man kam von weither angereist, um den bedeutenden Politiker und Landwirtschaftsreformer Tscharner in Kehrsatz aufzusuchen. Campagne Blumenhof Nebst Schloss und Lohn der dritte bedeutende Landsitz der Ortschaft. 1779 besuchte Herzog Carl August v. Sachsen-Weimar in Begleitung Johann Wolfgang v. Goethes den damaligen Besitzer Niklaus Emanuel Tscharner, einen bedeutenden Landwirtschaftsreformer. Einem im Kern erhaltenen Baukörper spätes 16. Jh. wurde nach 1745 berg- und talseitig je ein zweigeschossiger Seitentrakt angefügt und durch Volutengiebel an den dreigeschossigen Hauptbau angeschlossen; dieser Zustand anlässlich der Gesamtrest. 1988–90 rekonstr. Seit 1983 im Besitz der Gde., heute Sitz der Gemeindeverwaltung. Der Mittelteil der südöstl. Strassenfassade auf drei Geschossen mit je zwei Zwillingsöffnungen, die obersten unter Stichbogen. Der rechte Seitentrakt bildet im vorderen Teil des EG ein offenes Peristyl aus Rechteckpfeilern, Zugang zum Stichbogeneingang. Dem offenen Stichbogen rechts entspricht eine Blende an der linken Seitenachse. Die breitere Rückfassade mit dem querfirstigen Walmdach ähnlich instrumentiert, im Mittelteil jedoch mit drei einfachen Fensterachsen. Im Inneren mehrere gute Interieurs aus der barocken Umbauphase um 1750; Täferteile 1850; Laubenbemalung A. 20. Jh. Kunstführer durch die Schweiz – Band 3 – 1. Auflage © 2006 Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte ![]() |