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Bern - Volksfeste II. Auch Masshalten in der Kleidung
Nicht selten wurden Ratsherren an Dorffeste geschickt, um dort «acht ze haben, ob sich einiche sampnung wölte erheben und aldan die abzustellen», denn aus der ausgelassenen Stimmung einer Kirchweihe heraus war es vorgekommen, dass sich Volksgruppen aufständisch zusammenscharten! Andrerseits aber war die Regierung eben nicht nur gestreng, sondern auch gnädig und klug genug, die harmlosen Unterhaltungen wohlwollend zu unterstützen. Häufig wurde deshalb der Seckelmeister angewiesen, «den spillüten, pfeiffern, dem lutenkratzer und luttenisten oder dem trummenslacher voer oder fünf Ell tuch, hosen und wamsel, ein rock» zu bezahlen oder die Unkosten in bar zu vergüten. Literatur: Chroniken von Valerius Anshelm, Conrad Justinger und Tschactlan. Gruners «Deliciae Urbis Bernae; Handschriftliche Aufzeichnungen von Pfarrer Karl Howàld (Berner Brunnen); Bern in seinen Ratsmanualen von Berchtold Haller; Edouard von Rodt, Bern im 18. Jahrh.; Berner Woche, Jahrgang 1939; Berner Taschenbuch 1889/90 und 1854; zum 19. und 20. Jahrhundert: Fest-Aktensammlungen in der Burgerbibliothek. Christine Kobler Fescht-Zytig Bärn-Fescht 1976 Gemeinsame Beilage des Bund, Berner Tagblatt und Tagwacht 31.08.1976
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