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Bern - die Hauptstadt mit Charme

Bärendreck Preis (Bäredräck)

Der Bärendreck-Preis wird vom «Bärentrust» und der «Vereinigung für Bern» verliehen; in ihr haben sich neben der Stadt und der Burgergemeinde Bern rund 600 weitere Mitglieder zusammengeschlossen, darunter Verbände, weitere Institutionen und Partner aus der Wirtschaft. Seit 1985 wird die aus einer Ehrenurkunde bestehende Auszeichnung an Bernerinnen und Berner verliehen, die sich um ihre Stadt besonders verdient gemacht haben. Jeweils am Zibelemärit-Morgen, um 7 Uhr, treffen sich die Mitglieder des Bärentrustes sowie weitere Sympathisanten zu Erbssuppe und Züpfe beim Bärengraben zur Preisverleihung mit Laudatio.



  • Zibelemärit
  • Abbildungen



    Bärendreck-Preis 2009: Die Bewohner des Blocks B im Gäbelbach-Quartier

    Den traditionellen Bärendreck-Preis erhalten heuer die Bewohner des Blocks B im Gäbelbach-Quartier. Sie machten die TV-Produktion «La Bohème» möglich.
    Die Stiftung Bärentrust zeichnete gestern die Bewohner des Gäbelbach-Hochhauses in Berns Westen mit dem traditionellen Bärendreck-Preis aus. Der Block B stand Ende September im Scheinwerferlicht der TV-Produktion «La Bohème». «Selten hat eine Kulturveranstaltung im In- und Ausland ein so grossartiges Echo ausgelöst», sagte ­Bärentrust-Mitglied Verena Bürki in ihrer Laudatio. Stellvertretend für die Bewohner des Gäbelbachs nahmen Hauswart Werner Spori, Sekretärin Irene Enggist, der Präsident des Gäbelbachvereins Thomas Gerber, Statistin Mireille Gerber und Quartierarbeiterin Regine Strub den Preis entgegen.
    Die «Gäbelbächler» hätten gezeigt, dass im Westen von Bern die Zukunft eingezogen sei, sagte ein euphorischer Stadtpräsident Alexander Tschäppät. «Es macht Spass, dass der Bärendreck-Preis nicht nur an Prominente vergeben wird», meinte er.
    Besonders verdient hätten den Preis die Leute, welche für die Produktion «nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Wohnungstür geöffnet haben», sagte Bürki. Die Bewohnerin Mireille Gerber, die als Statistin einen Opernauftritt in der Waschküche hatte, nahm den Preis stolz entgegen. Selbstbewusst ging sie mit Tschäppät offenbar nicht ganz darin einig, dass die «Gäbelbächler» keine Prominenz seien. «Anders als all die Schlagerstars, die um Preise buhlen, haben wir es in nur einem Anlauf geschafft», sagte sie.
    Für das Quartier sei die Opernaufführung ein grosser Erfolg gewesen, sagte Hauswart Werner Spori. «Das Gäbelbach-Quartier ist jetzt in ganz Europa bekannt.» Die unabhängige Vereinigung Bärentrust mit ihren zwölf Mitgliedern vergibt die Auszeichnung in Form einer Ehrenurkunde seit 1985 alljährlich anlässlich des Zibelemärit.

    www.derbund.ch (mra) 24.11.2009
    La Bohème (Wikipedia)
    «La Bohème im Hochhaus»: SF inszenierte Puccinis Oper in Bern



    Bärendreck-Preis 2008: Werner Schmitt und Ben Vatter

    Diese Jahr steht der Preis im Zeichen der Musik: Werner Schmitt, Direktor des Konservatoriums Bern, wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurde Ben Vatter, Leiter des «Chor im Breitsch» und Musiklehrer am Gymnasium Kirchenfeld.
    Ben Vatter wuchs in einer Musiker-Familie auf und spielte bereits mit zehn Jahren Trompete. Als 16-Jähriger absolvierte er erste Auftritte in lokalen Jazz-Bands. Nach dem Lehrerseminar besuchte er das Konservatorium in Bern und die Swiss Jazz School, die er 2002 mit einem Hochschuldiplom für Trompete und Komposition/Arrangement abschloss. Anschliessend liess er sich zum Gymnasiallehrer ausbilden. Nach zahlreichen Engagements als Instrumentalist und Sänger in den Bereichen Jazz, Salonmusik und Pop arbeitet Ben Vatter heute vor allem als Arrangeur und Leiter verschiedener Chöre sowie als Schulmusiker, unter anderem am Gymnasium Kirchenfeld in Bern.
    Werner Schmitt studierte mit dem Hauptfach Violoncello an der Musikhochschule in Köln. Bis 1988 war er als Cellist Mitglied des Berner Symphonieorchesters und des Festspielorchesters Luzern. Bis Ende 2008 ist Werner Schmitt Direktor der Musikschule Konservatorium Bern. Als enger Freund von Yehudi Menuhin ist er Vize-Präsident der International Yehudi Menuhin Foundation in Brüssel und Vorsitzender der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland.



    Bärendreck-Preis 2007: Heidi Maria Glössner

    Die Berner Schauspielerin Heidi Maria Glössner erhält den Bärendreck-Preis 2007. Das beliebte Mitglied des Stadttheater-Ensembles erhält den Preis als Dank für ihre berührende und glaubwürdige Schauspielkunst auf der Bühne und in Filmen, wie es in einer Mitteilung des Stadttheaters vom Mittwoch heisst.
    Glössner stammt aus Süddeutschland, ist aber in der Schweiz aufgewachsen. Sie absolvierte die Schauspielschule in Zürich, hatte Engaments in der Schweiz, Deutschland und in Österreich. Seit 1987 spielt sie am Stadttheater Bern und gilt dort nach zahlreichen Auftritten, z.B. in Schillers Maria Stuart und Goethes Iphigenie, als die «Grande Dame».
    2006 spielte sie im Film Die Herbstzeitlosen, dem erfolgreichsten Schweizer Film dieses Jahres nach Kinoeintritten, eine der Hauptrollen (Lisi) und wurde damit einem breiten Publikum bekannt.

    Heidi Maria Glössner (Wikepedia)



    Bärendreck-Preis 2006: Livia Anne Richard

    Die 22. Bärendreck-Auszeichnung wurde Livia Anne Richard, Regisseurin des Schauspiels «Dällebach Kari», verliehen. Richard habe das Leben des oft missverstandenen Stadtoriginals «besonders feinfühlig» dargestellt, sagte Mitorganisatorin Brigitte Stutzmann.
    Regisseurin und Drehbuchautorin Livia Anne Richard: «Es geht mir im Stück darum, die Figur von Dällebach Kari zu ergründen, statt sie einfach als eindimensional-witzige Parodie zu zeigen. Es existiert relativ wenig Literatur über Dällebach Kari, und dieses wenige ist eher ein Sammelsurium von Episoden und Witzen aus Karis Mund, als dass biografisch Relevantes entnommen werden könnte. Selbstverständlich habe ich aber die meiner Meinung nach witzigsten Episoden in das Stück einbezogen. Das Leben und Sterben des Dällebach Kari aber, seine Hinter- und Tiefgründigkeit, habe ich erdacht und in diesem Sinne zu grossen Teilen erfunden. Nicht erfunden ist die Figur einer Hauptrolle, nämlich die von Annemarie Geiser, Karis grosser Lebensliebe. Kari hat es ein Leben lang nicht verwunden, dass Annemarie ihn eigentlich liebte, ihre Eltern des Standes und seiner Behinderung wegen jedoch einen anderen forderten. Ebenfalls nicht erfunden sind weitere Figuren, deren Namen und Funktionen in Dällebach Karis Leben bekannt sind.»



    Bärendreck-Preis 2005: Heinz Däpp

    Der Zibelemärit bietet das passende Ambiente für einen Anerkennungspreis, der bernischer nicht sein könnte: den «Bärendreck». Gewinner 2005 ist der Journalist und Satiriker Heinz Däpp als 21. Preisträger.
    Der Bärentrust verlieh ihm den Preis am Montag um 7 Uhr früh für seine Satire-Sendung «Schnappschuss», in welcher er im Rahmen des Berner Regionaljournals seinen Mitmenschen «auf bissige und gleichzeitig liebevolle Weise den Spiegel vorhält», wie es in der Laudatio heisst.
    Anklang fand die Sendung auch bei Betroffenen, weil es Däpp offensichtlich gelungen sei, die Stärken und Schwächen politisierender Mitbürgerinnen und Mitbürger träf zu karikieren. Auch wenn die Ausdrucksweise nicht immer politisch ganz korrekt sei, sei sie doch nie verletzend oder unter der Gürtellinie.
    Däpp hat sich die Kenntnisse der politischen Arbeit im Kanton Bern als jahrelanger Berichterstatter aus dem Grossen Rat erworben.

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    Bärendreck-Preis 2004: Spysi-Frauen

    Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten die 30 Mitarbeiterinnen der Berner Speiseanstalt «Spysi» den Bärendreck- Preis 2004. Der Preis wurde traditionsgemäss um 7 Uhr morgens beim Bäregraben verliehen.
    Der Bärendreck-Preis wird jährlich einer Person oder einer Gruppe verliehen, welche «dieser Stadt etwas Farbe, etwas Originalität, etwas Humor oder etwas Würdiges» schenkt, wie es es in der Einladung zur Preisverleihung heisst.
    In der Reihe des bisher 19 Mal ausgerichteten «Bäredrecks» habe bisher eine Begründung gefehlt, welche die Stadt seit 127 Jahren auf nachhaltige Weise bereichert habe: Die Herzenswärme, welche die ehrenamtlich tätigen «Spysi»-Frauen täglich ihren Gästen mit einer warmen Mahlzeit und einem offenen Ohr angedeihen liessen.
    Im Oberen Gerechtigkeitsgässchen leisteten die «Spysi»-Frauen einen bescheidenen Beitrag an das Wohlergehen jener Mitmenschen, die ihr Dasein nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens erleben, heisst es in der Begründung des Preisverleihers «Bärentrust» weiter.



    Bärendreck-Preis 2003: Grand Prix und Frauenlauf

    Der Preis geht an die Laufpioniere Heinz Schild und Verena Weibel. Laut Bärentrust wurden Schild und Weibel «in Anerkennung ihrer gesundheitspolitisch weitsichtigen Idee, einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung auf Trab zu halten und zur Teilnahme am Grand Prix und am Berner Frauenlauf zu ermutigen», mit dem Preis bedacht.
    Der Grand Prix von Bern geht auf das Jahr 1982 zurück. Er führt über 10 Meilen und bezieht die Altstadt mit ein. Er hat sich laut Bärentrust zum grössten Breitensportanlass der Deutschschweiz entwickelt, noch vor dem Engadiner Skimarathon.
    Der Frauenlauf wurde erstmals 1987 ausgetragen. Er ermögliche auch Frauen, die kein allzu grosses Training absolvieren können, ein sportlich befriedigendes Kräftemessen, schreibt der Bärentrust. Initiantin Verena Weibel fördert die sportliche Betätigung von Frauen auch in Kursen und Seminaren.



    Bärendreck-Preis 2002: Duo «Flüg-Züg»

    Die beiden Berner Claude Criblez und Thomas Leuenberger, die das Duo bilden, haben sich in den letzten Jahren mit Artistik und Komik einen internationalen Namen auf den Showbühnen geschaffen. Im Jahr 2000 waren sie mit dem Zirkus Knie unterwegs. Sie erhielten bereits Auszeichnungen am Kleinkunst-Festival Koblenz und am Festival International du Cirque in Lausanne. Sie sind Träger des Prix Walo. An der Verleihung des Bärendreck hiess es, «Flüg-Züg» sorge mit ihrem langsamen Sprechen und Handeln dafür, dass sich die andern Berner zu schämen beginnen, weil sie ihr ursprüngliches Naturell gegenüber Zürchern und andern «leichtfertig angepasst haben».



    Bärendreck-Preis 2001: Ursula Bischof Scherer

    Ursula Bischof Scherer, Filmerin und Präsidentin des Kramgassleistes, für ihre Anregung , die Laubenbögen mit rankenden himmelblauen Tricherwinden zu verschönern..



    Bärendreck-Preis 2000: Rudolf von Fischer

    Rudolf von Fischer, ehemaligen Präsidenten des Burgerrats «in Anerkennung seiner unnachahmlichen Art, seine tiefe Liebe zur Stadt Bern und insbesondere zu deren kulturellen Werten mit eindrücklicher Eloquenz und unermüdlicher Energie ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu tragen». Rudolf von Fischer, in seinen Eigenschaften als «Staatsmann, homme d'esprit und Patrizier» gelobt, bedankt sich herzlich - jedoch ohne seinen berühmten Hang zur Rhetorik, da er «nur theoretisch ein Frühaufsteher» sei.



    Bärendreck-Preis 1999: Markus Marti

    Dem Technicus und Uhrrichter in Anerkennung seiner täglichen Arbeit als pflichtbewusster Regulator des Uhrwerks und als mutiger Erneuerer der Kalenderuhr am Zytglogge in Bern



    Bärendreck-Preis 1998: Karl Wälchli

    Dem Historiker und Staatsarchivar in Anerkennung seines Wirkens als grosser Kommunikator der bernischen Geschichte und als Dank für seine steten Bemühungen, aus den Wurzeln der Vergangenheit Erkenntnisse für die heutige Zeit und die Zukunft aufzuzeigen.
    Karl Wälchli hat sich in Bern nicht nur einen Namen als Staatsarchivar, sondern hat sich verschiedentlich auch als Organisator verdient gemacht. So war er Präsident des Stiftungsrats für die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 800jährigen Bestehens der Stadt Bern.



    Bärendreck-Preis 1997: Ted Scapa

    An den Künstler, Verleger und Kinderfreund in Anerkennung seiner langen schöpferischen Tätigkeit zum Wohle von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bern, von Kindern in der ganzen Schweiz und von anderen gescheiten Leuten.

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    Bärendreck-Preis 1996: Heidi Haupt-Battaglia

    An die Künstlerin, Organisatorin und Autorin in Anerkennung ihrer Bemühungen zur Schaffung und zwanzigfachen Durchführung des Berner Ostereiermärits, deren Förderung von Kunst auf Eiern sowie der Publikation von Büchern zu diesem Thema.
    Heidi Haupt-Battaglia gründete 1976 den Berner Ostereiermärit, welcher sich mit den Jahren einen internationalen Namen gemacht hatte. Er besteche durch das hohe künstlerische Niveau der in einer Unzahl von Varianten gestalteten Eier, wurde in der Laudatio ausgeführt.



    Bärendreck-Preis 1995: Marktgass-Sanierungs-Team

    Dem umsichtigen, risikofreudigen und erfolgreichen Team in Anerkennung seiner Leistungen bei der Ueberwindung von Bürokratismus, herkömmlichen Denkmustern und weit verbreiteten Vorstellungen über bernische Langsamkeit.



    Bärendreck-Preis 1994: Birgit Steinegger

    Birgit Steinegger, Schauspielerin und Kabarettistin. An die Schauspielerin und Kabarettistin in Anerkennung ihrer Rolle als Botschafterin des bernischen Humors, für ihren hervorragenden Einsatz, diesen mit feiner Klinge zu führen und als stellvertretende Sprecherin aller Bundes-, National- und Ständerätinnen.



    Bärendreck-Preis 1993: Christine Lauterburg

    An die Schauspielerin und Sängerin in Anerkennung ihrer unnachahmlichen Eigenschaft, ihre Liebe und Verbundenheit zu Stadt und Landschaft Bern, aber insbesondere zu den heimatlichen Bergen, mit eigenständigen Jodelklängen und aktuellen Texten einem breiten Publikum mitzuteilen, und zum Dank dafür, dass sie die Klischeevorstellung des traditionellen Berners ohne beabsichtigte Provokation gelegentlich etwas korrigiert.



    Bärendreck-Preis 1992: Massimo Rocchi

    An den liebenswürdigen Italo-Berner in Anerkennung seiner bewundernswürdigen Gabe, in ausgefeilter Körper- und Wörtersprache menschliches Verhalten mit unwiderstehlicher Komik darzustellen, und zum Dank dafür, dass er die Bernerinnen und Berner damit so oft zum Lachen und Nachdenken gebracht hat.

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    Bärendreck-Preis 1991: Burgergemeinde Bern - Zu Handen OK Festzug BE 800

    Zum Dank für den von ihr geplanten, gestalteten und finanzierten Festzug vom 8. September 1991. Mit diesem historisch fundierten und selbstkritischen, aber auch fantasie- und humorvollen Rückblick auf 800 Jahre Stadtgeschichte hat die Burgergemeinde der Berner Bevölkerung im Jubiläumsjahr einen unvergesslichen Freudentag geschenkt.



    Bärendreck-Preis 1990: Dr. Peter Friedli

    Arzt und Fotograf aus Bern, der immer wieder auch als Verfasser von Zeitungsartikeln, Buchautor oder kunstverständlicher Redner an die Oeffentlichkeit tritt.



    Bärendreck-Preis 1989: Berner Puppentheater und seine Puppe Frieda die Garderobenfrau von Bern

    In Anerkennung seines Schaffens in der Altstadt und speziell für seine Puppe Frieda die Garderobenfrau von Bern, geboren in der Elfenau-Ausstellung Blumen und Puppen, Hauptdarstellerin im Programm Erinnerungen und Mitwirkende in weiteren Stücken.



    Bärendreck-Preis 1988: Jimmy Schneider

    Dem Berner Eisenplastiker und Berner Künstler, zum 65. Geburtstag und als Dank dafür, dass er mit seinem Schaffen und seiner Persönlichkeit zu einem Wahrzeichen unserer Stadt geworden ist.

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    Bärendreck-Preis 1987: Charles Martin

    Fast täglich führt mich mein Weg an der Rathaus-Apotheke vorbei, in deren Schaufenster sich die lustigen Maschinen unermüdlich drehen. Automatisch verlangsamen die Passanten den Schritt, bleiben stehen, schmunzeln, schauen - mir geht es genau gleich. Allerdings, so sicher die meisten Bernerinnen und Berner diese Maschinen kennen, kennen die wenigsten ihren Schöpfer, Charles Martin, und das ist eigentlich schade, aber typisch für ihn. Manchmal kommt es mir vor, er verstecke sich hinter seinen Maschinen und Objekten und gebe erst über sie dem Betrachter etwas von seinem Wesen preis. Phantasie, ein stiller Schalk, Humor und eine grosse Portion Bescheidenheit sind typische Eigenschaften von Charles Martin, der nie darauf ausging, berühmt und bekannt zu werden.

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    Bärendreck-Preis 1986: Carlo Edoardo Lischetti

    Carlo E. Lischetti, Umweltgestalter und Gegenwart, ist am 18.10.1946 in Brugg geboren. Er ist seit 1968 in Bern tätig. Aktivitäten: Bilder, Skulpturen, Texte, Videos, Installationen, Kunst im öffentlichen Raum, Lebensmanifeste. Der obere Postgassbrunnen heisst eigentlich Kronnenbrunnen, wird aber meistens Lischetti-Brunnen genannt, seit der Künstler ihn mit einer Treppen-Podium-Skulptur beehrt hat.

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    Bärendreck-Preis 1985: Zunft Bärentatze

    Die Bern mit dem Bären auf dem Meretbrunnen und dem nickenden Christoffel erfreute.


    Bern Bärengraben
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