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Bern - die Hauptstadt mit Charme Beatrice von Wattenwyl Haus (Junkerngasse 59) Beatrice von Wattenwyl-Haus 1446 Zusammenschluss des östlichen und mittleren Teils des Hauses. Der westliche Teil, das frühere Sässhaus des Klosters Interlaken kommt 1705 dazu. Die Renovation von 1957/58 hat versucht, den Zustand nach dem Umbau von 1560/62 zu restaurieren. Mit Vertrag von 1929 geht das Haus nach dem Tode des Donators Jakob Emanuel von Wattenwyl 1934 an die Eidgenossenschaft über und trägt seither den Namen der Gattin des Verstorbenen. Es dient heute für Empfänge des Bundesrates. Lit.: KDM. 2 Standort: Junkerngasse 59 Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern von Berchtold Weber (1976) Beatrice von Wattenwyl-Haus Das Beatrice von-Wattenwyl-Haus ist ein Patrizierhaus im Herzen der Berner Altstadt, dessen Baugeschichte bis auf das Jahr 1446 zurückgeht (1446 Zusammenschluss des östlichen und mittleren Teils des Hauses; der westliche Teil, das frühere Sässhaus des Klosters Interlaken kommt 1705 dazu.). Das Haus diente zahlreichen Generationen der Familien Frisching und von Wattenwyl als Wohnsitz. Im Jahr 1934 vermachte Emanuel von Wattenwyl das Gebäude im Namen seiner 1929 verstorbenen Gattin Beatrice der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Das Haus wird seither vom Bundesrat zum Empfang von Gästen, aber auch für politische Gespräche genutzt, wie für die Von-Wattenwyl-Gespräche des Bundesrates mit den Bundesratsparteien im Vorfeld jeder Session der eidgenössischen Räte. Das Beatrice von Wattenwyl-Haus setzt sich aus drei mittelalterlichen Häusern zusammen. Zuerst im Jahr 1705 mit einem repräsentativen Südtrakt im Stil Louis XIV ergänzt, wurde das Haus 1902–07 einer grösseren Umgestaltung unterzogen. Ein Rundgang durch die Repräsentationsräume zeigt die Besonderheiten der Architektur und der wertvollen Ausstattungsobjekte auf. Von Wattenwyl-Gespräche Der Bundesrat hat heute auf Antrag von Bundeskanzler François Couchepin einer ganzen Reihe von Massnahmen zugestimmt, mit denen die von Wattenwyl-Gespräche zwischen dem Bundesrat und den Regierungsparteien revitalisiert werden sollen. Vor jedem Gespräch trifft sich der Bundeskanzler mit der Generalsekretärin und den Generalsekretären der vier Parteien, um gemeinsam die möglichen politischen Traktanden für die Tagesordnung frühzeitig festzulegen. Dies soll dem Bundesrat die Möglichkeit bieten, seine politischen Leitlinien, die er den Parteien darlegen will, festzulegen und zu beraten. Für die Vorbereitung der Gespräche können Unterlagen erarbeitet und den Vertretern der Regierungsparteien zugestellt werden. Der Bundesrat ist überzeugt, dass dieses Vorgehen dazu führt, dass in den von Wattenwyl-Gesprächen nicht nur gegenseitig Informationen ausgetauscht werden, sondern dass man sich auf die Suche nach gemeinsamen Strategien konzentrieren kann, damit die erarbeiteten Positionen in die Tat umgesetzt werden können. ![]() ![]() ![]() |