| |||||||||||||||
|
Lifestyle, Kultur, Politik und Geschichte Kultur Schwul oder nicht schwul Abstecher nach Amerika, nach Mississippi. Nachdem der Kommunismus ausgestorben ist, hat man sich im bible belt, dem Epizentrum himmlischer Narreteien, darauf geeinigt, dass die «buggers», die Schwulen, für das Elend der Welt verantwortlich sind. (o.k., Juden und «negros» sind auch schuld). Wer dort wie ich zwei Wochen als Reporter arbeiten durfte, wird belohnt: Mit Radiowerbung - «Lass deinen Wagen bei uns reparieren, wir streicheln ihn im Namen von Jesus Christus!» Mit Flugblättern - «Abspecken für den Herrn!» Mit einer Demonstration der Schwulen gegen die Übergriffe auf sie. Durch die «Gottgefälligen». weiter... Kultur Homosexualität von '68 bis heute Die 68er-Revolution in Deutschland hat gesellschaftlich so einiges verändert. Die Menschen wurden liberaler, offener und entkrampfter. Und 1969 wurde dann auch endlich der berüchtigte § 175 entschärft: Schwuler Sex war fortan nicht mehr strafbar. weiter... Lifestyle In Reih und Glied Der Wiener Life Ball steht für schwulen Lifestyle - Abseits dieses Charity-Events ist der homosexuelle Mann in den Medien noch immer ein Tabu - Das hat in Österreich eine lange, wenig erfreuliche Tradition. weiter... Kultur Die Sex-Fantasien des Tom of Finland Die gesammelten Comics des schwulen Künstlers sind jetzt in einem handlichen fünfbändigen Reprint zu haben. «Ich bekomme keine Erektion, wenn ich zeichne. Ich weiss, das ist nicht gut.» Tom of Finland, der Zeichner der geilsten schwulen Sexfantasien aller Zeiten war es, der einst dieses besondere Geständnis machte. weiter... Geschichte Stonewall Inn Christopher Street Day. Was zuerst nach einem Nachbarschaftsfest in der amerikanischen Provinz klingt, ist in Wahrheit eine ganze Menge mehr: der Kristallisationspunkt für die Bemühungen von Lesben und Schwulen in aller Menschen Ländern. CSDs sind dennoch umstritten, bei Heteros wie Homos gleichermassen. Häufig werden sie als «Spassparaden» missbilligt, deren Ursprung kaum noch jemand kennt. Also: wo kommt der CSD eigentlich her? weiter... Geschichte Homosexualität in der Weimarer Republik Die schwule Welt wie sie heute ist hat eine lange Entwicklung hinter sich und blühte in der Weimarer Republik zwischen 1918 und 1933 zum ersten Mal so richtig auf. Schwul sein stiess immer weniger auf Ablehnung und langsam aber sicher schien ein offen schwules Leben in greifbare Nähe zu rücken – wären da nicht die Nazis gekommen. weiter... Lifestyle Berlin: Gay Cruising Areas Zu Zeiten als «homosexuelle Handlungen» noch unter Strafe standen gab es für schwule Männer kaum Orte, wo sie Gleichgesinnte kennenlernen konnten. Homo-Bars erlebten zwar von den späten Zwanzigern bis 1933 eine Blüte, doch mit der Machtergreifung der Nazis war damit wieder Schluss. Und auch in den ersten Nachkriegs-Jahrzehnten mussten sich Schwule verstecken, die Nazi-Gesetze gegen sie galten noch bis in die 70er Jahre hinein. weiter... Mode Trend: Die Mode feiert den Dandy als stilisierten Mann: Stil vor Inhalt, Leder statt Plastik Diesen Sommer kulminiert die Chronik dieser angekündigten Entwicklung in einer gänzlich stilisierten Männlichkeit à la Beau Brummell, Oscar Wilde , Brian Ferry, Tom Wolfe oder Helmut Berger. weiter... Lifestyle Homosexualität in Serbien - Die Emanzipation ist weit weg Ihre einzige Disco muss von der Polizei beschützt werden: Von westeuropäischen Verhältnissen können Schwule und Lesben in Belgrad nur träumen. An der ersten Belgrader Gay Pride im Juni 2001 nahmen nur einige Dutzend Personen Teil. Noch bevor der Umzug richtig starten konnte, wurde er von einer Horde organisierter Hooligans angegriffen. Chaos brach aus, es gab Verletzte. Ein Aufschrei ging damals durch die internationale schwul-lesbische Gemeinde. Wie steht es heute, dreieinhalb Jahre später, um die Situation von Schwulen und Lesben in Serbien? weiter... Sexualität Sex ist . . . äähhhm . . Es war einmal eine Zeit, da gingen die Menschen in reizarmen Nachthemden und mit einem Gebet ins Bett und dachten bei «Sex» an Bienen und Klapperstörche. Bis ein Mann kam und genau nachfragte, was die Amerikaner wirklich in ihren Schlafzimmern taten: Dr. Alfred Kinsey. weiter... Geschichte Homosexualität im Kaiserreich 1871-1918 Gleichgeschlechtliche Liebe war vor und zu Beginn des Kaiserreichs nicht viel mehr als ein Fragezeichen. Niemand wusste so recht, was er sich konkret darunter vorstellen sollte. Eine Krankheit? Eine Sinnesstörung? Oder doch nur schlichtweg eine «falsche Wahl»? Die Forscher begannen damit, sich intensiver mit dem Feld zu beschäftigen. Am meisten Aufmerksamkeit erregte bei seinen Forschungen Karl Heinrich Ulrichs, der über viele Jahre hinweg Schriften dazu anfertigte und Theorien aufstellte. Er definierte Homosexualität als «weibliche Seele im männlichen Körper.» Ulrichs, der übrigens selbst schwul war und als einer der Vorreiter der schwulen Bewegung gilt, ging von einer natürlichen und nicht krankhaften Veranlagung aus und forderte die Straflosigkeit für gleichgeschlechtliche Liebe. weiter... Religion Provokation der Moral Für Ende August hat die «International Association of Lesbian, Gay, Bisexual and Transgendered Pride Parade» eine zehntägige Konferenz in Jerusalem geplant. Dagegen hat jetzt eine Koalition von evangelikalen Christen und orthodoxen Juden öffentlich Widerstand angemeldet. Nachdem sie 14 Monate lang hinter den Kulissen vergeblich ein Verbot der Homosexuellen-Konferenz durch die Verantwortlichen in der Jerusalemer Stadtverwaltung und in der israelischen Regierung zu erwirken suchten, trat die ungewöhnliche christlich-jüdische Koalition jetzt an die Öffentlichkeit. weiter... Sexualität Die Leidenschaft des Dr. Sex Ein Film und ein Roman beschäftigen sich mit dem legendären Sexualforscher Alfred C. Kinsey. weiter... Religiöse Fundamentalisten Warum sich die Berner Regierung mit Zahlen und Sex befasst Sind 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung lesbisch beziehungsweise schwul, oder sind es nur 2,1 Prozent? Für EVP-Grossrat Erwin Sommer ist klar, dass es nur 2,1 Prozent sind. Die «Schulbücher» sollen korrigiert werden. weiter... Architektur Der Weltstilist - Zum Tod des schönheitssüchtigen Architekten Philip Johnson Es ist gerechtfertigt, festzustellen: Mit Philip Johnson, der am Mittwoch im Alter von 98 Jahren starb, ist einer der ganz Grossen in der Architektur des letzten Jahrhunderts gegangen, der Doyen der amerikanischen, ja, recht eigentlich der internationalen Nachkriegsarchitektur des Westens und des Ostens. Ohne Johnsons Bücher und Ausstellungen, Bauten und Reden ist nicht einmal das Formengewirr Shanghais wirklich verständlich. Ein schmaler, immer elegant gekleideter Mann war er, intellektuell beweglich und neue Wege suchend, kommerziell und künstlerisch erfolgreich. Kurz, ein WASP, ein White Anglosaxon Protestant reinsten Wassers. weiter... Sexualität Homosexualität - Allahs ungeliebte Söhne Bali Saygili traf seinen Verführer im Waschraum eines Münchner Wohnhauses. Da war der junge Türke gerade siebzehneinhalb, und eigentlich brauchte er bloss Wechselgeld für die Waschmaschine. weiter... Lifestyle Was ist eine «Fuckerware»-Party? Und was hat eine gelbe Gummiente damit zu tun? Etwa einmal pro Woche moderiert Anita Wildermuth «Fuckerware»-Partys, bei denen sich nach dem Prinzip von Tupperware-Partys Freundinnen zusammenfinden, um ungestört einzukaufen. In diesem Fall allerdings kein Plastikgeschirr. Anmerkung: Könnte man doch auch für Boys machen.... weiter... Kunst Das Schwule Museum Berlin Das Schwule Museum in Berlin-Kreuzberg beschreitet neue Wege. Neben den bisherigen Gruppen- und Themenausstellungen will die Einrichtung künftig in einer losen Reihe Künstler in Einzelausstellungen vorstellen. Den Anfang macht ab 1. April der in Hannover lebende, 1925 geborene Maler Hans-Ulrich Buchwald. Von ihm wird eine Auswahl mit Arbeiten unter dem Titel «Im schwebenden Zustand des Gleichgewichts» gezeigt. weiter... Sexualität Sexualität: Lust zum Leben Die Sexualität bzw. die Geschlechtlichkeit der Menschen (wie auch anderer Spezies) ermöglicht die Fortpflanzung und damit die Arterhaltung. Insofern könnte man geneigt sein, den Sexualtrieb bzw. die Lust als List der Evolution zu verstehen, das Nützliche (Fortpflanzung) mit dem Angenehmen (Sex) zu verbinden; doch das ist menschliche Interpretation. weiter... Film Auch Männer mögen's heiss! Der Bankangestellte Adrien, der seine Homosexualität am Arbeitsplatz stets verborgen hat, wird zu einem Geschäftsessen bei seinem Chef Alexandre eingeladen. Um den gesellschaftlichen Gepflogenheiten zu entsprechen, bittet er seine Freundin Eva, die brave Gattin zu spielen. weiter... Lifestyle Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern (HAB) und «Anderland» Das schwul-lesbische Begegnungszentrum «Anderland» im Berner Mattequartier feiert seinen 10. Geburtstag. weiter... Film Queersicht Wer bekommt die «Rosa Brille»? Das Berner Filmfestival Queersicht lehrt den anderen Blick auf Schwule und Lesben. weiter... Lifestyle Homosexuelle spüren Druck Homosexualität ist weder auf eine biologische noch eine medizinische, psychische oder anderweitige Störung zurückzuführen. Dennoch fühlen sich viele lesbische und schwule Menschen einem gesellschaftlichen Druck ausgesetzt. weiter... Lifestyle Ob schwul oder nicht - Outing verliert an Brisanz Seit Rosa von Praunheims denkwürdigem Fernsehauftritt 1992 ist das plakative Veröffentlichen oder Spekulieren über die sexuelle Orientierung auch in Deutschland unter dem Begriff Outing bekannt. weiter... Lifestyle Internet fördert die Aids-Ausbreitung Online-Kontakte, so denkt man, sind sicher - doch zumindest in der Schwulen-Szene scheinen sie oft zu riskanteren Sexpraktiken zu führen. Experten suchen nach Wegen, die Aids-Gefahr einzudämmen. weiter... Politik Politiker Outing - Wie Schwule siegen Spitzenpolitiker kann nur sein, wer klar und transparent ist, auch im Privaten. Das Publikum hat keinen Anspruch, ans Bett geführt zu werden. Aber es erwartet, dass nichts verdeckt wird, was Erpresser locken könnte. Wie lange wollen Sie noch ans Ende der Welt jetten, um mit einem Partner diskret Urlaub zu machen? Wie lange wollen Sie noch zittern, dass dennoch heimlich geschossene Fotos unterm Tisch herumgereicht werden? Klaus Wowereit geht mit seinem Partner in Berlin zu Empfängen! Der Kampf der Schwulen ist noch nicht gewonnen, aber sie werden siegen, wenn sie sich bekennen. Mit allem Respekt: Outen Sie sich! Viele, auch wir, werden an Ihrer Seite stehen. weiter... Religion Offener Brief an den Ökumenischen Arbeitskreis Homosexuelle und Kirche (HuK) Im Hinblick auf die Stellung der Kirchen in der Öffentlichkeit kann ich aufgrund der ungeheuren Komplexität des Themenfeldes Religion, nur folgendes fordern: die Kirchen verzichten auf die Kindstaufe, es findet kein kirchlich gesteuerter Religionsunterricht mehr statt, es gibt keine Amtskirchen und damit auch keine finanzielle und organisatiorische Verknüpfung von Staat und Kirche (Abschaffung der Kirchensteuer) mehr. Dies wird aber nur dann möglich sein, wenn alle, die nichts mit Kirche am Hut haben und lediglich per Automatismus Kartei-Leichen dortselbst sind, die Kirchen verlassen. weiter... Politik Registrierte Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare in Europa Wie in zahlreichen anderen Staaten hat sich auch in der Schweiz durch den Wertepluralismus und den damit verbundenen sozialen Wandel die Haltung gegenüber der Homosexualität in der jüngeren Vergangenheit verändert. Die neue Bundesverfassung von 1999 statuiert ausdrücklich, dass niemand wegen seiner Lebensform diskriminiert werden darf (Art. 8 Abs. 2 BV; dazu hinten Ziff. 3). Die gesellschaftlichen Veränderungen haben sich aber schon vorher bei der Revision des Sexualstrafrechts niedergeschlagen, welche zur strafrechtlichen Gleichbehandlung von hetero- und homosexuellen Verhaltensweisen geführt hat und am 1. Oktober 1992 in Kraft getreten ist. weiter... Lifestyle Harald Schmidt Mit Schwulen hat er keine Berührungsängste - Worte wie Tunten, Schwuchteln und Tucken gehen ihm leicht über die Lippen. Wahrscheinlich ist es diese Selbstverständlichkeit wie Harald Schmidt mit dem Thema umgeht, ähnlich wie David Beckham, was uns Schwulen imponiert. Wir wollen ja nicht akzeptiert oder verstanden werden, sondern einen Teil der Gesellschaft bilden. weiter... Lifestyle David Beckham Kein Spieler in der Geschichte reicht auch nur annähernd an Beckhams Prominenz und Anziehungskraft heran. Mit Treue zu seinen Wurzeln in der traditionellen Arbeiterschaft hat er die Einstellung der Männer zu Mode, Vaterschaft und Homosexualität verändert. weiter... Kunst Albrecht Dürer: «Der Männerliebe nicht abgeneigt» Auf dieser Zeichnung von seinem Jugendfreund Willibald Pirckheimer, einem Patrizier und Gelehrten, wird in griechischer Sprache eine Sexualpraktik zwischen Männern beschrieben. «Die Forschung hat dies nie übersetzt, obwohl es sich um eine ziemlich derbe technische Anweisung zum Analverkehr handelt», sagt Mende, der sich als Herausgeber von Dürers Gesamtwerk einen Namen gemacht hat. Er glaubt, dass es sich bei der höchstwahrscheinlich von Pirckheimer stammenden griechischen Aufschrift auf der Dürer-Zeichnung keineswegs um verbale Kraftmeierei handelt: «Schliesslich stellte diese Praktik auch in heterosexuellen Beziehungen eine wirksame Form der Empfängnisverhütung dar.» weiter... Lifestyle Schönheit hat viele Gesichter Die Ursprünge kosmetischer Produkte reichen weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Aufgrund ihrer Kostbarkeit blieben aber solche Erzeugnisse vorerst einer kleinen, vermögendes Oberschicht vorbehalten. Aus der Antike ist bekannt, dass für diese Privilegierten Räuchermittel, duftende Salben, Öle, Parfums und Schminke fast so wichtig waren wie Nahrung, Kleidung und Wohnung. Mit wohlriechenden Düften glaubte man, Götter wie Menschen wohlwollend stimmen zu können. Man richtete sich nach dem Schönen, dem Göttlichen, im Gegensatz zu den schlechten Gerüchen von Tod und Verwesung. weiter... Lifestyle Zürich - die Hauptstadt der Schwulen und Lesben Mitten in Zürich steht ein Monument der Homosexualität, und kein Tourismusführer erwähnt es. Vor genau fünfzig Jahren, 1952, wurde am Bürkliplatz der Ganymed enthüllt: ein Jüngling, umflattert vom Adler, der den Göttervater Zeus darstellt. Der Sage nach näherte sich Zeus dem hübschen Ganymed als Vogel, um ihn als Mundschenk und Bettgefährten in den siebten Himmel zu entführen. weiter... Religion Rabbi fordert Ausmerzung von Homosexuellen Jerusalem: Ein hoher israelischer Rabbi hat zum Mord and Schwulen und Lesben aufgerufen. Schwule Männer und lesbische Frauen sollten getötet werden, zitierte die israelische Zeitung Ma'ariv den Rabbi David Batzri. Weiter sagte Batzri: Homosexuelle und Lesben sind nicht nur krank, sie sind ein abnormaler Auswuchs, der aus allen unseren Städten entfernt werden sollte. Auch in den Städten wie Tel Aviv, in denen sie Schutz geniessen. weiter... Politik Le Pen - Schwule als Perverse umerziehen Unter Le Pen würde es keine erlaubten Abtreibungen mehr geben, ein Programmpunkt, der auf die katholischen Fundamentalisten innerhalb der Front zielt. Homosexuelle, so ist dem Handbuch der Nationalen Front im Kapitel über Familienpolitik zu entnehmen, würden unter einer Regierung Le Pen als Perverse umerzogen werden. Allein erziehende Mütter und Väter, insbesondere solche ausländischer Abstammung, würden durch den Entzug der Sozialhilfe für ihre angeblich negative Einstellung zu den Werten der Familie abgestraft. Die Beratungsstellen zur Familienplanung würden abgeschafft. weiter... Lifestyle Herrenmode - Der geblümte Mann Betrachten wir überlieferte Männerporträts und -skulpturen aus verschiedenen Epochen, können wir an dem Dargestellten schöne Stoffe, imposante Kleider, Schmuck, Kragen und Spitzen bewundern. Auch seine Haltung wirkt beeindruckend und würdig - das Kleid erzwingt sie. weiter... Geschichte Knabenliebe bei den Griechen Die Knabenliebe war bei den Griechen im alten Hellas sehr verbreitet. Sie entsprang nicht einer perversen sexuellen Neigung, sondern war eine von zwei möglichen Antworten auf die Frage, wo man in der patriarchalischen Gesellschaft des alten Hellas einen Menschen finden konnte, den man nicht nur körperlich, sondern auch geistig zu lieben vermochte. weiter... Lifestyle Berühmte Schwule, Bisexuelle und Lesben War Goethe schwul? Diese Frage bewegte jüngst mal wieder die Feuilletons im Lande. Doch die entsprechende These eines Publizisten wurde von den Literaturexperten überwiegend mit Hohngekicher und gelangweiltem Abwinken quittiert. Auch das neue Nachschlagewerk Out! aus dem Berliner Quer Verlag hat keinen homosexuellen Goethe zu bieten. Das Lexikon listet 500 berühmte Lesben, Schwule und Bisexuelle auf von AZ, vom spanischen Regisseur Pedro Almodovar bis zur Schriftstellerin Virginia Woolf, von Boy George bis zur früheren RAF-Terroristin Inge Viett. weiter... Geschichte Weltgeschichte der Homosexualität Liest man irgendein modernes Geschichtsbuch, würde man nie daruaf kommen, dass es jemals eine Gesellschaft gab, in der die Liebe zwischen Männern gefeiert wurde. weiter... Gesellschaft Gleichgeschlechtliche Partnerschaften in der Schweiz Was ist bisher Punkto rechtliche Besserstellung gleichgeschlechtlicher Paare gelaufen? Welches sind die Argumente und Gegenargumente? Welche Schwierigkeiten haben gleichgeschlechtliche Paare konkret? Wie sieht die juristische Situation in der Schweiz aus? Was tat und tut sich im Ausland. Und was ergaben Meinungsumfragen zu diesem Thema? weiter... Siehe auch: Eingetragenen Partnerschaft und ZGB Verbrechen Dr. Max Wahl Gründungsmitglied der Eidgenössisch-Demokratischen Union EDU. Herausgeber der holocaustleugnenden Postille Der Eidgenoss, die sich primitivstem Antisemitismus verschrieben hat. Verehrer von Hitler und der NS-Rassengesetze. weiter... Verbrechen Ernst Dünnenberger Gründungsmitglied der Eidgenössisch-Demokratischen Union EDU. Mit auf der ersten Zürcher EDU-Liste war auch der spätere Holocaust-Leugner Ernst Dünnenberger. Dieser wurde 1996, nachdem er ein Haus angezündet hat, von einem Gericht als nicht zurechnungsfähig erklärt. weiter... Verbrechen Paragraph 175 Nicht einmal in der Hölle auf Erden sind alle Menschen gleich. In den Konzentrationslagern der Nazis herrschte eine strenge Rangordnung unter den Häftlingen: Die kriminellen Insassen, die so genannten Berufsverbrecher, standen ganz oben. Nach ihnen rangierten die politischen Gefangenen, die «Asozialen», die Sinti und Roma sowie die Zeugen Jehovas. Ganz unten in der Häftlingshierarchie standen sowjetische Kriegsgefangene, Juden - und Homosexuelle. weiter... Verbrechen Wenn Homosexuelle gefoltert werden, herrscht Schweigen In 70 Staaten sind gleichgeschlechtliche Verbindungen ein Straftatbestand, der manchmal auch in ein Todesurteil münden kann. «Tausende Menschen werden gefoltert und misshandelt, weil ihre tatsächliche oder vermeintliche sexuelle Identität die soziale Ordnung bedrohe», sagt Frauke Lisa Seidensticker, Generalsekretärin von AI Schweiz. Schwer wiege für die Opfer, dass über Kontinente und Kulturen hinweg ein «verschwörerisches Schweigen» herrsche, sobald es um Gewalt gegen Homosexuelle gehe, sagt Seidenstricker. weiter... Geschichte Geschichte der männlichen und weiblichen Prostitution Im antiken Griechenland und in Rom war die aus Kleinasien und Nordafrika übernommene Tempelprostitution verbreitet. Im Jahr 594 v. Chr. richtete Solon in Athen das erste staatliche Bordell ein. Die Hetären in Athen galten als die vornehmsten Prostituierten, mit hervorragender Bildung und feinen Umgangsformen. weiter... Homosexualität im antiken Rom Einleitung Das Bild römischer Homosexualität, das antike Quellen ebenso wie deren Lesarten in unserem Jahrhundert zeichnen, ist ein sehr widersprüchliches. Genaugenommen handelt es sich auch nicht um ein Bild, sondern mindesten um zwei äusserst konträre. weiter... Allgemeine Einstellung zur Sexualität Das Sexualverhalten im Spiegel literarischer und archäologischer Zeugnisse scheint eine von sexueller Repression relativ freie Zeit zu zeigen. Zumindest taucht keine Sündhaftigkeit des Fleisches auf, kein generelles Verbot der Prostitution, keine grundsätzliche Ablehnung von Homosexualität, und körperliche Lust gilt nicht an sich als abstossend. weiter... Frühzeit Als Frühzeit soll hier die Zeit des 4. Jh. v. Chr. und früher gemeint sein. Aus dieser Epoche gibt es wenige überlieferte Quellen, die als gesichert gelten können. Die Römer selbst idealisierten diese Zeit im Nachhinein als besonders moralisch streng. weiter... Homosexualität vom 2. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr. Einen Knaben oder eine Frau lieben, das ist jedenfalls eine gängige antike Formulierung. Es gibt keine pauschale, gesetzliche Verurteilung gleichgeschlechtlicher Sexualkontakte. weiter... Homosexualität ausserhalb der Norm Es ergibt sich somit eine ganze Reihe verbotener oder doch zumindest missbilligter Sexualbeziehungen. Als anrüchig galten der Kontakt mit den exoleti, die Männerehe, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern in der abgeschlossenen Welt der Armee und Prostitution junger Männer aus gutem Hause. weiter... Prostitution Als männliche Prostituierte finden sich v.a. Sklaven, einige Freigelassene aber auch freie Männer. Sie mussten Steuern zahlen, waren also eine offiziell anerkannte Einrichtung und hatten sogar ihren eigenen Feiertag, die Prenesten, am 24. April. weiter... Die Rolle der Sklaven Neben den männlichen Prostituierten blieben also noch die jungen Sklaven als legitime gleichgeschlechtliche Partner. Ihre Rolle für die Befriedigung homosexueller Wünsche ist in Rom wesentlich bedeutender als sie in Griechenland war. weiter... Homosexuelles Verhalten als Norm Jedermann konnte seine Vorlieben haben, Frauen und Knaben lieben oder auch den einen den Vorzug vor den anderen geben. Es handelte sich nicht um zwei verschiedene Arten von Liebe oder auch nur um einen wesentlichen Teil der Identität. Eher sind diese Neigungen vergleichbar mit der Vorliebe für Zirkusspiel einerseits oder der für Schauspiel andererseits. weiter... Veränderung der römischen Moral am Ende des 2. Jh. n. Chr. Sogenannte sexuelle Perversionen wie die Homosexualität oder Bisexualität werden zum vernunftwidrigen Exzess der Sinnlichkeit. weiter... Theorie von Paul Veyne in: Die römische Gesellschaft. In diesem Sinne findet sich in den unteren Schichten Roms eine Höherbewertung der Heterosexualität im Vergleich zur Homosexualität. Allerdings werden auch in den unteren Schichten Homophile nur verspottet und nicht wie in späteren Zeiten verfolgt und bestraft. weiter... Theorie von David F. Greenberg in : The Construction of Homosexuality Cicero beklagt sich beispielsweise über zuviel an Leidenschaft und Verlangen. Man beginnt teilweise, die heterosexuelle Ehe als Basis des sozialen Lebens zu sehen. Folglich werden alle anderen Beziehungsformen abgewertet. weiter... Pathicus Die Kategorie Homosexueller wäre für die Römer wohl ein seltsamer Begriff gewesen, da sie wahrscheinlich wenig Ähnlichkeit zwischen einem zeitweisen Päderasten und einem erduldenden Transvestiten gesehen hätten. weiter... Begriffe Als Ausdrücke für passive Homosexuelle existierten: cinaedi, effeminatus, mollis delicatus, viri oder pathicus. Sie alle waren abwertend gemeint, es handelt sich auch ausschliesslich um Fremdzuschreibungen. Selbstbezeichnungen sind keine bekannt. weiter... Überlegungen zur Rolle des pathic Die öffentliche Meinung wandte sich dagegen, dass ein freigeborener Mann einen freigeborenen penetrierte, oder dass ein Freigeborener als passiver Partner eines anderen Mannes diente, unabhängig von dessen Status. weiter... Religiöse Subkulturen Beide Richtungen hatten Priestergruppen, sogenannte Galli, die sich durch Kastration, anschliessende Diät, das Anlegen von Frauenkleidern und schliesslich homosexuelles Verhalten auszeichneten. weiter... Städtische Subkulturen (Rom) Es ist zu bedenken, dass dem Tragen der Frauenkleider im antiken Rom eine besondere Bedeutung zukam. Zeichen, die durch die Art der Kleidung gegeben wurden, hatten eine stärkere Gewichtung als heute. Der Knabe erhält die toga virilis ca. mit 14 Jahren, mit 17 darf er für seine Rechte vor Gericht eintreten und ab seinem 18. Geburtstag wird erwartet, dass der puer Frauen und junge Knaben als sexuell anziehend wahrzunehmen beginnt und seine Wahrnehmung des eigenen Genitalbereichs sich ändert. weiter... Zeitfolge Hierzu kommt der Einfluss der sexuell selbstbewussteren Griechen in jener Zeit und die durch Kriege steigende Sklavenzahl, was das öffentliche Sichtbarwerden der homosexuellen Männer fördert. weiter... Ehe Als Beispiele dienen Elagabal, der mit einem Athleten von Smyrna verehelicht war und Nero, der zweimal verheiratet war, und dessen Partner den Status einer Kaiserin inne hatten. Als Quelle hierfür gibt er Juvenal, Martial, Sueton Tacitus und Cassio Dio an. weiter... Antike Askese Asketische Strömungen gibt es auch in der Antike von der Frühzeit weg. Insbesondere die griechische Philosophie brachte einige bedeutsame und verbreitete Strömungen hervor, die über Griechenland hinaus auf Rom ihren Einfluss ausübten. weiter... Kurzer Abriss zur Stellung der Frau Römerinnen sind nicht wie Griechinnen durch die Sitte völlig ans Haus gebunden - ja wir hören sogar von Frauen, die Männern nachstellen. So z.B. Agrippina, die Mutter Neros, dem Kaiser Galba. Sklavinnen, Prostituierte, Schauspielerinnen und andere Infame sind überhaupt von den Sittlichkeitsbestimmungen ausgenommen. weiter... Resümee Für lesbische Sexualität gibt es keinen Rahmen sozialer Akzeptanz, innerhalb dessen Frauen Sex mit Frauen hätten leben können. Die Frau, die gegenüber einer anderen Frau sexuell aktiv war, befand sich immer ausserhalb der gesellschaftlichen Norm. weiter... Literatur Literaturverzeichnis. Auswahl Fachliteratur über diesen Themembereich weiter... | |||||||||||||||