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Ausdrücke im Zusammenhang mit Homosexualität

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After - Anus
Ausgang des Darms. Es ist eine erogene Zone.
Umganssprache: Rosette, Votze, Arschvotze

Analverkehr
Form des Geschlechtsverkehrs, bei der der Penis in den After des Partners eingeführt wird.

Alpostradil (Potenzmittel)
Dieses Mittel enthält den Wirkstoff Prostaglandin E1. Bislang nur in Spritzenform erhältlich, wurde es direkt in den Penis gesetzt. Es entspannt die Schwellkörper und fördert damit die Erektion. Für alle Männer mit Spritzenangst kommt dieser Wirkstoff nun auch als Salbe auf den Markt, mit dem Penis und Eichel eingerieben werden müssen. Es ist vor allem bei Männern geeignet, die unter verengten Gefässen und geschädigten Erektionsnerven leiden.

Apomorphin SL (Potenzmittel)
Das Präparat ist, man glaubt es kaum, in Deutschland bereits als Brechmittel bei Vergiftungen zugelassen. Es wirkt direkt auf das Erregungszentrum im Gehirn, den Hypothalamus, und macht es sensibler für den Botenstoff Dopamin. Folge: Das Nervensystem entspannt sich, wirkt direkt auf den Penis, so dass Blut einströmen kann. Das Präparat wird nur in einer niedrigen Dosierung angeboten, um die Nebenwirkung (Übelkeit) so gering wie möglich zu halten.

Autoerotismus
siehe Narzissmus

Beschneidung
Bei der Beschneidung wird die Vorhaut des Penis ganz oder teilweise mittels eines kleinen operativen Eingriffs entfernt. In einer Reihe von Kulturen, so dem Judentum oder dem Islam, geschieht dies in einem festlichen Akt und in ritueller Form. In den USA wurden bis vor einigen Jahrzehnten ebenfalls fast alle männlichen Kleinkinder beschnitten, im Jahre 2000 waren es immer noch rund 60%. In Kanada wurden im Jahre 2000 noch etwa 25% aller Kinder beschnitten. In Europa ist die Beschneidung - mit Ausnahme in homosexuellen Kreisen - völlig unüblich.
Abkürzungen: cut, uncut

BDSM
Englisch
Sammelbegriff für: Bondage / Discipline / Sado / Maso

Besamung
Sperma wird auf bestimmte Körperteile aufgetragen: Gesichtsbesamung: ins Gesicht, Körperbesamung: auf den Körper, Tittenbesamung: auf die Brust oder wo auch immer.

Bisexualität
Biologie Intersexualität
Das sexuelle Interesse an beiden Geschlechtern (parallele Hetero- und Homosexualität).
Die Silbe bi entstammt dem Lateinischen und bedeutet zweifach. Unter bisexuellen Menschen versteht man Menschen, die sowohl homosexuelle als auch heterosexuelle Partnerschaften bzw. Beziehungen eingehen - manchmal sogar gleichzeitig - und Sex mit beiden Geschlechtern haben.

Bondage
Sexuelle Fessel- und Rollenspiele, meist im Rahmen sadomasochistischer Praktiken. Einer der Partner unterwirft sich und wird gefesselt und gezüchtigt. Aus den entgegengesetzten Rollen ergibt sich für die Partner sexueller Lustgewinn, der bis zum Orgasmus reichen kann. Bondage ist oft mit anderen sexuellen Praktiken verbunden.

Bottom
Im SM Bereich, die passive Person. Den Aktiven nennt man Top.

Darkroom
Ein dunkler Raum wo es meist mehrere miteinander treiben. In Schwulenclubs, Saunas oder schwulen Events. In verschieden Städten gibt es neuerdings Einrichtungen (Cruisings), welche nur Kabinen, Darkrooms und ev. Slings anbieten.

Dauererektion
siehe Priapismus

Defloration
Praktisch jedes neugeborene Mädchen kommt mit einem kleinen Häutchen in der Scheide, dem Hymen, zur Welt. Dieses Hymen kann durch Sport, Verletzungen, Unfälle oder durch die Frau (Mädchen) selber zerstört werden. In der Regel jedoch wird das Hymen beim ersten Geschlechtsverkehr zerstört. Dieses Zerreissen ist meist mit einem (geringen) Schmerz und dem Austritt von Blut verbunden. Im schwulen Sprachgebrauch die erste Anal-Penetration eines Jungen.

devot
lateinisch
ergeben, unterwürfig.
Der Devote, meist Passive unterwirft sich seinem dominanten Partner. Ohne sadomasochistische Praktiken, oder nur in abgeschwächter Form.

dominant
lateinisch
vorherrschend, beherrschend
Der Dominante, meist Aktive unterwirft (benutzt) seinen devoten Partner. Ohne sadomasochistische Praktiken, oder nur in abgeschwächter Form.

Ejakulation
lateinisch
Samenerguss
Das Ausspritzen des Samens aus der Harnröhre
siehe Orgasmus

Ejakulation
von griechisch. ephebos (volljähriger) junger Mann, «Jüngling»)
Als Ephebophilie , korrekter als Hebephilie (von griechisch. hebe Jugend) bezeichnet man manchmal die sexuell-erotische Neigung zu jungen, aber geschlechtsreifen männlichen Personen («Jugendlichen»).

Exhibitionismus
lateinisch
Unter Exhibitionismus versteht man die Tatsache, dass sich Menschen vor anderen ganz oder teilweise entblössen und dabei einen sexuellen Reiz empfinden. Wie in vielen Bereichen des menschlichen Lebens gibt es auch hier erhebliche Spielräume von normal bis tribhaft. Öffentliche Entblössung der Geschlechtsorgane vor anderen ist strafbar. Schweiz Art. 203 StGB, Österreich § 218 StGB, Deutschland § 183 StGB usw.

Faustfick
Für die, die es etwas heftiger mögen. Bei dieser Sexpraktik auch Fisten genannt, wir die Hand oder gar der ganze Unterarm in den Hintern eingeführt. Dies ist jedoch oft nach jahrelangem Ausprobieren möglich. Beim Fisten ist Vertrauen und Vorsicht sehr wichtig. Es gehört auch jede Menge Gleitmittel dazu - Gummihandschuhe sollten auch verwendet werden.
Abkürzung in Inseraten / Chats: FF

Fellatio
die; lateinisch
Fellation Coitus per os
Das Berühren des männlichen Gliedes mit Mund und Zunge bzw. das Einführen des Gliedes in den Mund des Partners.
Umgangssprache: Blasen, Mundfick, Ficken oral

Fetischismus
Unter Fetischismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Gegenständen, Handlungen oder Situationen eine sexuelle Lust verspürt. Das können im Prinzip alle Gegenstände sein. Häufig aber sind es Schuhe, Lederstiefel, Lederkleidung, Sportbekleidung, Turnschuhe, Frauenkleider, Strapse, Gummi, Latex, Unterwäsche (neue und gebrauchte), Militärkleidung, Handschuhe und vieles mehr.

Fisten
siehe Fausfick

Gerontophilie
Das Wort stammt aus dem griechischen und bedeutet frei übersetzt Altersliebe. Unter Gerontophilie versteht man Sexualität mit sehr alten Menschen, also Greisen bzw. Greisinnen.

Homophobie
griechisch
Unter Homophobie versteht man die irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie fasst die verschiedenen Formen von sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung und Gewalt zusammen, mit denen Menschen oftmals auf Grund ihrer homosexuellen Lebensweise konfrontiert sind.
Homophob verhalten sich auch viele Institutionen und gesellschaftliche Subsysteme: Die christlichen Kirchen und die unzähligen Sekten sowie die Politik mit ihren rechtsextremen Parteien (in der Schweiz vor allem die Gotteskrieger-Parteien).

Heterosexualität
griechisch und lateinisch
das normale geschlechtliche Verhältnis zum anderen Geschlecht
Gegensatz: Homosexualität

Homosexualität
[griechisch + lateinisch] Gleichgeschlechtlichkeit, Inversion
im Unterschied zur Heterosexualität die sexuelle Beziehung oder Neigung zum eigenen Geschlecht, im engeren Sinne nur die Homosexualität unter Männern, während die Homosexualität unter Frauen als lesbische Liebe bezeichnet wird. Seit den grundlegenden Untersuchungen des Sexualforschers A. Kinsey Ende der 1940er Jahre ist bekannt, dass etwa 4% aller Männer und 2% aller Frauen ausschliesslich homosexuell sind, der Anteil mit gelegentlichen homosexuellen Kontakten aber wesentlich grösser ist. In der Jugendzeit ist Homosexualität sogar relativ weit verbreitet, nämlich bei etwa 50% aller männlichen und etwa 20% aller weiblichen Jugendlichen.
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Kondome
Kondome - gelegentlich auch Pariser, Gummi oder Verhüterli genannt - dienen für gleichgeschlechtliche Paare dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie z.B. Aids, Hepatitis, Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper).

Losartan (Potenzmittel)
Dieses Präparat sorgt vor allem bei Bluthochdruckpatienten für eine Erektion. Die Wirkung ist vermutlich darauf zurückführen, dass sich die durch den Bluthochdruck veränderten Gefässe wieder dem Normalzustand nähern.

Masochismus
Der Begriff des Masochismus ist auf den Schriftsteller Leopold von Sacher-Masow (1836-1898) zurückzuführen. Sacher-Masow wurde insbesondere durch den Roman Venus im Pelz bekannt.
Beim Masochismus besteht die sexuelle Lust darin, seelisch und/oder körperlich gedemütigt und gequält zu werden.
siehe Sadismus

Narkissos
Narcissus Narziss
in der griechischen Sage schöner Jüngling, Sohn des Flussgotts Kephissos und der Nymphe Leiriope; erwiderte die Liebe der Nymphe Echo nicht und wurde deshalb von den Göttern mit unstillbarer Liebe zu seinem Spiegelbild erfüllt (Narzissmus); von der Erdmutter in eine Blume (Narzisse) verwandelt.

Narzissmus
nach Narkissos
Autoerotismus
Umkehrung der Triebrichtung des Sexualtriebs auf den eigenen Körper, lustbetonte, sexuell unterlegte Verliebtheit in den eigenen Körper.

Onanie
Unter Selbstbefriedigung, Onanie bzw. Autoerotik, versteht man alle Sexualpraktiken, die ohne Partner zur sexuellen Stimulation oder Befriedigung führen oder führen sollen. Dabei lässt sich diskutieren, ob man das "Sich voreinander befriedigen" unter Sexualpartnern als Selbstbefriedigung oder als Teil des Liebesspiels werten soll. Aber das ist sicherlich, ausser für ein paar Wissenschaftler, ziemlich bedeutungslos.
Die Selbstbefriedigung ist eine völlig normale Spielart der menschlichen Sexualität, die sogar bei sexuell sehr zufriedenen und ausgefüllten Menschen hin und wieder praktiziert wird. Sie dient bei Jugendlichen in der Pubertät der ersten eigenen sexuellen Erfahrung und Befriedigung. Auch bereits kleine Kinder empfinden Lust beim Spielen an ihren eigenen Geschlechtsteilen. Die Selbstbefriedigung hat keinerlei negative gesundheitliche Auswirkungen. Ausschliesslich betrieben besteht allenfalls die Gefahr, allmählich egozentrisch bzw. partnerunfähig zu werden.
Umgangssprache: Wixen, einen runterholen

Orgasmus
der; griechisch
Höhepunkt der geschlechtlichen Erregung
Wenn es während des Höhepunktes sexueller Erregung (Orgasmus) zum Samenerguss (Ejakulation) kommt, wird Samenflüssigkeit aus der Harnsamenröhre gepresst. Dies geschieht durch kräftige Kontraktionen des Samenleiters, welcher aus einer dicken Schicht glatter Muskulatur besteht und den Samen stossweise hinausbefördert. Zu Beginn der Penisversteifung erscheint an der Urethramündung der Peniseichel ein Sekret (Sehnsuchtstropfen). Die schleimhaltige Flüssigkeit wird von kleinen Drüsen in der Harnsamenröhre gebildet und dient als befeuchtendes Gleitmittel.

Penis
der; lateinisch
Männliches Geschlechtsorgan
Zu den äusseren Geschlechtsorganen werden das Glied (Penis) und der Hodensack (Scrotum), der die beiden Hoden (Testis) enthält, gezählt. Der Peniskopf, die Eichel (Glans penis), setzt sich durch einen Gewebsrand oder Eichelkranz (Corona glandis) vom Schaft ab. In der Mitte des Peniskopfes, der von einer zurückziehbaren Vorhaut geschützt ist, mündet die Harnsamenröhre, die Urin aus der Blase befördert. Bei sexueller Erregung ist sie Teil des Samenleiters.
Umganssprache: Schwanz, Riemen, Latte, Ständer, Bolzen, Schnäbi

Pädophilie
griechisch
Erotische Zuneigung Erwachsener zu Kindern.

Päderastie
griechisch
Das erotisch-sexuelle Verhältnis zwischen einem erwachsenen Mann und einem etwa 12-18-jährigen männlichen Jugendlichen; zu unterscheiden von der Neigung Erwachsener zu noch nicht geschlechtsreifen Kindern (Pädophilie). Die Päderastie ist eine besondere Form der Homosexualität . In der Antike (wie auch in anderen Kulturkreisen) war die Päderastie auch bei heterosexuellen und verheirateten Männern verbreitet, wobei insbesondere der pädagogische Wert des Verhältnisses zwischen dem Gereiften und dem Reifenden betont wurde (pädagogischer Eros).

Perversion
Das Wort Perversion stammt von dem lateinischen Wort perversus (= umgekehrt, verdreht). Ursprünglich wurden darunter Abweichungen bzw. Ketzereien im Religiösen verstanden. Erst im 19. Jahrhundert wandelte sich die Bedeutung des Begriffs und wurde zunehmend für den Bereich der Sexualität verwendet. Man verstand damals darunter alle von der Norm des normalen Geschlechtsverkehrs abweichende Verhaltensweisen wie: Homosexualität, Onanie, Sodomie u.ä.. Heutzutage wird der Begriff in der Wissenschaft praktisch nicht mehr verwendet, er ist durch den neutralen Begriff der sexuellen Deviation (lat. deviare =abweichen) abgelöst worden.
Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff pervers zunehmend auch ausserhalb der Sexualität für Meinungen oder Taten verwendet, die als verrückt oder abartig oder schlicht als nicht akzeptabel gelten. Die Einstellung darüber, was eine sexuelle Perversion bzw. Deviation ist, hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte erheblich verändert. Wie fast alle Werte ist auch die Ansicht darüber, was pervers ist, eine Frage gesellschaftlicher Regeln und Werte. Vor hundert Jahren galten viele Sexualpraktiken als pervers, die heute allgemeine Anerkennung besitzen und von vielen Menschen praktiziert werden. So wird z.B. der Mundverkehr (= fellatio oder cunnilingus) in Europa von über 90% der Menschen als normale sexuelle Praktik angesehen und praktiziert. In einer Reihe amerikanischer Bundesstaaten dagegen gilt dieses Tun als pervers und wird als Verbrechen geahndet (naja wen wunderts...)

Phentolamin (Potenzmittel)
Das Medikament vermindert die Spannung der Penisgefässe durch seine Wirkung auf den Kalzium-Haushalt der glatten Muskelzellen und erleichtert so den Blutfluss. Es ist vor allem für Männer geeignet, deren Impotenz körperliche Ursachen hat. In Pillenform erhältlich wird sie direkt unter die Zunge gelegt und führt nach etwa 20 Minuten zu einer Erektion.

Pornografie
Solange es das geschriebene Wort, die bildende Kunst und vor allem Film und Fotografie oder Tonträger gibt, wurde darüber gestritten, was Pornografie oder was Kunst ist und was als erlaubt oder als verboten zu gelten hat. Der Begriff der Pornografie entstammt dem Altgriechischen und bedeutet "Darstellung von Huren". Pornografie Pornografie Natürlich ist die Einstellung darüber, was Pornografie, was Kunst oder was einfach nur die normale Darstellung von Erotik ist, sehr von den Kulturen, der Bildung der Menschen und der religiösen Einstellung abhängig.

Potenzstörung - Erektile Dysfunktion
Unter erektiler Dysfunktion versteht man das Unvermögen, eine ausreichende Gliedversteifung zu erreichen. Aufgrund der allgemeinen Tabuisierung sexueller Themen in unserer Gesellschaft scheuen sich die meisten Betroffenen, aber oft auch Ärzte, offen darüber zu reden. Nach amerikanischen Studien sind etwa 50% der über 40-jährigen zumindest zeitweise davon betroffen, wobei der Anteil mit steigendem Lebensalter zunimmt. Die Ursachen sind vielfältig; psychische Faktoren, innere Erkrankungen, Hormonstörungen, Nervenschädigungen und Medikamente spielen eine Rolle. Zur genauen Abklärung der Ursache für die erektile Dysfunktion sind eine genaue Krankenbefragung und im Anschluss entsprechende spezielle Untersuchungen durchzuführen. Die Therapie besteht aus psychologischer Betreuung, erektionsfördernden Mitteln in Form von Spritzen, Tabletten oder eines Harnröhrenapplikators sowie mechanischen Hilfsmitteln. Die medikamentöse Behandlung muss wegen möglicher Gegenanzeigen und Nebenwirkungen unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Priapismus
Die Ärzte nennen eine Dauererektion ohne sexuelle Lust auch Priapismus: In der griechischen Mythologie ist Priapus der Sohn von Aphrodite und Dionysos - als Fruchtbarkeitsgott wird er in antiken Darstellungen immer mit einem grossen, steifen Penis gezeigt. Heutzutage stellt Priapismus einen ärztlichen Notfall dar und muss sofort behandelt werden. Denn spätestens nach 24 Stunden Dauererektion verliert der Mann die Fähigkeit, jemals wieder einen steifen Penis bekommen zu können.

Red Ribbon
Das Red Ribbon symbolisiert weltweit Soldarität mit HIV-Positiven und AIDS-Kranken und vereint die Menschen im gemeinsamen Kampf gegen diese Immunschwäche. Im Frühjahr 1991 entwickelte Visual AIDS in New York die Idee für ein globales Symbol im Kampf gegen die Immunschwäche AIDS. Ein Symbol für Solidarität und Toleranz gegenüber den von der Gesellschaft häufig ausgegrenzten HIV-Positiven und AIDS-Kranken. In Anlehnung an die gelben Schleifen, die damals in den USA als Zeichen des Gedankens an die im Golfkrieg kämpfenden Soldaten noch sehr verbreitet waren, entstand die rote Schleife - das Red Ribbon. Inzwischen kennt fast jeder in Amerika das Red Ribbon oder besitzt selbst eines. Nach Europa kam es erstmals am Ostermontag 1992, als beim Freddie Mercury AIDS Awareness Tribute Konzert im Londoner Wembley Stadion über 100'000 rote Schleifen verteilt wurden. Über eine Milliarde Menschen in weltweit über 70 Ländern verfolgten das Konzert am Fernseher. Am gleichen Tag nahm in London Red Ribbon International seine Arbeit auf.

Rosa Winkel - pink triangle
Häftlingssymbol der Schwulen in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Die neue deutsche Schwulenbewegung hat Symbol für sich als Zeichen der Solidarität mit den Opfern faschistischen Terrors übernommen, und es wird in der westlichen Welt von schwulen Aktivisten getragen. Auch die Farbe rosa, die den Schwulen zum Spott zuerkannt war, wird heute ähnlich wie das Wort schwul mit Stolz benutzt.

Sadismus
Der Begriff des Sadismus ist auf den französischen Schriftsteller Francois Marquis de Sade (1740-1814) zurückzuführen. Er schrieb eine Reihe von psychologisch aufklärenden Romanen mit obszönem Inhalt.
Unter Sadismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch sexuelle Befriedigung dadurch erfährt, dass er einen anderen Menschen oder mehrere seelisch und/oder körperlich demütigt und quält.
siehe Masochismus

Selbstbefriedigung
siehe Onanie

Sexualität
Die traditionelle, insbesondere von der katholischen Kirche getragene Auffassung von Sexualität orientiert sich an der Dualität der biologischen Geschlechtlichkeit. Sexualität soll sich danach idealerweise ausschliesslich zwischen zwei Erwachsenen unterschiedlichen biologischen Geschlechts (d.h. zwischen Mann und Frau) abspielen, möglichst mit dem Ziel der Fortpflanzung.
Die Realität ist jedoch weitaus bunter. Reales Sexualverhalten ist äusserst variantenreich. Viele Varianten wurden und werden zum Teil noch heute als Perversionen, sexuelle Psychopathien oder zumindest als problematisches Sexualverhalten klassifiziert.
Das menschliche Sexualverhalten kann sich auf verschiedene Objekte richten, etwa auf Personen des anderen Geschlechts (Heterosexualität), auf Personen des gleichen Geschlechts (Homosexualität), sowohl auf Personen des gleichen Geschlechts als auch auf Personen des anderen Geschlechts (Bisexualität), auf die eigene Person (Autoerotik, Narzissmus), auf einen Verwandten (Inzest), ein Kind (Pädophilie), einen alten Menschen (Gerontophilie), ein Tier (Zoophilie, Sodomie), einen Leichnam (Nekrophilie), einen Gegenstand oder auch einen Körperteil (Fetischismus) u.a.m.
siehe auch Sexualität: Lust zum Leben

Sling
Leder- Hängematte, die an Ketten oder Seilen befestigt ist. Einrichtung, welche vor allem für das Ficken und Fisten in Gruppen gebraucht wird.

Sodomie
nach Sodom
Geschlechtsverkehr mit Tieren; in der Bundesrepublik Deutschland seit 1969, in Österreich seit 1971, in der Schweiz schon länger nicht mehr strafbar.
Sodomie, Zoophilie
Unter Sodomie versteht man im deutschsprachigen Raum umgangssprachlich die Sexualität von Menschen mit Tieren. Die Bezeichnung Sodomie enstammt der biblischen Stadt Sodom am toten Meer, die, der Bibel nach, wegen Iher Sündhaftigkeit zusammen mit Gomorrah von Gott mit Feuer und Schwefel vernichtet worden sein soll.
Es sei aber darauf hingewiesen, dass dieser Begriff sowohl historisch als auch heutzutage noch in vielen Kulturen für alle möglichen Spielarten der Sexualität, die nicht der Kinderzeugung dient, verwendet wurde und wird, so auch für die Homosexualität, Pädophilie, Inzest, Cunnilingus oder Fellatio oder den Analverkehr auch unter Heterosexuellen. Aus diesem Grund ist der Begriff der Zoophilie (Tierliebe) sicherlich korrekter.

Top
Im SM Bereich, die aktive Person. Den Passiven nennt man Bottom.

Transsexuelle und Transgenderpersonen
Das sind Menschen, die sich gegengeschlechtlich erleben, also im falschen Körper leben und versuchen, das auszugleichen, sei es durch Cross Dressing (Männer ziehen Frauenkleider an, Frauen ziehen Männerkleider an), Einnahme von Hormonen, um körperlich dem empfundenen Geschlecht ähnlicher zu werden bis hin zu geschlechtsanpassenden Operationen.
Transsexuell werden jene Menschen genannt, die diese Operationen vornehmen lassen. Transgenderpersonen sind jene, die diese Operationen nicht durchführen lassen wollen. Die Grenzen zwischen transsexuell und transgender sind fliessend.

Transvestitismus
lateinisch
Das triebhafte Bedürfnis, die Kleidung des anderen Geschlechts anzulegen und auch im äusseren Verhalten das andere Geschlecht nachzuahmen; Menschen mit dieser Veranlagung heissen Transvestiten.
Der Begriff Transvestitismus leitet sich aus dem Lateinischen ab: transvestire bedeutet verkleiden. Ursprünglich stand der Begriff für jede Art von Verkleidung. Heute beschreibt er eine starke, sexuell motivierte Neigung, die Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen. Im Unterschied zum Transsexuellen haben Transvestiten eine klare Geschlechtsidentität. Meistens handelt es sich um Männer, die sich auch als Männer fühlen. Transvestiten sind vielfach heterosexuell orientiert und oft verheiratet.

Tüchercodes
Position: links: passiv / rechts: aktiv / um den Hals: aktiv und passiv
Farben: schwarz S/M / grau Bondage/Fesseln / weiss Masturbation / rot Fisten / dunkelblau Anal-Sex / hellblau Oral-Sex / gelb NS / braun Dirty / pink Spielzeug (Dildos & ...) / rostfarben auf der Suche nach / ist ein(em) 3. Mann / senffarben auf der Suche nach / hat einen(em) ganz grossen Schwanz / Tüll Transvestiten

Vakuumpumpe
Diese rein mechanische Erektionshilfe besteht aus einem durchsichtigen Kunstoffzylinder, der über einen Schlauch mit einer Handpumpe verbunden wird. Über das Ende des Zylinders wird ein stramm sitzender Gummireif gezogen. Anschliessend wird der Zylinder auf den noch schlaffen Penis aufgesetzt. Durch die Pumpe wird im Zylinder ein Unterdruck erzeugt, der Penis füllt sich mit Blut, eine Erektion entsteht. Danach wird der auf dem Kunststoffzylinder sitzende Gummiring auf die Wurzel des Penis abgestreift und verhindert dadurch den schnellen venösen Abstrom des Blutes. Nach Entfernen des Ringes nach dem Verkehr verschwindet die Erektion wieder. Der Vorteil ist die nebenwirkungsfreie Anwendung. Die Methode erfordert jedoch Übung und Geduld.

Vardenafil (Potenzmittel)
Der neu entdeckte Schlüssel zur männlichen Lust heisst Phosphodiesterase 5, kurz PDE 5 genannt. Das Enzym ist in Vardenafil enthalten und regelt in den Schwellkörpern des Penis den Gefässwiderstand. Wird das Erektions-Enzym gehemmt, kann Blut einfliessen, es kommt zu einer Erektion. Der Viagra-Wirkstoff Sildenafil war der erste PDE-5-Blocker. Er blockiert in höheren Dosen aber auch Unterenzyme, so dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie gestörtes Farbsehen und Hitzewallungen kommen kann.

Viagra (Potenzmittel)
Das Medikament Viagra wird eingesetzt bei Patienten mit erektiler Dysfunktion, d.h. die Betroffenen sind nicht in der Lage, eine Erektion zu erlangen. Kritiker weisen darauf hin, dass Sildenafil, Wirkstoff von Viagra, nur unter allergrösster Vorsicht einzusetzen ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Sildenafil nicht mit nitrathaltigen Herzmedikamenten verträgt. Ein plötzlicher Blutdruckabfall kann lebensbedrohliche Zustände einnehmen vor allem dann, wenn bereits eine Herzerkrankung vorliegt. Von der erektilen Dysfunktion betroffen sind häufig Diabetespatienten, die aufgrund ihrer Vorerkrankung arterielle Durchblutungsstörungen haben. Auch hier kann es durch den Blutdruckabfall bei bereits verengten Gefässen zu erheblichen Komplikationen kommen.

Zölibat - Enthaltsamkeit
Von sehr wenigen Menschen abgesehen, besitzt jeder Mensch eine natürliche Sexualität. Genetisch und durch Erziehung bedingt, ist dabei die Libido der einzelnen Menschen jedoch sehr verschieden. So gibt es sehr triebhafte Menschen und solche, denen Sexualität nur wenig bedeutet. Aber unabhängig davon gibt es Menschen, die enthaltsam leben. Dies geschieht meist aus religiösen Gründen, wie z.B. bei katholischen Geistlichen sowie Mönchen und Nonnen. Diese Enthaltsamkeit fällt den betreffenden Mensch jedoch meist sehr schwer und führt gerade in der heutigen Zeit oft zu schweren Konflikten. Wie viele der Betroffenen tatsächlich ihrem Keuschheitsgelübde lebenslang treu bleiben ist nicht bekannt.



Links

Sexualität: Lust zum Leben
Die Sexualität bzw. die Geschlechtlichkeit der Menschen (wie auch anderer Spezies) ermöglicht die Fortpflanzung und damit die Arterhaltung. Insofern könnte man geneigt sein, den Sexualtrieb bzw. die Lust als List der Evolution zu verstehen, das Nützliche (Fortpflanzung) mit dem Angenehmen (Sex) zu verbinden; doch das ist menschliche Interpretation.

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