Irakkrieg - Opfer durch USA Bomben

Irakkrieg - Opfer durch USA Bomben

Kriegsverbrechen: US-Truppen verwendeten Napalm im Irak Krieg

Irak
Militärexperten beschuldigen US-Soldaten des Mordes

Schüsse auf verwundete Iraker vor laufender Kamera. US-Regierung lehnt jede Stellungnahme ab.

Vor laufender Kamera haben US-Soldaten im Irak auf Verwundete geschossen. Dies belegen Videos, die dem ARD-Magazin PANORAMA vorliegen. US-General Robert G. Gard, der heute für die amerikanische Stiftung der Vietnam-Veteranen arbeitet, bezeichnet in PANORAMA diese Vorfälle als unentschuldbare Morde. Auch für den Hamburger Völkerrechtler Prof. Stefan Oeter wäre das Erschiessen von Verwundeten ein Kriegsverbrechen.

Einer der beiden dokumentierten Vorfälle ereignete sich am 1. Dezember 2003 nördlich von Bagdad. Die Luftaufnahmen stammen aus der Zielkamera eines Apache-Helikopters der 4. U.S.-Infanteriedivision. Sie zeigen drei Personen am Boden, die sich nachts neben zwei Fahrzeugen treffen und einen Gegenstand neben die Strasse legen, den die Soldaten für eine Waffe halten. Die Hubschrauber-Besatzung erhält daraufhin über Sprechfunk den Befehl, die Personen zu erschiessen. Nachdem zwei bereits getötet sind und einer sich schwer verletzt auf dem Boden windet, fragt ein Soldat aus dem Hubschrauber, ob er den Verwundeten auch noch erschiessen soll. Die Antwort über Sprechfunk: Hit him! (erschiess ihn!). Direkt danach wird eine weitere Salve aus dem 30-MM-Bordgeschütz auf den Verwundeten abgefeuert. Insgesamt fallen fast 100 Schüsse.

Der zweite dokumentierte Vorfall wurde am 8. April 2003 von einer CNN-Kamera aufgenommen. Eine Einheit der US-Marines erschiesst während der Durchsuchung eines Industriegebiets bei Bagdad einen vorher bereits schwer verwundeten Iraker. Danach ist auf dem Video Jubel der US-Soldaten zu hören. Nach Ansicht von Experten spricht auch hier vieles für eine eindeutige Verletzung des Völkerrechts, die eine Untersuchung dringend erfordern würde. Denn nach der Genfer Konvention ist das Erschiessen von kampfunfähigen Verwundeten weder im Krieg noch in einer Besatzungssituation erlaubt.

Das US-Verteidigungsministerium lehnt hingegen auf PANORAMA-Anfrage jegliche Auskünfte ab. Theoretisch liessen sich solche Vorfälle auch durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag untersuchen. Allerdings sind die USA dem entsprechenden Abkommen bisher nicht beigetreten.

Presseerklärung zur PANORAMA-Sendung am Donnerstag, 26. Februar 2004


g26.ch
PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT

pro migratio    gayCH    Kochen    Italien    gegen rechts    g26.ch
search.ch
 

Irak Index
Geschichte
Das Land
Der Staat heute
Landschaft und Natur
Die Menschen
Wirtschaft
Mesopotamien
Die Kurden
Daten + Fakten
Republik Irak
UNESCO Welterbe
Städte und Kulturdenkmäler
Babylon
Bagdad
Basrah Basra
Hatra
Nimrud
Ninive
Samarra

Home
Bern Info
Museen
Galerien
Events
Berner Künstler
Ausstellungen
Epochen
Biographien
Gäste
g26.ch news
Irak
Italien
gegen rechts
pro migratio
Kochen
Marokko
Berner Beizen