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Irak
Irak ist wieder IOC-Vollmitglied Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Freitag in Athen die im Mai 2003 ausgesprochene Suspendierung aufgehoben und das neu gegründete Nationale Olympische Komitee (NOK) des Irak als sein 202. Mitgliedsland anerkannt. Mit dieser Entscheidung gab das IOC-Exekutivkomitee Grünes Licht für die Teilnahme des Landes an den Olympischen Spielen im August in der griechischen Hauptstadt. IOC-Präsident Jacques Rogge ist überzeugt, dass der Irak ebenso wie Afghanistan an den Sommerspielen in Griechenland teilnehmen wird. Die Rekordzahl von 199 teilnehmenden Nationen, die in Sydney 2000 am Start waren, kann also in Athen übertroffen werden. Athen 27.02.2004 Uday Hussein Von den USA getöteter Sohn des früheren Staatschefs Saddam Hussein, ehemals Präsident des nationalen Fussball-Verbandes und des Irakischen Olympischen Komitees. Im Irak war Uday Hussein uneingeschränkter Herrscher über das sportliche Leben, er hielt alle Fäden in der Hand. Und scheute auch nicht davor zurück, die Fäden zu Stolperfallen für all diejenigen werden zu lassen, die seiner Meinung nach versagt hatten. Sowohl das Gebäude des Olympischen Komitees als auch des irakischen Fussballverbandes hatte ein sogenanntes rotes Zimmer. In diesem Zimmer wurden in Ungnade gefallene Sportler isoliert, auch Folterungen sollen dort kein Einzelfall gewesen sein. Den Sport im Irak hat Uday Hussein mit Gewalt und Korruption systematisch zu Grunde gerichtet, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gab es beispielsweise nur noch zwei Alibi-Teilnehmer aus dem Irak. Die internationalen Organisationen wie das Internationale Olympische Komitee IOC oder der Weltfussballverband FIFA haben sich mit Blick auf irakischen Sport unter Uday als Weltmeister im Wegschauen erwiesen. Strafen für Sportler Der frühere Fussball-Nationalspieler Ahmed Sabat über das rote Zimmer. Ammo Baba, früherer Nationaltrainer des Irak. Begriffe Olympische Spiele Olympien im alten Griechenland die über ein Jahrtausend lang alle 4 Jahre zu Ehren des Zeus in Olympia ausgetragenen sportlichen Wettkämpfe; die angesehensten altgriechischen Nationalspiele, deren Ursprung bis in vorgeschichtliche Zeit zurückreicht. Seit 776 v. Chr. wurden die Namen der Sieger der Olympischen Spiele (zuerst die der Sieger im Kurzstreckenlauf) aufgezeichnet; 393 n. Chr. wurde die weitere Abhaltung durch Kaiser Theodosius (als heidnische Feste) verboten. Ausgetragen wurden Kämpfe im Laufen (Kurz- und Langstreckenläufe), im Fünfkampf (Penthatlon: Lauf, Weitsprung, Speerwurf, Diskuswurf, Ringen), im Allkampf (Pankration: Ringen und Faustkampf), im Pferde- und Wagenrennen; am letzten Tag hatten Dichter und Philosophen Gelegenheit, ihre Werke vorzulesen. Die neuzeitlichen Olympischen Spiele wurden durch Baron Pierre de Coubertin ins Leben gerufen, der 1894 einen internationalen Kongress nach Paris einberief. Dieser gründete das Internationale Olympische Komitee und beschloss, die Olympischen Spiele in modernisierter Gestalt, aber unter möglichster Annäherung an die Antike und auf internationaler Grundlage wiedereinzuführen. Die ersten Olympischen Spiele fanden 1896 in Athen statt; seitdem alle 4 Jahre (mit Unterbrechungen 1916 und 1940-1944 wegen der Weltkriege). Seit 1924 gibt es auch Olympische Winterspiele , die im gleichen Jahr wie die Sommerspiele durchgeführt wurden. Seit 1994 finden sie alle vier Jahre zwischen den Sommerspielen statt. Zuerst nahmen nur Männer an den Spielen teil, Frauenwettbewerbe gibt es seit 1900 (bis 1924) im Tennis, seit 1908 im Eiskunstlauf, seit 1912 im Schwimmen, seit 1924 im Fechten, seit 1928 in der Leichtathletik und im Turnen, seit 1936 im Skilauf. Vorübergehend waren olympisch: Tennis (1896-1924 [wieder seit 1988]), Rugby (1900-1924), Golf (1900-1904), Lacrosse (1904-1908), Polo (1908-1936), Motorbootrennen (1908) und Kunstwettbewerbe (1912-1948). Die Olympischen Spiele werden nach den olympischen Regeln durchgeführt und alle 4 Jahre gefeiert. Es kann wohl ein Fest ausfallen, aber weder die Reihenfolge noch die Zwischenpausen dürfen geändert werden. Es ist die Aufgabe des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), zu gegebener Zeit nach eigenem Ermessen den jeweiligen Ort für die Feier der Olympischen Spiele zu bestimmen. Die Olympischen Spiele werden immer nur an eine Stadt, nicht an ein Land vergeben. Nach der Bestimmung durch das IOC ist das Nationale Olympische Komitee für die Durchführung der Spiele verantwortlich. Folgende Sportarten müssen vertreten sein: Leichtathletik, Turnen, Kampfsport, Wassersport, Reitsport, Fünfkampf. Seit 1991 stehen u. a. folgende Sportarten auf der Liste des erlaubten Programms: Badminton, Baseball, Basketball, Bogenschiessen, Boxen, Fechten, Fussball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, moderner Fünfkampf, Radfahren, Reiten, Ringen, Rudern, Schiessen, Schwimmen (einschliesslich Wasserball und Wasserspringen), Segeln, Softball, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball, Taekwondo (seit 2000). Bei den Winterspielen: Eislaufen (Kunst- und Schnelllaufen, einschliesslich Eistanz), Skilaufen (alpine und nordische Wettbewerbe, einschliesslich Biathlon), Eishockey, Bob- und Rodelrennenf, Curling (seit 1998). - Zur Teilnahme an Olympischen Spielen waren früher nur Amateure zugelassen, seit den 1980er Jahren wurden die Zulassungsbestimmungen vom IOC liberalisiert. Das Zeremoniell am Eröffnungstag ist ebenfalls von Coubertin festgelegt worden. Bei der Siegerehrung erhalten die Sieger Urkunden und Medaillen: der 1. in Gold, der 2. in Silber und der 3. in Bronze, die vom Präsidenten des IOC oder einzelnen IOC-Mitgliedern überreicht werden; danach steigen die Fahnen der Nationen der 3 Erstplatzierten an den Masten empor, und die Nationalhymne des Siegers wird gespielt. Die Schlussfeier findet im Stadion nach den letzten Wettbewerben statt. Der Präsident des IOC erklärt die Spiele für beendet und lädt die Jugend aller Länder ein, sich in vier Jahren in der gewählten Stadt zur Feier der nächsten Olympischen Spiele einzufinden. Trompetensignal, Einholen der Flagge und Übergabe der olympischen Flagge von 1920 an den Bürgermeister der Stadt, der sie bis zu den nächsten Olympischen Spiele aufbewahrt, ergänzen das Programm. Gegenstand vieler Diskussionen in den letzten Jahren sind die Kommerzialisierung der Spiele sowie die Zunahme von Doping. Mit der Wahl des Spaniers J. A. Samaranch zum IOC-Präsidenten 1980 nahm die Vermarktung der Spiele, die mit Coubertins Idealen wenig gemein hat, ihren Lauf. Olympiade [die; griechisch] im antiken Griechenland der Zeitraum von 4 Jahren zwischen zwei Olympien (Olympische Spiele). Die Zeitrechnung nach Olympiaden (olympische Ära) beginnt 776 v. Chr. und endete 394 n. Chr. (293. Olympiade). Heute werden oft auch die Olympischen Spiele selbst als Olympiaden bezeichnet. PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT pro migratio gayCH Kochen Italien gegen rechts g26.ch |
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