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Kochen in Europa
Länder und Regionen


Von der Antike bis zur heutigen Zeit spielte Italien eine zentrale Rolle in der weltweiten Kunst und Kultur. Die Italiener haben in den Bereichen der Skulptur, Architektur, Malerei, Literatur und der Musik von der ganzen Welt bewunderte Meisterwerke hervorgebracht.

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Abruzzen / Abruzzo
Die Region Abruzzen hat einen Rekord zu verzeichnen. Ihr Territorium ist zu 30 Prozent durch Naturschutzgesetze geregelt. Keine andere Region Europas darf sich eines solchen Vorzugs rühmen. Drei Nationalparks, ein Regionalpark und Dutzende von geschützten Naturgebieten und -revieren kennzeichnen diese Gegend, die auch unter dem Namen Region der Naturparks bekannt ist.

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Aostatal / Valle d'Aosta

Für Aosta war das Mittelalter keineswegs eine dunkle Zeit: Als wichtiger Knotenpunkt für den Handelsverkehr mit Frankreich und der Schweiz erfuhr die Stadt eine lange Blütezeit.

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Apulien / Puglia

Die enge Verbindung zwischen Geschichte und Kunst, welche Bari kennzeichnet, ist auch in anderen Städten Apuliens anzutreffen. In Brindisi, Andria, Barletta, Trani, Ruvo di Puglia, Lucera, Troia, Manfredonia, Otranto, Gallipoli wurden im Mittelalter unzählige Kathedralen errichtet. Aus späterer Zeit sind die herrlichen barocken Bauwerke von Lecce. Im Archäologischen Museum von Taranto sind interessante Funde aus vergangenen Zeiten zu sehen.

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Basilikata / Basilicata

Griechische Ruinen (Metaponto), mittelalterliche Kirchen und Schlösser (Melfi, Lagopesole), herrliche Strände (Maratea) und eine noch unberührte Natur (zwischen Basilicata und Kalabrien erstreckt sich das herrliche Naturschutzgebiet Pollino) sind mehr als eine Reise wert.

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Emilia Romagna

Schützende und schattenspendende Arkaden in der Altstadt von Bologna und unendlich lange Reihen unzähliger bunter Sonnenschirme auf den sonnigen Stränden der Romagna.

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Friaul / Friuli

Fast jede Stadt hat ihr eigenes Museum - von besonderem Interesse sind die Museen in Udine, Tolmezzo, Pordenone, Cividale del Friuli, Gorizia, Aquileia - und überrascht durch eine Vielzahl von Architekturstilen in Udine stehen sich im Stadtzentrum das Rathaus in gotisch-venezianischem Stil und das wunderschöne Jugendstilcafé aus dem 20. Jahrhundert gegenüber.

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Kalabrien / Calabria

Einmaliges, faszinierendes Kalabrien der tausend Facetten. Von besonderer Schönheit ist beispielsweise der Codex Purpureus, ein griechisches Evangeliar aus dem 6. Jahrhundert, das im Diözesanmuseum von Rossano aufbewahrt wird. Dieses seltene Exemplar liturgischer Buchmalerei ist mit silbernen Buchstaben verziert und mit herrlichen Figuren und religösen Szenen ausgeschmückt.

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Kampanien / Campania

Man sagt, der neapoletanische Dialekt sei in der Welt bekannter als die italienische Sprache. Kein Wunder, denn Musik ist eine Universalsprache, die Wörter, die sie begleiten, sind leicht zu merken und die neapoletanischen Lieder sind weltweit berühmt.

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Latium / Lazio

Zahlreiche Kunstdenkmäler zeugen von der alten Geschichte dieser einmaligen Region. In Tarquinia, Cerveteri und Tuscania erinnern Nekropolen und Museen an das alte und geheimnisvolle Volk der Etrusker, die vor dem Aufstieg Roms in Mittelitalien herrschten.

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Der Circus Maximus in Rom
Katakomben in Rom



Ligurien / Liguria

Die Hauptstadt Genua, einer der wichtigsten Mittelmeerhäfen und Heimat des grossen Seefahrers Christoph Kolumbus, der Amerika entdeckte, war schon im Mittelalter eine mächtige Seestadt. Zeugnisse dieser glorreichen Vergangenheit finden sich heute noch in eindrucksvollen Gebäuden, eleganten Herrenhäusern und grossartigen Kirchenbauten, die sich perfekt in die moderne Stadtstruktur einfügen.

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Lombardei / Lombardia

In Monza, Varese, Como, Bergamo, Brescia, Pavia, Lodi, Cremona, Varese hat jede Epoche ihre kulturellen und künstlerischen Spuren hinterlassen, die im Stadtbau, in den Kirchen- und Profanbauten zu sehen sind. Alle Kunststile sind hier vertreten. Von der Romanik, Gotik, Renaissance bis zum Barock und den kühnsten Architektur- und Kunstformen der Gegenwart rühmt sich die Lombardei eines beeindruckenden Kultur- und Kunstbestandes, den es sich zu entdecken lohnt.

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Marken / Marche

Ein Beispiel dafür ist der Dom von Ancona - Hauptstadt der Region und bedeutender Hafen der Adria - oder die Kathedrale von Pesaro. Ein grossartiges Zeugnis der Renaissancebaukunst ist der Herzogspalast in Urbino. Wer im Sommer einmal nach Macerata kommt, sollte auf keinen Fall versäumen, an einer Theater- oder Musikvorstellung im Sferisterium teilzunehmen. In Ascoli Piceno werden die Architekturen des Mittelalters und der Renaissance den unaufmerksamsten Besucher beeindrucken.

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Molise

Es ist eine wahre Freude, die Region Molise zu besuchen, angefangen mit der Hauptstadt Campobasso, ihren verwickelten alten Strassen und der Burg Monforte aus dem 15. Jahrhundert. In Termoli, wichtigste Stadt der Provinz Campobasso, erhellen die mittelländischen Sonnenstrahlen die alten, unter Friedrich II. errichteten Mauern und die sich zum Meer hin vorbeugende Burg aus dem 16. Jahrhundert.

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Piemont / Piemonte

Turin, Hauptstadt der Region, steht im Ruf einer zauberhaften Stadt. Aber auch in der restlichen Region, in den Städten und Provinzen Novara, Vercelli, Cuneo, Alessandria, Asti errinern zahlreiche zivile und religiöse Denkmäler an die bedeutende Vergangenheit: Festungen, Basiliken, Klöster. Zu viele, um hier auch nur einige Beispiele nennen zu können.

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Sardinien / Sardegna

Auf dieser herrlichen Insel haben sich die Phöniker, Karthager, Römer, Araber, Byzantiner, Spanier angesiedelt: Sardinien hat diese verschiedenen Einflüsse ausgearbeitet und in die eigene Kultur aufgenommen, hat es aber nicht zugelassen, dass sein Herz davon betroffen oder gar verändert würde, so wie das eigentliche Herz Sardiniens, das Gebiet des Gennargentu den Fremden immer unzugänglich blieb.

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Sizilien / Sicilia

Jeder Stil, jede Kunstrichtung sind in Sizilien vertreten: In den Städten Palermo, Catania, Caltanissetta, Enna, Syrakus, Ragusa, Trapani, Agrigent, Messina, ebenso wie in den kleineren Orten wie Cefalù mit der herrlichen normannischen Kathedrale, Noto mit der heute zum Teil zerstörten barocken Kathedrale oder Taormina mit dem herrlichen griechisch-römischen Theater.

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Südtirol / Trentino

In den Provinzen Trient oder Bozen fehlt es nicht an historischen Stätten und sehenswerten Denkmälern. Im romanisch-gotischen Dom von Trient tagte zwischen 1545 und 1563 das berühmte Tridentinische Konzil. Auch Rovereto darf sich einiger schöner Architekturwerke rühmen, darunter das Kastell und die Markuskirche aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem Hügel von Miravalle erinnert eine grosse Glocke an die Gefallenen aller Kriege.

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Toskana / Toscana

Von dieser besonderen historischen Zeit bewahrt die Region, angefangen von der Hauptstadt Florenz höchste Zeugnisse. Grosse zivile und religiöse Bauwerke, Skulpturen und malerische Werke von ausserordentlichem Wert, die von der kreativen Arbeit grosser Genies wie Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Filippo Brunelleschi zeugen.

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Umbrien / Umbria

Perugia, Hauptstadt der Region. Schon bei der Beschreibung verliert sich der Betrachter im Reichtum, in der Komplexität und Pracht seiner Bauwerke und Kunstschätze: von den etruskischen Mauern, dem herrlichen Palazzo Gallenga, Sitz der angesehenen Universität, bis hin zu den vielen Gebäuden und historischen Denkmälern, die vom zentralen Platz IV Novembre mit seinen architektonischen und künstlerischen Schmuckstücken - wie der Brunnen Fontana Maggiore und der herrliche Palazzo dei Priori - ausgehen.

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Venetien / Veneto

Padua, die alte Universitätsstadt, mit der majestätischen Basilika, in der die Reliquien des heiligen Antonius verwahrt werden, zieht jedes Jahr Tausende von Pilgern an. Von besonderem Interesse sind auch die Palladio-Villen, Landsitze der venezianischen Patrizier, die der grosse Architekt Andrea Palladio im 16. Jahrhundert entwarf und baute und die heute noch für ihre Schönheit und die ausgewogene Proportionen bewundert werden.

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Katharina von Medici, Königin von Frankreich
Die Mutter der französischen Kochkunst


Das Leben Katharinas von Medici wirkt so unglaubhaft, als sei es der überschäumenden Phantasie eines Dichters entsprungen. Die Urenkelin Lorenzos des Prächtigen - er förderte unter anderen Michelangelo - wuchs elternlos in Florenz und Rom auf. Ihr Vater, der Herzog von Urbino, lag bei ihrer Geburt in einem Nebenzimmer des Palastes der Medici im Sterben. Ihre Mutter starb wenige Tage später an Kindbettfieber. Während vier Monaten sah es so aus, als könne das Kind nicht überleben.1530 rief Papst Clemens VII. Katharina, seine sogenannte Nichte, nach Rom. Der Papst schmiedete Heiratspläne, die seinen politischen Absichten dienlich waren, und in Rom schien die elfjährige Katharina den Würdenträgern reif genug für die grosse Leidenschaft.
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Eine Reise nach Italien ist immer eine Kunstreise

Die Kunstschätze dieses Landes sind so zahlreich und derart, dass man von einer wirklichen Kunstgalerie im Freien sprechen kann. Kein Land der Welt kann sich solcher Kultur- und Kunstschätze rühmen wie Italien. Mehr als die Hälfte der gesamten künstlerischen und historischen Schätze der Welt befinden sich in diesem Land (nach Angaben der UNESCO).

Jede Epoche ist unschätzbar vertreten. In Hunderten von Ausgrabungsstätten und über 3000 Museen auf italienischem Boden werden grosse und kleine Funde aus vergangenen Zeiten aufbewahrt und ausgestellt, um von Touristen, Besuchern und Forschern bewundert und studiert zu werden. Theater und andere Bauwerke aus griechischer und römischer Zeit; einst begrabene und dank jahrelanger und mühseliger Ausgrabungen wieder ans Licht gebrachte Städte, Strassen und Viertel; Tempel, Statuen, Münzen, Inschriften, Gegenstände des täglichen Bedarfs: Italien ist aussergewöhnlich reich an Erinnerungsstücken seiner weit zurückliegenden Vergangenheit. In den Regionen Italiens, insbesondere in Mittel- und Norditalien, erheben sich überwältigende und oft reich verzierte römische und gotische Kathedralen, die nach dem Jahr Tausend errichtet wurden. In der faszinierenden alten Kirchenarchitektur der südlichen Regionen fliessen dagegen byzantinische, moslemische und normannische Elemente ein. In allen Regionen, in jeder Stadt und in jedem Dorf sind Zeugnisse einer tiefverwurzelten und in ganz Italien verbreiteten Kunstgewerbetradition zu finden.

Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Masaccio, Botticelli, Piero della Francesca, Mantegna, Donatello, Raffael, Antonello da Messina, Bramante, Correggio, Tintoretto, Giorgione: Künstler (Bildhauer, Maler, Architekten), die zu einer Legende geworden sind und allgemein als die höchsten Vertreterdes Kunstgenies aller Zeiten gelten.

Ihre Werke sind Ziel verwunderter und erstaunter Besucher, Studenten und Forscher, welche die Geheimnisse dieser erhabenen, in ihren höchsten Ausdrücken unerreichbaren Kunst zu verstehen und nachzuahmen versuchen. Es ist die Kunst der Renaissance, dieser grossen, kulturellen Bewegung, die im 15. Jahrhundert in Italien entstanden ist und nicht nur die Geschichte der italienischen, sondern auch die der europäischen Kultur tiefgehend beeinflusste. Nach dem Mittelalter, in dem der Mensch gegenüber den göttlichen Plänen nur eine nebensächliche Rolle spielte, stellte die Renaissance den Menschen und alles Weltliche in den Mittelpunkt des Universums.

Philosophen wie Giordano Bruno und Tommaso Campanella, Wissenschaftler wie Kopernikus und Galilei, Forscher wie Machiavelli, Dichter wie Ariosto, Musiker wie Palestrina und Monteverdi: grosse Männer der Renaissance, die eine vom reichen und unternehmungslustigen Bürgertum unterstützte moderne Weltanschauung vertraten, veränderten tiefgreifend die damals herrschende Denk-, Lebens- und Schaffensweise. Für Kunst und Architektur ist Renaissance ein Synonym für Meisterwerk,Erfinder- und Schöpfungsgeist. Diese grosse künstlerische Epoche hat überall in Italienherrliche Spuren hinterlassen, nicht nur in grossen Städten wie Florenz, Rom, Venedig, Mailand, Neapel, sondern auch in vielen anderen Regionen Italiens. Gemälde, Statuen, Kirchen, Paläste, Brunnen. Eine Reihe von überwältigenden Zeichen, anhand derer der Besucher eine Kultur, die die Welt von Grund auf veränderte, geistig wiederaufbauen kann.

www.emmeti.it


Skulptur David (Detail) in Florenz; von Michelanchelo (1475-1564)
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