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Eine Reise durch Italien ist in jedem Fall eine Tour artistique. Im ganzen Land sind so viele und so grosse Kunstschätze zu bewundern, dass man Italien wirklich als eine wahre Kunstgalerie unter freiem Himmel bezeichnen kann. Kein Land der Erde kann mit Italien verglichen werden, was seine Kunst- und Kulturschätze angeht. Mehr als die Hälfte des historischen und künstlerischen Erbes der Welt befindet sich in diesem Land (nach Angaben der UNESCO). Jedes Land findet hier unschätzbare Zeugnisse. Auf dieser Reise durch die italienische Kunst wollen wir Sie mit einer möglichst ausführlichen Information nicht nur über die Museen begleiten, sondern auch über Kathedralen, Kirchen und Pfarren, über Klöster und Konvente, über Villen, Paläste und Schlösser, die über das ganze Land verstreut sind, über archäologische Stätten und Monumente, mit denen grosse und kleine Städte übersät sind. Eine unendliche Reise durch die Kultur und die Schönheit.



Die Bronzstatuen von Riace

Es handelt sich um Gestalten zwischen dem Menschlichen und den Göttlichen, zwischen Wirklichkeit und Mythos; sie verkörpern den heroischen Geist und den Schönheitsbegriff der Griechen, klassische Gemessenheit, dynamische Vitalität. Es kommt darin eine bildnerische Aussage von höchstem poetischen Wert zum Ausdruck, den Regeln der Plastik in der hellenischen kunst gemäss. Die Harmonie der Formen, durch welche die geistige, die ideale Schönheit zur Geltung kommt, ist der höchste Wert, der dem Schönheitsbegriff in der Antike zugrundeliegt, verknüpft mit äusserstem Realismus in den minutiös erforschten anatomischen Details.
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Biennale Venedig

Im Beisein des italienischen Königspaares fand 1895 die feierliche Eröffnung der ersten Ausstellung statt. Seither ist die alle zwei Jahre zwischen Juni und Oktober stattfindende Biennale - wenn auch manchmal von Skandalen begleitet - ein Erfolg. Die 30 Länderpavillons, ab 1907 entstanden, wurden teilweise von berühmten Architekten gestaltet und stellen einen Parcours durch die Baukunst des 20. Jh. dar. Einige sind herausragend: der finnische Pavillon von Alvar Aalto, der niederländische von Gerrit Rietveld, der österreichische von Josef Hoffmann, der venezolanische von Carlo Scarpa, der kanadische von Ernesto N. Rogers.
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Rom - Villa Borghese

Der Kardinal Scipione Caffarelli Borghese, Spross der reichen römischen Adelsfamilie der Borghese, liess den Park zu Beginn des 17. Jahrhunderts in den Weinbergen seiner Familie anlegen. Nur wenige Jahre später zählte der Garten bereits zu den Schmuckstücken Roms, die in jedem Reiseführer beschrieben wurden: Seen, künstliche Jagdgründe und Vogelhäuser umgaben die Villa selbst, die schon damals eine bedeutende Kunstsammlung barg. Heute ist die Galleria Borghese, die fast vierzehn Jahre lang renoviert wurde und erst seit 1997 wieder besucht werden kann, mit berühmten Exponaten wie Berninis barockem «Raub der Proserpina» oder Canovas klassizistischer Skulptur «Paolina Borghese», für die Napoleons Schwester Modell sass, eines der wichtigsten Museen Italiens.
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Carnevale di Venezia - Karneval in Venedig

Die Lust am Verkleiden ist alt. Schon vor über 900 Jahren wurde der Karneval in Venedig gefeiert. Die Masken boten damals Anonymität - soziale Schranken waren aufgehoben. Adelige verkleiden sich als Diener und Diener als Adelige, Männer und Frauen tauschten die Gewänder. Für ein paar Tage im Februar wurde Sitte, Anstand und Rollenzugehörigkeit dem närrischen Treiben geopfert. In voller Blüte stand der Karneval zu Lebzeiten Casanovas im 18. Jahrhundert. Damals dauerten die närrischen Tage fast ein halbes Jahr und wurden sogar über die Staatsgeschäfte gestellt. Die Stadt verhängte Erlass über Erlass, um die Maskerade und deren Missbrauch zu verbieten, doch es war vergebens. Erst als Napoleon 1797 die Stadt einnahm, verbot er den Karneval kurzerhand. Die Herrschaft Napoleons war nicht nur Untergang der Republik, sondern auch der beginnende Dornröschenschlaf des Karnevals.
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Italien - Mailands Designer: oft kopiert aber nie erreicht

Das Mailänder Design gilt als das beste der Welt: besononders schön, besonders elegant, besonders erlesen. Mailänder Design ist aber, mit wenigen Ausnahmen, gleichzusetzen mit italienischem Design: denn fast alle berühmten Objekte wurden in der Region von Mailand entworfen und dort produziert. Das Geheimnis ihrer Qualität liegt vor allem in einer vielfältig verzweigten Tradition der Produktgestaltung, die mindestens bis 1945 zurückreicht. Sie umfasst eineswegs nur die weltweit verbreiteten Lampen, Tische und Sessel, sondern sämtliche Bereiche der industriellen Herstellung: von der Vespa bis zum Luxuszug «Settebello», vom Saffa-Feuerzeug bis zum Grattacielo Pirelli, dem ersten Hochhaus Mailands. Das italienische Design, das bereits um die Jahrhundertwende von sich reden gemacht hatte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als «Italian Style» weltweit zum Synonym für Modernität, Raffinesse und Schönheit und Mailand zum Zentrum der neuen Kultur des künstlerisch behandelten und veredelten Gebrauchsgegenstands.
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Mailand: La Scala: Ein Tempel für das Hohe C

Das ruhmreiche Mailänder Opernhaus ist ein Improvisationswunder, seit Jahrhunderten am Rande des Bankrotts, ein Seismograph der Kultur und Politik, ein Intrigendschungel der Musik - und ein Mythos, mit dem die Wirklichkeit schwer Schritt halten kann.
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Mode - Mailand kleidet sich und die Welt

Mehr als jedes andere Ereignis ist die Modeschau eine doppelte Vorstellung: die der Kleider, die auf dem Laufsteg imponieren, und die der Selbstdarstellung. Bei den früheren Modeschauen der Alta Moda war die Beziehung zwischen dem, der entwarf und auch häufig zuschnitt und das Kleid nähte, und derjenigen, die das Kleid tragen und zur Schau stellen sollte, intensiv, intim und leidenschaftlich - eben wie eine Liebe. Heute sind die seltenen Modeschauen der Alta Moda geradezu Theaterpremieren oder grosse Opern. Besucher können die Kleider für fünf bis 100 Millionen lire erwerben. Die Eingeladenen von Film und von Bühne, die für den Modeschöpfer Reklame machen, erhalten als Gegenleistung die Modellkleider meistens als Leihgabe, selten als Geschenk.
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Der Circus Maximus in Rom

Panem et circenses - Brot und Spiele - verlange das römische Volk, ohne sich um Gemeinwohl und Staatsinteressen zu kümmern, schreibt Juvenal. Das Brot in Form von Getreidespenden, den annonae, die Spiele in Zirkus und Amphitheater, bei Wagenrennen und Gladiatorenkämpfen. Die zirzensischen Spiele nahmen dabei einen besonders wichtigen Platz ein und waren wie die olympischen Spiele der Griechen kultischen Ursprungs.
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Kunst und Architektur der römischen Antike

Die Kunst und Architektur der römischen Antike, nicht nur im engeren Sinn die offizielle repräsentative Kunst der Stadt Rom selbst, sondern des gesamten Römischen Reiches, das zur Zeit seiner höchsten Blüte den grössten Teil Europas und Kleinasiens umfasste. Im Verlauf ihrer Entwicklung integrierte sie verschiedene Einflüsse und Stilmerkmale der altitalischen, etruskischen (siehe etruskische Kultur) und griechischen Kunst. Nach dem Übertritt Kaiser Konstantins des Grossen zum Christentum und der Verlegung der Hauptstadt von Rom nach Konstantinopel (330 n. Chr.) wird sie in der Regel als spätantike Kunst bezeichnet.
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Katakomben in Rom

Die Katakomben sind antike unterirdische Friedhöfe, vor allem in Rom gleichzeitig genutzt von christlichen und jüdischen Gemeinschaften. Die zahlreicheren christlichen Katakomben haben ihren Ursprung im 2. Jhdt. und wurden bis Mitte 5. Jhdt. ausgebaut. Ursprünglich waren sie ausschliesslich Begräbnisstätten. Hier trafen sich die Christen zu den Beerdigungsriten, zum Jahrgedächtnis der Martyrer und der Verstorbenen. In der Verfolgungszeit dienten sie nur in Ausnahmefällen kurzzeitig als Zufluchtsort für die Feier der Eucharistie. Sie wurden nicht als geheimes Versteck von den Christen benutzt - eine reine Legende aus dem Bereich der Romane und Filme. Nach Ende der Verfolgungszeit, vor allem zur Zeit des hl. Papstes Damasus I (366-384), wurden die Katakomben Heiligtümer der Martyrer, Zentren der Verehrung und des Pilgerns der Christen aus allen Teilen des römischen Reiches.
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Mailand: Der verlorene Führerschein

Umberto Eco, Bestsellerautor und Mailänder, widerspricht vehement der landläufigen italienischen Ansicht, die Bürokratie Mailands sei nur noch mit der preussischen vergleichbar.
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Italien - Kunst und Kultur in den Regionen

Von der Antike bis zur heutigen Zeit spielte Italien eine zentrale Rolle in der weltweiten Kunst und Kultur. Die Italiener haben in den Bereichen der Skulptur, Architektur, Malerei, Literatur und der Musik von der ganzen Welt bewunderte Meisterwerke hervorgebracht.
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Luigi Ghirri

Der frühverstorbene Luigi Ghirri (1943-1992) hat die italienische Fotografie wesentlich geprägt und weitergetrieben. Seine Aufnahmen zeigen die italienische Landschaft nicht mehr verklärt, idealisiert, nicht mehr romantisierend, sondern alltäglich, realistisch, veristisch.
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Oliviero Toscani

Der Ex-Benneton-Fotograf Oliviero Toscani hat sich mit Schockwerbung einen Namen gemacht. Ihm wird vorgeworfen, unchristlich zu sein, provokant, skandalös, mit den Fotos von blutigen Soldatenkleidern, einem HIV-Stempel auf nackter Haut nicht nur den guten Geschmack zu verletzen, sondern vor allem die guten Sitten.
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Amadeo Modigliani

Der am 12. Juli 1884 in Livorno (Italien) geborene Amadeo Modigliani besuchte in den Jahren 1902 und 03 die Kunstakademien von Florenz und Venedig, zog 1906 nach Paris und lernte dort Picasso, Kees van Dongen und später Juan Gris kennen. Modigliani führte ein Leben, das von Krankheit, Armut, Alkohol und Drogen geprägt war.
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Italien - Weltkulturerbe UNESCO

Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst sowoh Kulturdenkmäler wie auch Naturdenkmäler und neuerdings auch eine Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit.
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Italien - Kunst und Architektur der römischen Antike

Die Kunst und Architektur der römischen Antike, nicht nur im engeren Sinn die offizielle repräsentative Kunst der Stadt Rom selbst, sondern des gesamten Römischen Reiches, das zur Zeit seiner höchsten Blüte den grössten Teil Europas und Kleinasiens umfasste. Im Verlauf ihrer Entwicklung integrierte sie verschiedene Einflüsse und Stilmerkmale der altitalischen, etruskischen (siehe etruskische Kultur) und griechischen Kunst.
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Skulptur David (Detail) in Florenz; von Michelanchelo (1475-1564)
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