g26.ch
Italien - Italianità
Lifestyle, Sitten und Brauchtum

Index
Home
Kunst
Kultur
Lifestyle
Kulinarisch
Weinbau
Grappa Glossar

Google
Web g26.ch
Kultur
Abruzzen
Aostatal
Apulien
Basilikata
Emilia Romagna
Friaul
Kalabrien
Kampanien
Latium
Ligurien
Lombardei
Marken
Molise
Piemont
Sardinien
Sizilien
Toskana
Südtirol
Umbrien
Venetien

Kulinarisch
Abruzzen
Aostatal
Apulien
Basilikata
Kalabrien
Kampanien
Emilia Romagna
Friaul
Latium
Ligurien
Lombardei
Marken
Molise
Piemont
Sardinien
Sizilien
Toskana
Trentino
Umbrien
Venetien

Rezepte
Abruzzen
Aostatal
Apulien
Basilikata
Kalabrien
Kampanien
Emilia Romagna
Friaul
Latium
Ligurien
Lombardei
Marken
Molise
Piemont
Sardinien
Sizilien
Toskana
Trentino
Umbrien
Venetien

UNESCO Welterbe
Schweiz

Irak
Italien
Marokko

Kochen in Europa
Länder und Regionen


Rezepte, Gerichte und Tischsitten der alten Römer
Im alten Rom wurden ursprünglich drei Mahlzeiten am Tag eingenommen, die sich auf die Abschnitte Morgen, Mittag und Abend verteilten. Die erste Mahlzeit des Tages war das ientaculum oder iantaculum genannte Frühstück, das je nach den finanziellen Verhältnissen aus Brot oder Backwerk mit Milch, Wein, Honig, Eiern, Obst und Käse bestand, oder auch nur aus Brot mit Salz. Am Mittag folgte die Hauptmahlzeit des Tages, die cena, und gegen Abend wurde ein Abendbrot, die vesperna, verzehrt.
weiter...

Essgewohnheiten
Essgewohnheiten und Essenszeiten in Italien unterscheiden sich in mancher Hinsicht von den in Mittel- und Nordeuropa üblichen. Das Frühstück wird oft im Stehen an der Theke einer Espresso-Bar eingenommen und besteht nur aus einem Hörnchen oder einem tramezzino, einem weichen, dreieckigen Toastbrot, das mit Thunfisch, Schinken und Käse oder Gemüse belegt ist. Mittags und abends setzt man sich später zu Tisch als im Norden, zu Mittag frühestens gegen 13 Uhr, am Abend kaum vor 20.30 Uhr.
weiter...

Kochen in den Regionen - Ursprung, Geschichte, Traditionen
Italiens Küche zählt kulturell mit zum wichtigsten Erbe des Landes. Essen ist eine nationale Leidenschaft, und in ihr kommt zum Ausdruck, wie sehr die Italiener das gute Leben lieben und geniessen. Die Italiener verfügen über die beneidenswerte Fähigkeit, jedes gemeinsame Essen zu einem vergnügten Ereignis werden lassen. Essen ist gleichsam ein Fest, und Geselligkeit bei Tisch stärkt eine Tradition, die aus einer langen und ereignisreichen Geschichte hervorgegangen ist.
weiter...

Kochen italienisch - Rezepte
Ars vivendi, die Kunst das Leben zu geniessen, fängt bei unseren italienischen Nachbarn beim Essen an. Nichts erfreut ihr Herz mehr als ein reich gedeckter Tisch mit verschiedenen Schlemmergerichten aus ihrer phantasievollen Küche.
weiter...

Die italienische Küche - Geschichte
Auf den Gastmahlen der Familie der Medici herrschten gute Manieren und absolute Sauberkeit. Vasen, Kandelaber und Silbergeschirr wurden ihres künstlerischen Wertes wegen ausgewählt und im Gegensatz zu anderen Höfen tobten sich die von der Dame des Hauses geführten Köche der Medici nicht in schlecht schmeckenden Kunstwerken aus. Stattdessen verwendeten sie rigoros die naturreinen Produkte der Region für Gerichte der toskanischen Tradition, die oft der Volksweisheit entstammten.
weiter...

Die italienische Kochkunst
In Europa entwickelte sich auf der italienischen Halbinsel die erste wirkliche Kochkunst. Ihre Begründer, die alten Römer, holten sich einen Teil ihrer kulinarischen Einfälle aus Kleinasien und Griechenland. Gleichzeitig machten sie eine Fülle der im eigenen Land wachsenden Zutaten und Vorräte zunutze. Dank dieser Zusammenwirkung fiel Italien die Rolle zu, Frankreich und allen anderen abendländischen Kulturen das Wesen einer guten Küche und guten Essens zu vermitteln. In der Tat gibt sogar der Larousse Gastronomique, die Bibel der französischen Küche, zu, dass die italienische Küche für alle Länder des westlichen Europa als wahrer Ursprung aller Kochkunst gelten muss.
weiter...

Kulinarisches Italien
Natürlich spielt die Geschichte des Landes bei der Entstehung seiner kulinarischen Tradition eine ebenso grosse Rolle wie bei der Entwicklung seiner Kultur. Die Republik Italien besteht aus zwanzig Regionen, von denen vor der Einigung des Landes Mitte ds. 19. Jh. viele unabhängige Königreiche und Republiken waren. Jede Region hat seine besonderen geographischen, klimatischen, historischen, gesellschaftlichen, sozialen und politischen Eigenheiten, die den Essgewohnheiten und der Küche ihren lokalen Charakter verliehen. So gibt es in Italien seit langem eine ungewöhnlich grosse Vielfalt regionaler Gerichte, die ihrem Abwechslungsreichtum einzigartig wenn nicht weltweit, so sicher unter den europäischen Küchen ist.
weiter...

Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten
Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab.
weiter...

Die Weine der Welt - Italien
Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde.
weiter...

Weinanbau in Italien - Geschichte
Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind.
weiter...

Italien - Weine in den Regionen
Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren.
weiter...

La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum
Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen.
weiter... Vespa - Italianità auf zwei Rädern
Oft kopiert, aber nie erreicht - als Mutter aller Roller gilt die Vespa seit langem als Synonym für Motorscooter schlechthin. Nach zahlreichen Höhen- und auch Sturzflügen ist das «Wäschpi» heute 50 Jahre nach der Lancierung des weltweit ersten Motorrollers aktueller denn je. Die Erfolgsgeschichte der Vespa begann in den Wirren der Nachkriegszeit im toskanischen Pontedera in der Nähe von Pisa. Nachdem die Produktionsanlagen des italienischen Flugzeugbau-Unternehmens Piaggio durch die allierten Luftangriffe weitgehend zerstört worden waren, suchte der gleichnamige Firmeninhaber, Enrico Piaggio, nach einem möglichen, kostengünstigen Produkt mit Nutzwert für breite Verbraucherkreise.
weiter...

Vom gefrorenen Milchreis bis zum Glacestengel
Katharina von Medici brachte die kühle Süssspeise von Florenz nach Frankreich, auch in einer weiterentwickelten Version auf Rahmbasis, die unseren heutigen Glaces schon ziemlich nahe kam. Während ihrer 30-tägigen Hochzeitsfeier mit dem späteren König Heinrich II. 1533 liess Katharina jeden Tag ein anderes Fruchteis servieren, um so richtig schön vor dem versammelten europäischen Hochadel mit ihrer Esskultur anzugeben. Dem in Rom lebenden spanischen Physiker Blasius Villafranca gelang 1560 die Entdeckung, dass etwas schneller gefriert, wenn man dem kühlenden Eis drumrum Salpeter beigibt. In Florenz entstand die erste vollkommen feste Glace ,und in Frankreich wurde die «Bombe glacée», die Eisbombe aus verschiedenen Aromaschichten, erfunden. weiter...




Skulptur David (Detail) in Florenz; von Michelanchelo (1475-1564)
g26.ch PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT