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Italien - La bella Italia Weltberühmte Gerichte und Rezepte Fonduta - Piemontesisches Käsefondue |
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Zutaten für 4 Personen Zubereitung Den Käse in kleine Würfel schneiden, die Milch angiessen, zugedeckt an einem kühlen Ort über Nacht durchziehen lassen. Für die weitere Zubereitung auf jeden Fall Wasserbad (besser noch Simmertopf) verwenden. Eine Schüssel aus Edelstahl mit abgerundetem Boden ins warme Wasserbad stellen, Butter hineingeben und zergehen lassen Käsewürfel mit der Milch dazugeben, bei niedriger Temperatur langsam schmelzen lassen und dabei ständig mit einem Schneebesen kräftig rühren. Sobald der Käse geschmolzen ist und Fäden zieht, die Temperatur des Wasserbades erhöhen. Nacheinander die Eigelb hineingeben und mit einem Holzlöffel kräftig unterrühren. So lange rühren, bis der Käse eine schöne, sämige Konsistenz hat und keine Fäden mehr zieht Käsecrème in Portionenschüsselchen füllen, aus der Mühle pfeffern. Brot toasten und dazu servieren Die Fonduta ist mehr als nur ein Fondue. Sie wird mit geröstetem Brot oder auf/mit Gemüse als Vorspeise serviert, oder man kann einen angerichteten Risotto damit übergiessen. Ein glänzendes Beispiel für einfache, aber raffinierte Küche – mit entsprechend geschickt versteckten Tücken. Das beginnt beim Reifegrad des Käses, reicht über Form und Material der Rührschüssel bis hin zur Grösse der Eier und letztlich zur Geduld des Kochs: Kräftiges und ausdauerndes Rühren ist gefragt – selbstverständlich bei genau richtig dosierter Temperatur. Ein kleiner Trick für Anfänger: Schwitzen Sie in der geschmolzenen Butter zunächst einmal 1 EL Mehl an und rühren Sie dann erst den Käse mit der Milch unter. Wer es sich’s leisten kann und will, krönt diesen Genuss mit einer dünnen Schicht frisch gehobelter Trüffel – am besten aus Piemont. Aus der Abhandlung über die Konditorkunst «Trattato di cucina pasticcera» des Piemontesen Giovanni Vialardi. Er war Chefkoch von Karl Albert und von Viktor Emanuel II. (19. Jh.). «Fonduta di tartufi bianchi» «Man nehme vierhundert Gramm fetten Käse, der Fontina genannt wird, ohne Haut. Man schneide ihn in Stücke, lasse ihn in einem Topf mit frischem Wasser ruhen, giesse das Wasser ab, lasse den Fontina langsam auf kleiner Flamme unter ständigem Umrühren schmelzen, bis er ganz geschmolzen und glatt ist; man füge ein ganzes Ei und drei Eigelb hinzu, oder auch drei ganze Eier, die mit einem halben Glas bester Milch verschlagen wurden, und sechzig Gramm frische Butter; man gebe sie zu dem Fontina unter ständigem Umrühren, bis sich die Fäden, die der Fontina beim Schmelzen formt, auflösen, und bald wird er dickflüssig und glatt wie eine Creme, doch man lasse ihn nie kochen; man schmecke mit Salz und Pfeffer ab und serviere mit sechzig Gramm guten weissen Trüffeln - gesäubert und in hauchdünne Scheiben geschnitten - die zur Hälfte unter den Fontina gemischt und zur Hälfte darauf gestreut werden». Fontuta ist ein aus dem Dialekt stammender Begriff, der sich von dem piemontesischen fondua ableitet. Italien - Geschichte und Kultur Klima und Vegetation / Wirtschaft / Verkehr / Germanenreiche, Kirchenstaat und Byzanz / Reichsitalien und Normannenstaat / Renaissance / Herrschaft der europäischen Grossmächte / Risorgimento und Einigung / Der Nationalstaat / Das faschistische Italien / Italien nach 1945 / Politik und Verfassung / Architektur / Plastik / Malerei / Literatur / Musik weiter... Italien - Weltkulturerbe UNESCO Liste der Kulturdenkmäler und Naturdenkmäler . Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst insgesamt 754 Denkmäler in 129 Ländern. Davon sind 582 Kulturdenkmäler (C) und 149 Naturdenkmäler (N). Weitere 23 Denkmäler gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an. (Stand 2003). weiter... Italien - Kultur in den Regionen Von der Antike bis zur heutigen Zeit spielte Italien eine zentrale Rolle in der weltweiten Kunst und Kultur. Die Italiener haben in den Bereichen der Skulptur, Architektur, Malerei, Literatur und der Musik von der ganzen Welt bewunderte Meisterwerke hervorgebracht. weiter... Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria. weiter... La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. weiter... Traditionen - Geschichte der Kochkunst in den Regionen Abruzzen / Aostatal / Apulien / Basilikata / Kalabrien / Kampanien / Emilia Romagna / Friaul / Latium / Ligurien / Lombardei / Marken / Molise / Piemont / Sardinien / Sizilien / Toskana / Trentino / Umbrien / Venetien weiter... Käse aus Italien Käse gehört zu den ältesten Delikatessen der Menschheit. Käsekultur gibt es in allen Ländern, in denen es Milch gibt, sei es von Rindern, Büffeln, Schafen oder Ziegen. Aber neben Käse pur bieten die Käsespeisekarten von der Normandie über Vorarlberg bis in die Emilia-Romagna auch Delikatessen aller Art: Vor-, Haupt- und Nachspeisen. weiter... Kochrezepte aus den verschiedenen Regionen Italien verfügt über Tausende verschiedener Speisen, Hunderte von gastronomischen Spezialitäten, eine Unmenge von wohlschmeckenden typischen Produkten, die auf einem modernen und fortschrittlichen Agrar- und Industriesystem beruht, das darauf bedacht ist, die traditionellen Eigenschaften und Nährwerte der Nahrungsmittel aufrechtzuerhalten. weiter... Essenslust auf italienisch Frisch und einfach - das ist italienische Küche. Komplizierte Mehlsaucen, kunstvolle Maskeraden sind ihr fremd. Der unverfälschte Geschmack frischer einheimischer Produkte wird durch einen Hauch des passenden Gewürzkrautes betont: bescheidenste Gerichte werden zum Meisterwerk. weiter... Die italienische Kochkunst In Europa entwickelte sich auf der italienischen Halbinsel die erste wirkliche Kochkunst. Ihre Begründer, die alten Römer, holten sich einen Teil ihrer kulinarischen Einfälle aus Kleinasien und Griechenland. Gleichzeitig machten sie eine Fülle der im eigenen Land wachsenden Zutaten und Vorräte zunutze. Dank dieser Zusammenwirkung fiel Italien die Rolle zu, Frankreich und allen anderen abendländischen Kulturen das Wesen einer guten Küche und guten Essens zu vermitteln. weiter... Geschichte der italienischen Küche Für unsere Vorfahren, die Römer, bedeutete das Festmahl in der Phase des Niedergangs ihrer Macht, die in Europa mit dem Fall des Weströmischen Reiches (476 n. Chr.) enden wird, einen ausgedehnten Moment der Entspannung. Zu Kitharaklängen und Flötenmelodien knabberten die Repräsentanten der sich selbst zerstörenden Macht komplizierte, mit teuren Gewürzen bedeckte Speisen - Flamingozungen, Leber von Tieren und seltene Vögel - während sich das Volk und die Sklaven mit den Resten begnügen oder sich hauptsächlich von Gemüse und Kräutern ernähren mussten. weiter... Kulinarisches Italien Italiens Küche zählt kulturell mit zum wichtigsten Erbe des Landes. Wie schon viele Leute festgestellt haben, beherrschen nicht alle Italiener die Kunst des Kochens, aber es gibt wenige, die nichts von gutem Essen verstehen. Essen ist eine nationale Leidenschaft, und in ihr kommt zum Ausdruck, wie sehr die Italiener das gute Leben lieben und geniessen. Die Italiener verfügen über die beneidenswerte Fähigkeit, jedes gemeinsame Essen zu einem vergnügten Ereignis werden lassen. Essen ist gleichsam ein Fest, und Geselligkeit bei Tisch stärkt eine Tradition, die aus einer langen und ereignisreichen Geschichte hervorgegangen ist. weiter...
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