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Etruskische Totenstädte von Cerveteri und Tarquinia
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Aufnahme: 2004  Kriterien: C (i)(iii)(iv)

Diese zwei grossen etruskischen Totenstädte geben mehrere Begräbnisverfahren aus dem 9ten bis zum ersten Jahrhundert vor Christus wieder und gehören zu den schönsten Zeugnissen der etruskischen Zivilisation. Einige Grabstätten sind monumental, in dem Felsen gehauen oder zu eindrucksvollen Grabhügeln aufgehäuft. Viele Grabstätten sind mit Hochreliefs dekoriert; andere enthalten bemerkenswerte Felsmalereien. Die Totenstadt in der Nähe von Cerveteri, die als Banditaccia bekannt ist, enthält Tausende Grabstätten, die fast gemäss eines Stadtplans arrangiert sind, mit Stadtvierteln, Strassen und kleinen Plätzen. Die Grabstätten sind verschieden angelegt: in dem Felsen gegrabene Höhlen, Grabhügel oder hütten- und hausförmige Grabstätten mit zahlreichen Architektureinzelheiten. Diese sind das einzige weiterbestehende Zeugnis der etruskischen Wohnarchitektur. Die Totenstadt von Tarquinia, auch Monterozzi benannt, enthält 6.000 im Felsen behaute Grabstätten. Sie ist für ihre 600 gemalten Grabstätten berühmt, unter denen die ältesten von dem 7ten Jahrhundert vor Christus datieren.



  • Cerveteri (Wikipedia)
  • Tarquinia (Wikipedia)
  • Liste der Kulturdenkmäler und Naturdenkmäler (g26.ch)
  • Abbildungen


    Hügelgrab in Cerveteri. Photo: Wikipedia

    Wandgemälde im Leopardengrab, einer Grabkammer der etruskischen Nekropole von Tarquinia. Photo: AlMare
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