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Weltkulturerbe UNESCO in Italien

Kulturlandschaft Portovenere und Cinque Terre sowie die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto
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Aufnahme: 1997   Kriterien: C (ii) (iv) (v)

Der reizvolle Küstenstreifen Cinque Terre (fünf Flecken) erstreckt sich zwischen La Spezia und Levanto an dem Riviera di Levante genannten Abschnitt des Golfes von Genua. Vereinzelt sind die idyllischen Fischer- und Bergdörfer nur durch schmale Strassen, per Eisenbahn oder nur auf dem Wasserwege zu erreichen, und haben durch ihre lange Abgeschiedenheit ihr altertümliches Aussehen bewahrt.



  • Nationalpark der Cinque Terre - Riomaggiore - Ligurien
  • Portovenere (Wikipedia)
  • Cinque Terre (Wikipedia)
  • La Spezia (Wikipedia)
  • Tino (Wikipedia; italienisch)
  • Palmaria (Wikipedia; italienisch)
  • Tinetto (Wikipedia; italienisch)
  • Kulturlandschaft zwischen Portovenere und Cinque Terre
       sowie die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto (wissen.de)
  • Liste der Kulturdenkmäler und Naturdenkmäler (g26.ch)
  • Abbildungen



    Nationalpark der Cinque Terre - Riomaggiore - Ligurien

    Das erste Bild, das uns in den Sinn kommt, wenn wir an die Cinque Terre denken, ist das der steilen Abhänge, die zum Meer hin abfallen im geometrischen Rhythmus der Trockenmauern, auf denen sich die niedrigen Pergolen der Weinreben ausdehnen. Eine eindrucksvolle und einzigartige Landschaft, die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit eingetragen wurde.

    Die Landschaft, die wir bewundern, wurde durch kollektive Kreativität geschaffen, die in der Lage war, den naturgegebenen Schwierigkeiten des Territoriums die Vorzüge für eine ganz besondere Landwirtschaft abzuringen; diese Landschaft hat den Wert eines Kunstwerks, das mit Wissen und Können zum praktischen Resultat der Überlebensgarantie seiner «Autoren» und deren Erben führt. Sie ist die Frucht einer Projektionsidee, die mehr als tausend Jahre alt ist und von den Einwohnern der Cinque Terre umgesetzt wurde und sie vereint in einem einzigen Moment die Erfordernisse des Wohnens, des Produzierens und des Zusammenlebens.

    Die Cinque Terre wurden seitens des World Monument Fund in die Liste der 100 vom Verschwinden bedrohten Zonen aufgrund der zerstörerischen Vernachlässigung ihrer Terrassenfelder eingetragen. Ein Studienprojekt, das von der Abteilung Polis der Architekturfakultät von Genua in Zusammenarbeit mit weiteren Gesellschaften durchgeführt wird, hat sich den Schutz der Landschaft und die vollständige Erhaltung des Territoriums zum wichtigsten Ziel gesetzt. Dieses Projekt orientiert sich an einer Strategie, die auf die Festigung und Erhaltung der zur Stabilisierung der Terrassen notwendigen Trockenmauern hinzielt.

    Das Meeresschutzgebiet der Cinque Terre

    Das vor den Cinque Terre gelegene Meer ist seit 1997 Meersschutzgebiet. Die Vielfalt der Spezies aus Flora und Fauna ist besonders reich: die Felswände, wie auch die zahlreichen Untiefen und einzelnen Klippen, sind von verschiedenen, farbenprächtigen Gorgonien bewohnt deren Farbgebung von Gelb, Rot, Dunkel-Bordeaux, Orange, Rosa bis hin zum Weiss der Funicella verrucosa reicht, einer weissen, im Mittelmeer sehr seltenen Gorgonienart. Entlang der Küste kommt auch das Neptungras vor; die felsigen Meeresgründe sind ausserdem schon in geringer Tiefe reich an Korallenformationen, unter anderem die der seltenen schwarzen Koralle.

    Aber es gibt einen weiteren Aspekt, der das Meer der Cinque Terre noch einzigartiger macht: die Wale. Nicht zufällig wurde dieser Meeresabschnitt in das Gebiet des sogenannten Waldreiecks, einer internationalen Schutzzone, aufgenommen.

    Welcome to Italy


  • 2008 - Mantua und Sabbioneta
  • 2008 - Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina
  • 2006 - Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in Genua
  • 2005 - Syrakus und die Nekropolis von Pantalica
  • 2004 - Val d'Orcia
  • 2004 - Etruskische Totenstädte von Cerveteri und Tarquinia
  • 2003 - Sacri Monti
  • 2002 - Barocke Städte des Val di Noto auf Sizilien
  • 2001 - Villa d'Este in Tivoli
  • 2000 - Altstadt von Verona
  • 2000 - Basilika San Francesco von Assisi
  • 2000 – Äolische Inseln bei Sizilien
  • 1999 - Hadriansvilla
  • 1998 - Archäologische Stätten und die Basilika von Aquileia
  • 1998 - Historisches Zentrum von Urbino
  • 1998 - Nationalpark Cilento, Val di Diano und die Kartause von Padula
  • 1997 - Archäologische Stätten von Agrigent
  • 1997 - Kulturlandschaft Küste von Amalfi
  • 1997 - Kulturlandschaft Portovenere und Cinque Terre
  • 1997 - Bronzezeitliche Turmbauten von Barumini in Sardinien (Su Nuraxi)
  • 1997 - Villa Romana del Casale
  • 1997 - Pompeji, Herculaneum und Villa Oplontis
  • 1997 - Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in Modena
  • 1997 - Botanischer Garten in Padua
  • 1997 - Residenzen der Savoyen in Turin
  • 1997 - Königliches Schloss in Caserta, Park, Aquädukt und San Leucio
  • 1996 - Historisches Zentrum von Pienza
  • 1996 - Frühchristliche Baudenkmale und Mosaike von Ravenna
  • 1996 - Castel del Monte
  • 1996 - Trulli (Rundbauten) von Alberobello
  • 1995 - Stadt der Renaissance in Ferrara
  • 1995 - Modellsiedlung Crespi d'Adda
  • 1995 - Historisches Zentrum von Neapel
  • 1995 - Historisches Zentrum von Siena
  • 1994 - Vicenza und die Villen Palladios in der Region Venetien
  • 1993 - Höhlenwohnungen Sassi di Matera
  • 1990 - Historisches Zentrum von San Gimignano
  • 1987 - Domplatz von Pisa
  • 1987 - Venedig und seine Lagune
  • 1982 - Florenz
  • 1980 - Historisches Zentrum von Rom, Basilika St. Paul
  • 1979 - Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis «Abendmahl»
  • 1979 - Felsenzeichnungen im Val Camonica


    Portovenere. Photo: Wikipedia

    Insel Tino. Photo: William Domenichini
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