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Vini d'Italia - Weine aus Italien

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Kochen in Europa
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Wenn auch die Weinproduktion in Ligurien heute vorwiegend vor Ort verbraucht wird (wir erinnern an den Albarola oder den Ancellotta) und in dieser Region kein Wein mit grossem Namen (wenn man die begrenzte Produktion der Cinque Terre ausschliesst) hergestellt wird, ist es doch gleichzeitig wahr, dass einige ligurische Weine bereits in dem Brief erwähnt wurden, den Sante Lancerio, der im 16. Jh. lebte, an den Kardinal Guido Ascanio Sforza schrieb. Ein Brief, der von der Natur und der Qualität der Weine handelte und der als Frühdruck der italienischen önologischen Literatur angesehen werden kann. Dieser Brief liefert zum ersten Mal eine sachbezogene Bewertung bezüglich der einzelnen Erzeugnisse, ihres äusseren Anblicks, ihres Buketts, ihres Geschmacks, ihres Nachgeschmacks und auch ihres Alkoholgehalts, ihrer Haltbarkeit, ihres Verhaltens beim Transport und ihrer Eignung zu den einzelnen Speisen, zu den verschiedenen Tageszeiten, zu denen der Wein getrunken werden sollte, zu den verschiedenen Jahreszeiten und zu den verschiedenen physiologischen Umständen.

Wir zitieren hier die in dem obengenannten Brief enthaltene Vorstellung dreier berühmter Weine Liguriens.

Der Wein der Riviera. «Er kommt aus mehreren Orten der Riviera von Genua. Diese Weine sind sehr gut und es ist ein mildes Trinken, am meisten im Sommer. Aber aufgrund ihrer Milde werden sie oft, auch wenn sie früh vom Schiff genommen werden, stark. Sie sind aus einem Gebiet der Taglia, wo man den guten Muskateller macht, und auch aus Onelia (das heutige Imperia); aber Monterosso, eine der Cinque terre, macht ihn viel besser. Sie sind weiss und rot, aber besser sind die weissen. Diese Sorte Wein ist um einiges grösser als der Centula, aber der grösste Teil verändert sich in der Farbe, und wenn man seinen Wohlgeschmack kennenlernen möchte, sollte er duften und er sollte reif und von goldener Farbe sein. Und bevor man ihn vom Schiff holt, will man die Probe der Farbe machen.»

Der Wein Razzese. «Er kommt von der Riviera von Genua und er ist der beste eines Gebietes, das Monterosso genannt wird, und er ist ein sehr guter Wein. Und er wird in Rom unter den Genuesern sehr geschätzt, wie unter den Venezianern der Malvasier. Von ihnen kommen kleine Fässchen nach Rom. Wenn man seinen perfekten Wohlgeschmack kennenlernen will, sollte er sowohl rauchig als auch von grossem Bukett sein, von goldener Farbe, lieblich und nicht süss. Diese Weine sind nicht zu allen Momenten der Mahlzeit zu trinken, da sie zu rauchig und zu dünn sind. Von diesem Wein trank Seine Heiligkeit (der Kardinal Ascanio Sforza, dem dieser Brief gewidmet ist) nicht, aber zuweilen tunkte er bei den starken Nordwinden in ihn ein, oder er trank in der Jahreszeit der guten Feige, nachdem er sie geschält und eingezuckert gegessen hatte, von diesem Wein hinterher, dem Höchsten an Süssem und Lieblichen, und er sagte, er sei eine gute Nahrung für die Alten. An diesem Ort, wo man diesen Wein macht, ist es üblich ihn auf den Weinstöcken süss zu machen, wenn die Trauben reif sind, mit dem Drücken der Traube, und dann lassen sie sie acht Tage am Weinstock, und nach der Lese machen sie guten und perfekten Wein.»

Der Wein von Monterosso. «Er ist perfekt und gut, aber hier sind wenige Weinstöcke. Es gibt einen ausgezeichneten Weinstock auf einem Hügel, aus dem sie mit der Sorgfalt und der Nachgärung, die er verdienen würde, sicherlich einen besseren Wein machen würden; am meisten ist der rote ein scharfer und fleischiger Wein. Von diesem Wein trank Seine Heiligkeit sehr viel. Und der Ehrenwerte Herr Kardinal Farnese liess einen seiner Gutsverwalter, der Monsignore Valerio genannt wurde, grösste Sorgfalt anwenden; als er eines plötzlichen Todes starb, fand man heraus, dass er ein Bündel mit Dukaten in einem Getreidehaufen versteckt hatte.

Quelle: Welcome to Italy



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Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten

Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab.
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Die Weine der Welt - Italien
Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde.
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Weinanbau in Italien - Geschichte
Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind.
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Italien - Weine in den Regionen
Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren.
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La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum
Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen.
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Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen
Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben.
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Weine aus Italien
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