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Apulien ist eine der grössten weinproduzierenden Regionen Italiens und bringt jetzt ihre Weine auf einen neuen, hohen Qualitätsstandard. Bekannt als Weinkeller Italiens produziert Apulien Weine, die bereits im 7. und 8. Jahrhundert v. Ch., zur Zeit der Magna Graeca, gut bekannt waren. Unter den Römern wurden apulische Weine in die zivilisierte Welt exportiert; in der Renaissance fand sie Lorenzo il Magnifico äusserst angenehm; und nach der Besetzung Italiens durch die Franzosen wurden riesige Mengen nach Frankreich verschifft.

CASTEL DEL MONTE - rot, weiss und rosé - ist ein Beispiel für neue Techniken: um ein Überreifen der Beeren zu vermelden, werden Trauben von hochgelegenen Weingärten (ca. 500 m) sorgfältig ausgewählt und verarbeitet. Das Ergebnis sind feine, harmonische, trockene, frische Weine mit angenehmem Charakter.

LOCOROTONDO ist ein äusserst angenehmer, strohgelber Wein mit grünlichen Reflexen; trocken und delikat. Sehr ähnlich ist der MARTINA FRANCA. Beide Weine gibt es auch als Schaumweine. Interessant ist auch der OSTUNI BIANCO, ein harmonischer, strohgelber Wein mit trockenem, einwandfreiem Geschmack.

SAN SEVERO weiss, rot und rosé aus Foggia werden durch ihre Qalität rasch bekannt; besonders der weisse SAN SEVERO mit dem trockenen, frischen, harmonischen Geschmack.

Zu den bekannten Rotweinen zählt der SALICE SALENTINO aus der Gegend um Lecce. Ein würziger, trockener, samtiger und delikater Charakterwein, der im Alter immer raffinterter wird. Es gibt ihn auch in einer Rosé-Variante.

Der PRIMITIVO di MANDURIA stammt aus dem Gebiet zwischen Taranto und Brindisi und ist ein verblüffender Wein: ziegel- bis violettrot, trocken, mit eigenwilligem Aroma. Auch eine halbsüsse Version wird produziert. Eine besondere Variante ist der Liquoroso, den es ebenfalls in einer süssen Version gibt.

Gemeinsam mit Sizilien ist Apulien die grösste Weinbauregion Italiens. 120'000 Hektar Rebfläche werden genutzt, um Rot-, Rosé- und Weissweine unterschiedlichster Art und Qualität zu erzeugen. Die kultur- und traditionsreiche Region gilt unter anderem als Rosé-Experte.



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Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten

Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab.
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Die Weine der Welt - Italien
Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde.
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Weinanbau in Italien - Geschichte
Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind.
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Italien - Weine in den Regionen
Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren.
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La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum
Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen.
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Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen
Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben.
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Weine aus Italien
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