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Italien - La bella Italia Ursprung, Geschichte und Traditionen Kochen |
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Italiens Küche zählt kulturell mit zum wichtigsten Erbe des Landes. Wie schon viele Leute festgestellt haben, beherrschen nicht alle Italiener die Kunst des Kochens, aber es gibt wenige, die nichts von gutem Essen verstehen. Essen ist eine nationale Leidenschaft, und in ihr kommt zum Ausdruck, wie sehr die Italiener das gute Leben lieben und geniessen. Die Italiener verfügen über die beneidenswerte Fähigkeit, jedes gemeinsame Essen zu einem vergnügten Ereignis werden lassen. Essen ist gleichsam ein Fest, und Geselligkeit bei Tisch stärkt eine Tradition, die aus einer langen und ereignisreichen Geschichte hervorgegangen ist.
Kochen wie im Trentino Die nördlichste italienische Region mit den Provinzen Bozen und Trient gehört erst seit 1919 zu Italien. Kulinarisch verbindet Trentino-Südtirol die deftige Hausmannskost der Bergbauern mit eleganter italienischer Küche. Auch Einflüsse von nördlich der Alpen sind unverkennbar. Es ist nachzuschmecken, dass das Trentino noch vor einhundert Jahren zu Österreich gehörte. Mehlspeisen, Gerichte aus Kartoffeln, Mais und Buchweizen bestimmen die Speisepläne noch heute und waren lange Zeit hauptsächliches Nahrungsmittel der armen Bergbewohner. Abwechslungsreich geformt und höchstens durch etwas Obst oder im besten Falle Speck ergänzt, waren Knödel und Co. allgegenwärtig. Die Gerichte von nördlich der Alpen haben nicht am Gebirgsrand halt gemacht. So wurden zum Beispiel Knödel und die Schupfnudeln von den Bajuwaren im 6. Jahrhundert mit über den Brenner gebracht. Klare Flüsse & klare Schnäpse Die fischreichen Flüsse werden durch die Gebirgsgletscher gespeist und bereichern die Küche, die vor allem von Almwirtschaft und Käserei lebt. In den vom Klima verwöhnten Tälern reifen Gemüse, Obst und auch Wein in beachtlicher Menge und Qualität. Auch hochprozentige Verwandlungen von Obst und Kräutern in Grappa, Schnäpse und Liköre können sich hier sehen und vor allem trinken lassen. Hochburg der Schlemmerei Eine Blüte erlebte die Küche zweifellos während der Zeit des sogenannten Tridentiner Konzils etwa von 1545 bis 1563. Man hatte sich in Trient versammelt, um den Lutherschen Reformen entgegenzuwirken und schwelgte nebenher in ausufernden Gelagen und Banketten voller Überfluss. Während der tagelangen Begegnungen kamen fern des eigentlichen Anlasses der Treffen reiche kulinarische Erfahrungsschätze und Erneuerungen in die Region. Selbstverständlich reisten die Bischöfe und Kardinäle nicht ohne ihre Köche nach Trient und machten damit die Gerichte der jeweiligen Heimat bekannt. Schinken & Speck Das Wild aus den alpinen Bereichen, bringt bis heute Gourmets zum Schwärmen . Wenn auch die Trennung zwischen Arm und Reich längst aufgehoben ist, wird doch im alltäglichen Leben neben Getreideprodukten, Gemüse und Obst vor allem Schweinefleisch genossen. Viele Wurstsorten und besonders Schinken und Speck sind berühmt. Daneben gibt es Rind, Zicklein, Lamm und Hammel. Typisch für die einfachere Küche war und ist das Salzfleisch, wobei Teile hauptsächlich vom Rind oder Schaf 20 Tage in hölzernen Fässern in einer Lake aus Salz, Pfeffer, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin, Wacholder und Weißwein haltbar gemacht wurden. Traditionsbewusst Vor allem im Frühling und Herbst gibt es eine Reihe von Festen, die den Einfallsreichtum der regionalen Küche zeigen. Wichtig sind dabei natürlich die Trauben mit den verschiedenen Heurigen- und Winzerfesten, aber auch beispielsweise Kastanien und Brotsorten wie Vintschgerl oder Schüttelbrot. Die vielleicht ursprünglichste Veranstaltung in dieser Beziehung ist «Törggelen». Ende Oktober wird damit der Zeitpunkt gefeiert, wo aus Most Wein wird. Zahllose Heurigenlokale bieten den Rebensaft mit heißen Kastanien und frischen Nüssen an. www.tiscali.de ![]() ![]() |
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