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kochen Kochen in Frankreich Das französische Staatsgebiet bildet ungefähr ein Sechseck, das im Nordwesten vom Kanal, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Südosten vom Mittelmeer begrenzt wird; auch die Pyrenäen im Süden sowie die Alpen (im Mont Blanc 4807 m) und der Jura im Osten bilden natürliche Grenzen; im Nordosten geht Frankreich ohne deutliche Grenze in das Tief- und Mittelgebirgsland Mitteleuropas über. Der grösste Teil Frankreichs ist flaches bis hügeliges Land mit fruchtbaren Böden. Im Norden reicht das Tiefland bis Calais und geht dann nach Süden in das von der Seine entwässerte Pariser Becken über. Das Becken grenzt im Westen an die Bretagne, im Nordosten an die bewaldeten Ardennen und im Osten an die Vogesen. Im Süden stösst es an das Zentralmassiv. Die Schwelle von Poitou verbindet das Pariser Becken mit dem Garonnebecken, das sich zum Atlantischen Ozean öffnet und im Süden von den Pyrenäen begrenzt wird. Westlich der Alpen und des Jura liegt der tief gelegene Rhône-Saône-Graben, der mit dem Anschwemmungsland im Süden zum Mittelmeergebiet überleitet. Die übrigen Hauptflüsse (Seine, Loire, Garonne) münden mit grossen Ästuaren in den Atlantischen Ozean. (Quelle: www.wissen.de) Essen und Trinken - wer denkt da nicht sofort an Frankreich. Und nicht umsonst ist Frankreich für Viele das Schlaraffenland schlechthin. Es ist die Kombination von Qualität und Vielfalt, die das Besondere der französischen Lebensmittel ausmacht. Die Qualität französischer Nahrungsmittel beruht auf einer Jahrhunderte alten Tradition, auf Kapriolen der Natur, auf dem Erfindungsgeist von Mönchen und Bauern und auf einem harmonischen Zusammenspiel von Boden, Klima, Mensch und Tier. Französische Küche ist nicht nur die Referenz für die hochgelobte Haute Cuisine, sondern auch für die klassische und individuelle Küche. Das Bedürfnis nach dem Normalen und Bodenständigen hat die alten Traditionen bewahrt, aus schlichten aber hochwertigen Zutaten unverfälschte Gaumenfreuden zu schaffen. Wer sich nach der ursprünglichen, traditionellen Küche seht, findet in Frankreich phantastische Anregungen. Zu Unrecht gilt die französische Küche als kompliziert, arbeitsaufwendig und teuer. Die Kultur der einfachen Küche besinnt sich auf den Wohlgeschmack ihrer Gerichte und den unerschöpflichen Reichtum an Snacks, Salat, Suppen, Eintöpfen, Fisch- und Fleischgerichten und nicht zu vergessen den süssen Verlockungen. Nur selten serviert man in Frankreich einen einzelnen Gang. Trotzdem ist eine Menüplanung alles andere als schwierig. Eine typische Mahlzeit in Frankreich besteht heute aus einer leichten Vorspeise, einem Hauptgericht, Käse und einer Nachspeise. Dabei ist es für den Franzosen selbstverständlich, sich die Zeit zum Geniessen zu nehmen. Ein direkter Einstieg in ein Essen erscheint unseren französischen Nachbarn unvorstellbar. Sie sind überzeugt, dass es gesünder ist, erst den Magen vor dem Hauptgang zu öffnen. Darum gibt es vor dem Hauptgang stets ein Entree. Dem Vorspeisenregister, ob warm oder kalt, sind in Frankreich keine Grenzen gesetzt. Die Soupe au Pistou, eine provenzalische Gemüsesuppe mit Basilikum, oder eine französische Zwiebelsuppe können auf den Hauptgang einstimmen. Ebenso eignen sich ein Salat mit gebackenem Ziegenkäse oder kleine gefüllte Quiches, die warm serviert werden. Die breite Palette der Geflügelsorten lässt sich auf vielerlei Art zubereiten und wird allen Traditionen gerecht. Ob mit Knoblauch, Senf, Cidre oder Riesling auch hier zeigt sich regionale Vielfalt. Beispiele für regionale Spezialitäten sind die Pute auf Ratatouille-Gemüse, ein provenzalisches Gericht, oder der Hahn in Riesling aus dem Elsass. In Lothringen, im Elsass und im Norden steht das Schweinefleisch im Mittelpunkt traditioneller Gericht. Es passt gut zu Kohl und Bier und ist die passende Begleitung zu Sauerkraut, das im Elsass gern gegessen wird. Porc aux deux pommes, Schweinekoteletts mit Äpfel und Kartoffeln, vereint Himmel und Erde. Während im Süden mit Wein gekocht wird, so verwenden die Regionen im Norden und Osten Bier in der Küche. Der Gerstensaft verleiht den Gerichten eine herbe, deftige Note. Ein Beispiel wäre Echine à la bière, Schweinefleisch im Biersud. Der Verzehr von Rindfleisch ist erst im letzten Jahrhundert populär geworden. Heute bekommt man in Frankreich ganz besonders feines und zartes Rindfleisch. Am gefragtesten sind das Charolais-Rind aus der Bourgogne und das Limousin-Rind aus Zentralfrankreich. Ein sehr bekanntes Gericht ist das aus der Bourgogne stammende Boeuf Bourgignon. Auch im Pot au Feu, einem Fleisch-Gemüse-Eintopf, findet sich neben der Poularde Kalbsfleisch. Berühmt ist Frankreich auch für den Reichtum seiner Meere. Jede Region ist bestrebt, Fischgerichte mit ihren typischen Spezialitäten zu bereichern sei es mit Cidre in der Normandie, Muscadet im Loire-Tal oder Knoblauch in der Provence. Im Elsass gibt zum Beispiel der Riesling dem Zanderfilet eine besondere Note. Dorade im Rotweinsud ist ein Fischgericht, das vor allem mit Landweinen aus dem Süden zubereitet wird. Einfache Zubereitungsarten Braten in der Pfanne, Grillen, Dünsten und Backen im Ofen wecken die Lust auf Fisch. Um den Eigengeschmack des Fisches nicht zu überdecken, wird dieser mit auf Gemüse- oder Fischfonds basierenden Saucen kombiniert. Wer nach dem Hauptgang schon satt ist, verschafft sich, wie die Normannen mit dem Calvados, ein sogenanntes normannisches Loch (trou normand) im Magen und gönnt sich vor dem Käse eine kleine Verschnaufpause. Mit über 500 Sorten bietet französischer Käse eine unermessliche Vielfalt, da ist die Wahl nicht immer leicht. Der Käseteller besteht meist aus verschiedenen Käsesorten von Weich-, Hart- und Edelpilzkäsen. Dabei bieten sich die milderen Weichkäse wie ein Camembert de Normandie oder ein Pont l’Evêque als Einstieg in das Käsevergnügen an. Hartkäse bzw. Halbfeste wie Comté, Morbier oder Beaufort, ein Bergkäse aus den Savoyer Alpen, runden zusammen mit einem Roquefort den Käsegenuss ab. Brot ist der ideale Begleiter. Wie beim Käse sollte auch hier die Abwechslung nicht fehlen. So passen nicht nur das Baguette und weisses Brot, sondern auch dunkle Brotsorten. Auch der Franzose kann sich dem Reiz des Süssen nicht verschliessen. So entwickelten sich beispielsweise Crêpes zu einem der beliebtesten Desserts. Bei den süssen Füllungen sind den kulinarischen Phantasien keine Grenzen gesetzt. Auch einfach zubereitete Fruchttartes mit hauchdünnem Boden und dickem Fruchtbelag werden oft als Nachspeise gereicht. Häufig wird das Dessert als süsser Abschluss aber auch durch Obst ersetzt. Vom Frühjahr bis in den Herbst stellen die französischen Obstgärten eine Vielzahl von Früchten zur Verfügung. Im Sommer locken unter anderem vollreife Melonen, schmackhafte Aprikosen und Pfirsiche. Im Herbst laden dagegen aromatische Äpfel und Birnen zum knackigen Obstgenuss ein. Links Weinbau in Europa - Weinlexikon Zusammenfassung der wichtigsten Weinländer in Europa. Wer auf mehr neugierig wird, kann sich im Weinlexikon unten auf der Seite informieren. Dort finden Sie auch Angaben über Länder, welche auf der Seite nicht aufgeführt sind sowie viel Wissenswertes über Geschichte, Anbau, Herstellung und vieles mehr. weiter... 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