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Kunst - Kunstrichtungen - Epochen ab 1850     → Künstlerlexikon

Die «Berner Arbeitsgemeinschaft»

Konrad Vetter (Glasmaler), Peter Meier (Kunstmaler), Franz Eggenschwiler (Glasmaler) und Robert Wälti (Grafiker und Fotograf) bildeten zwischen 1955 und 1973 die «Berner Arbeits- oder Werkgemeinschaft». Während dieser Zeit waren noch vier weitere Personen für die Gruppe sehr wichtig: Herbert Gerber und Albert Wyler, die ab 1954 mit Franz Eggenschwiler und Robert Wälti eine Ateliergemeinschaft in Bern führten; beide waren 1957 an der Gruppenausstellung in der Galerie 33 in Bern beteiligt. Bernhard Lüthi war mit der Arbeitsgemeinschaft an Gruppen- oder Einzelausstellungen in nah und fern beteiligt. Der Vierte, Hanspeter Rüefli, war von 1969 bis 1971 «Lehrling» bei Franz Eggenschwiler und aktiv bei den Projekten der Arbeitsgemeinschaft tätig.



  • Die «Berner Arbeitsgemeinschaft»
  • Franz Eggenschwiler



    Die «Berner Arbeitsgemeinschaft»

    Stiftungshaus Eggenschwiler, Eriswil. Aus nah und fern trafen am vergangenen Sonntag in Eriswil viele Freunde, Verwandte, Bekannte und Kunstinteressierte der «Berner Arbeitsgemeinschaft» an der Vernissage im Stiftungshaus Eggenschwiler ein. Der Anlass wurde vom Bläserquartett der Musikgesellschaft Eriswil umrahmt.

    Franz Eggenschwiler könnte in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiern, leider verstarb der Künstler im Jahr 2000. Zu seinem 75. Geburtstag wurde im Stiftungshaus Eggenschwiler in Eriswil eine Ausstellung mit seiner «Berner Arbeits- oder Werkgemeinschaft» organisiert.

    Die «Arbeitsgemeinschaft»

    Hans Christoph von Tavel, ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Bern, stellte die «Arbeitsgemeinschaft» am vergangenen Sonntag an der Vernissage vor. Von Tavel, ein sehr guter Freund der ausstellenden Künstler, kannte oder besser gesagt kennt die Vier bestens. Konrad Vetter (Glasmaler), Peter Meier (Kunstmaler), Franz Eggenschwiler (Glasmaler) und Robert Wälti (Grafiker und Fotograf) bildeten zwischen 1955 und 1973 die «Berner Arbeits- oder Werkgemeinschaft». Während dieser Zeit waren noch vier weitere Personen für die Gruppe sehr wichtig: Herbert Gerber und Albert Wyler, die ab 1954 mit Franz Eggenschwiler und Robert Wälti eine Ateliergemeinschaft in Bern führten; beide waren 1957 an der Gruppenausstellung in der Galerie 33 in Bern beteiligt. Bernhard Lüthi war mit der Arbeitsgemeinschaft an Gruppen- oder Einzelausstellungen in nah und fern beteiligt. Der Vierte, Hanspeter Rüefli, war von 1969 bis 1971 «Lehrling» bei Franz Eggenschwiler und aktiv bei den Projekten der Arbeitsgemeinschaft tätig.

    Werden neue Ausstellungen geplant?

    «Eigentlich schade», so Hans Christoph von Tavel, «nach den erfolgreichen Ausstellungen in Kranenburg, Köln, Luzern und Basel wurde es still um die vier Künstler. Hoffentlich ändert sich das wieder, und es werden weitere Ausstellungen mit der ‹Arbeitsgemeinschaft› geplant.» Die vier Künstler sprechen mit ihren Werken aus Stein, Glas und Aquarellen ein sehr breites Publikum an. Ein Besuch der Ausstellung im Stiftungshaus Eggenschwiler lohnt sich. Wer gerne Näheres über die «Arbeitsgemeinschaft» erfahren möchte, sei am Sonntag, 14. August, 15 Uhr, die Gesprächsrund mit den Künstlern im Stiftungshaus empfohlen. Mit dabei sein wird auch Hans Christoph von Tavel, welcher die Gesprächsrunde moderiert. Ein weiteres Werk von Franz Eggenschwiler und Konrad Vetter kann in Biel beim Seminar besichtigt werden, welches unter dem Architekten Alain Tschumi erbaut wurde. Musikalisch wurde die Vernissage vom Bläserquartett der Musikgesellschaft Eriswil umrahmt. Während den Klängen blieb den Anwesenden Vernissagebesuchern genügend Zeit, das von Hans Christoph von Tavel Gehörte in sich wirken zu lassen und sich mit den Künstlern in Gedanken auseinanderzusetzen.

    Renate Reist
    www.unter-emmentaler.ch 25. Juni 2005


    Stiftungshaus Eggenschwiler
    Ausstellung «75 Jahre Franz Eggenschwiler»

    26. Juni bis 2. Oktober 2005. Öffnungszeiten: Freitag, 18 bis 20 Uhr, Samstag/Sonntag, 14 bis 18 Uhr, oder nach Vereinbarung oder Voranmeldung, Tel. 062 966 19 02. – Gedenktag Franz Eggenschwiler: Sonntag 10. Juli, 15 Uhr. – Gesprächsrunde: Sonntag, 14. August, 15 Uhr. – «Arbeiten mit Franz»: Sonntag, 21. August 2005, 15 Uhr (Vortrag von Eleftherios Jordi). – Führung: Sonntag, 28. August 2005, 16 Uhr (Hans Christoph von Tavel). – Vorlesung: Sonntag, 4. September, 15 Uhr (mit Texten von und über Franz Eggenschwiler). – Finissage: Sonntag, 2. Oktober 2005, 15 Uhr.



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