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Vini d'Italia - Weine aus Italien Weinlexikon
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Bacardi Spezieller weisser herb-trockener Rum aus Martinique ober Puerto Rico. Auch eine dunkle, aromatische Rumsorte wird unter dieser Bezeichung vertrieben. Verwendung insbesondere für Cocktails und Longdrinks. Bakterieller Apfelsäure-Abbau siehe: Malolaktische Gärung Balthasar Weinflasche mit 12 Liter Inhalt. Barbaresco Der DOCG-Rotwein, der zu den ganz grossen Rotweinen Italiens und der Welt zählt, stammt aus den Langhe-Bergen östlich von Alba in der italienischen Region Piemont. Die knapp 500 Hektar grosse Zone besteht aus den Gemeinden Barbaresco, Neive und Treiso und der Gemarkung San Rocco Senodelvio. Der trockene Rotwein wird sortenrein aus der Rebsorte Nebbiolo (Unterarten Michet, Lampia und Rosé) gekeltert, hat einen Alkoholgehalt von 12,5% und muss zwei Jahre (davon ein Jahr im Fass) lagern. Ab vier Jahren (davon drei im Fass) darf er sich Riserva nennen. Der dem Barolo ähnliche Wein hat ein vielfältiges, typisches Bouquet Zu den besten Produzenten zählen Asili, Ca' del Baio, Cascina Luisin, Ceretto, Cigliuti, Fiorenzo Nada, Gaja, Bruno Giacosa Lano, Marchesi di Gresy, Moccagatta, Nada Ada, Oddero, Giorgio Pelissero, Poderi Colla, Produttori del Barbaresco, Prunotto, Alfredo Roagna, Albino Rocca, Bruno Rocca, Sottimano und Veraldo. Barbera Traubensorte (Rotwein). Sehr beliebte, ertragreiche Sorte, liefert dunklen, fruchtigen oft scharfen Wein. Hoher Säuregehalt. Die besonders im Piemont verbreitete Traube wird in Italien auf etwa 90.000 Hektar angepflanzt. Reinsortig ausgebaut wird sie neben dem Piemont auch in der Lombardei und in der Emilia-Romagna. Dort erbringt sie in der Regel einen säurebetonten, wenig körperreichen Wein mit einem besonderen Bukett. Einige Barberas können im Alter von 10 bis 15 Jahren eine beachtliche Struktur annehmen. Man unterscheidet Barbera d'Asti (fruchtiger), Barbera d'Alba (kraftvoller), ausserdem Barbera del Moferrato, Barbera dei Colli Tortonesi, Barbera dei Colli Bolognesi, Barbera dei Colli Piacentini und Barbera dei Colli Tortonesi (alles D.O.C Weine). Sie erbringen Spitzenweine aber auch gesichtslose Massenware. Bei den Qualitätsweinen ist die Barbera sicherlich eine der wichtigsten Rebsorten des Piemont. Bei den Massenprodukten ist sie der Umsatzträger schlechthin. Synonym: Perricone, Pignatello Barbera d'Asti Der aus den gleichnamigen Trauben hergestellte Wein ist eine der edelsten piemontesischen Weinsorten. Er wird mit Recht zu den herausragenden gezählt. Der junge Wein ist leuchtend rubinrot und tendiert zum granatrot im Alter, er riecht weinig mit einer charakterischen Duftnote. Sein Geschmack ist trocken mit einer lieblichen Note und wird bei geeigneter Lagerung immer harmonischer, angenehmer, voller, abgerundeter. Er passt zu vielen ersten Gängen mit Tomatensosse, zu robusten Gerichten, zu Ragouts, gemischten Braten, Wildfleisch, Brathähnchen, pikanten Käsesorten. Er wird bei 18°C serviert. Barbera del Monferrato Er gilt als der kleine Bruder des Barbera d’Asti und ist ein robuster Wein, geschmeidig wegen seiner Herkunft, seiner Lagerhaltung, seinem Alter. Der junge Wein ist lebendig, duftig, leuchtend rot, mit den Jahren wird er weicher. Er ist mehr oder weniger leuchtend rot, riecht weinig und hat einen trockenen, manchmal etwas süffigen halbvollen Geschmack, bisweilen ist er spritzig. Er passt zu vielen ersten Gängen, Vorspeisen, luftgetrockneten Fleisch- und Wurstsorten, gemischtem Kesselfleisch, Geflügel und mageren Braten. Bei 18°C servieren. Bardolino Leichter, aber empfehlenswerter Rotwein vom Ostufer des Gardasees. Barolo Der DOCG-Rotwein geniesst Kult-Charakter; die Italiener bezeichnen ihn als König der Weine, Wein der Könige. Er stammt aus den Langhe-Hügeln südwestlich von Alba in der Region Piemont und ist nach dem gleichnamigen Ort benannt. Das kleine Gebiet umfasst elf Gemeinden, die wichtigsten und besten Lagen sind in Barolo, Castiglione Falletto, La Morra, Monforte und Serralunga. Er zählt zu den besten Rotweinen Italiens und wird sortenrein aus Nebbiolo produziert, muss zumindest zwei Jahre im Fass reifen und darf erst nach drei Jahren verkauft werden; ab vier Jahren Fasslagerung darf er sich Riserva nennen. Der Wein braucht eine Reifezeit von drei bis acht Jahren und länger, um die Gerbstoffhärte abzulegen; seine Farbe wandelt sich dabei von rubingranat zu ziegelrot. Er hat zumindest 13% vol Alkoholgehalt, schmeckt tief und duftig mit einem vielfältigen Bouquet. Es gibt auch eine bittere Variante Barolo Chinato, die mit Chinarinde versetzt wird. Dieser ist ebenfalls als DOCG klassifiziert. Barrique Kleines Eichenholzfass, das 225 Liter fasst. Hat in der Weinwelt des Bordeaux eine lange Tradition, ebenso auch in der des Burgund (wo man das Fässchen allerdings pièce nennt). Ist in Italien erst seit den achtziger Jahren in nennenswerter Zahl in die Weinkeller gerollt, dann aber dort bisweilen so intensiv eingesetzt worden, dass die Rede von der Barrique-o-manie die Runde machte. Das Barrique wird - auch in Italien - für teures Geld meist bei Fassherstellern in Frankreich geordert. Das dafür benötigte Holz stammt wiederum fast ausschliesslich von Eichen, die in Zentralfrankreich herangewachsen sind. Önologen und Weinmacher haben die Fähigkeit, Eichenholz aus der Provinz Limousin, aus dem Département Allier und sogar aus dem Wald von Tronçais voneinander zu unterscheiden. Das Barrique dient weniger dazu, den Wein in Nase und Geschmack mit mehr oder minder intensivem Eichenaroma (erinnert an Vanille) zu sättigen, sondern verleiht dem Wein im Idealfall wohldosiertes, weiches Tannin. Zudem kann der Wein in diesen relativ kleinen Gebinden intensiver atmen, d.h. unter gemächlicher Zufuhr von Sauerstoff besser ausreifen. Nur bestimmte Rebsorten (rote generell eher als weisse) sind geeignet, eine Passage durchs Barrique zu ertragen: Gute Struktur und Konzentration sind nötig, damit das Eichenaroma die Fruchtigkeit des Wein nicht völlig erschlägt. siehe: Fassherstellung Basilicata Die Basilikata wurde schon im 7.-6. Jh. v. Chr., als die Griechen dort u.a. die Aglianico-Rebe pflanzten, durch Wein bekannt. Die 10'000 km2 grosse Basilikata ist eine süditalienische Region die in der Grösse an 15. und mit der Bevölkerungszahl an 18. Stelle steht und wird in 2 Provinzen unterteilt. Sie besitzt ein kurzes Stück Küste südwestlich am Tyrrhenischen Meer und ein etwas grösseres südöstlich am Ionischen Meer. In der gut 16'000 ha grossen Gesamtrebfläche ist seit 1971 nur die DOC-Zone Aglianico del Vulture ausgewiesen, deren Namen von dem erloschenen, 1326 m hohen Vulkan Monte Vulture herrührt. Es wird jährlich knapp 1/2 Mio. hl Wein produziert, darin sind allerdings nur ca. 1,6 % DOC-Weine enthalten. In der Basilikata herscht ein relativ rauhes Klima. Nackte Felsen und häftige Winde prägen das Land und es ist oft kälter als in Norditalien, wodurch ein wirtschaftlicher Weinbau massiv erschwert wird. Der überaus niedrige Durchschnittsertrag von ca. 28 hl/ha wird nur noch vom Aosta-Tal unterboten. Im Vulture-DOC-Gegiet wachsen auf vulkanischem Boden hauptsächlich die rote, sehr spät reifende Rebsorte Aglianico und die Malvasia Nera sowie die weissen Malvasia Bianca und Asprinio Bianco, die hauptsächlich im Guyot-System erzogen werden. Die an Holzpfählen hochgezogene, regionstypische Alberello-Erziehung wurde weitgehend verdrängt. Der wichtigste Wein ist der rote Aglianico del Vulture von dem die feineren Versionen in den Gemeindebezirken Rionero und Melfi gedeihen. Die angesehensten Winzer sind die Fratelli D´Angelo, Paternoster und Armando Martino. Die Weinzonen sind Monte Vulture und Matera mehr Infos Weinregionen Italien: Basilicata KulturItalien - Kultur - Basilicata Karte Basilicata Bier Biere sind allgemein Getränke, die aus stärkehaltigen Materialien durch alkoholische Gärung erhalten werden. Untergärige Biere werden nach dem Reinheitsgebot ausschliesslich aus Gerstenmalz, Hopfen und Wasser hergestellt. Obergärige Biere dürfen auch andere Malzarten sowie Zucker und Zuckercouleurzusätze enthalten. Herstellung Gerstenkörner werden bei 15-18oC etwa 8 Tage zum Keimen gebracht und anschliessend bei 60-80oC an der Luft getrocknet. Das sogenannte Darrmalz wird geschrotet und mit Wasser bei 50-70oC "gemaischt". Die nach Filtration erhaltene Lösung (Würze) wird nach Zusatz von Hopfen erhitzt. Vom Hopfenanteil und den darin enthaltenen Bitterstoffen ist der bittere Geschack des Bieres - und auch dessen Haltbarkeit - abhängig. Die gehopfte Würze wird zur Gärung mit Hefen versetzt. ogenannte Oberhefen bewirken eine stürmische Gärung und steigen anschliessend an die Oberfläche. Bei Unterhefen verläuft die Gärung langsamer und die Hefe setzt sich als Bodensatz ab. Nach Abtrennen der Hefe erfolgt eine mehrwöchige Lagerung bei 0-2 Grad C, bevor auf Fässer oder Flaschen abgefüllt wird. Blanc de Blancs Aus weissen Trauben hergestellter Schaumwein. Blanc de Noirs Aus roten Trauben hergestellter weisser Schaumwein. Bianco Italienisch für weiss, und folgerichtig bedeutet Vino Bianco Weisswein. Es gibt zusätzlich eine Reihe von italienischen Weissweine, die unter einer DOC-Bezeichung als Bianco di-, meistens gefolgt von einem Gebietsnamen, auf den Markt gebracht werden. Der Wein ist oft ein Verschnitt vieler verschiedener lokal angebauter Rebsorten, die nur manchmal auf der Flasche erwähnt werden, da das europäische Gesetz die Angabe von mehr als zwei Rebsorten verbietet. Deswegen ist die Bezeichnung Bianco eine Schublade für Weissweine, die nicht näher definiert werden können oder dürfen. In Anbetracht der vielen interessanten Weine, die als solche vermarktet werden, sagt dies jedoch über die Qualität nichts aus. Biologische Weinherstellung Strenge Reglementierung an Zusatz- und Hilfsstoffen bei der Kellerarbeit. Verzicht so weit als möglich. Schönung des Weins ist verboten. Schwefelung zur Haltbarmachung in geringer Dosierung zugelassen, aufgrund der vorherrschend herben Sorten im Bio-Bereich aber oft nicht nötig Biologischer Weintraubenanbau Die Trauben stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau. Ökologisch bewirtschafte Weinberge sind leicht zu erkennen: Die Zeilen sind ganzjährig begrünt. Die Pflanzendecke fungiert als Wasserfilter, Klimaanlage und Nährstoffspeicher sowie als Schutzraum für Nützlinge. Öko-Weinbauer setzen bei Rebenschnitt und Traubenernte auf Klasse statt Masse. Biologischer Säureabbau siehe: Malolaktische Gärung Biowein Volkstümlicher Ausdruck für Weine, die mit minimalem Einsatz an chemischen Spritz- und Düngemitteln erzeugt worden sind. Zwar lassen sich im Labor keine signifikanten Unterschiede im Schadstoffgehalt von ordnungsgemäss konventionell erzeugtem Wein und Biowein feststellen, zweifellos wird aber mit den Methoden des ökologischen Weinbaus die Umweltbelastung verringert. Bitter Bitterliköre und Bitterbranntweine erhalten ihren Geschmack von sehr unterschiedlichen natürlichen herbbitteren Aromastoffen aus Wurzeln, Rinden oder Blättern. Die Inhaltsstoffe werden von den Herstellern geheim gehalten. Bekannte Bitterliköre sind Campari, Fernet Branca und Gammel Dansk. Die Bezeichnung Magenbitter wird für verdauungsfördernde Bitterbranntweine wie Boonekamp, Underberg und Kümmerling verwendet. Mindestalkoholgehalt 15 Vol%, meist 35-40 Vol%. Blended Scotch Whisky Verschnitt (Gemisch) aus schottischen Malt-Whisky und Grain-Whisky, z.B. die Handelmarken Ballantine´s, Chivas Regal, Dimple, Johnnie Walker, VAT Blindprobe Weinprobe, bei der die Weine verdeckt angeboten werden, d.h. beim Proben darf die Herkunft des Weines nicht zu erkennen sein. Entweder löst man die Etiketten ab, oder man hüllt die Flaschen in Papier oder ein Tuch ein. Originalkorken der aufgezogenen Flaschen werden gegen neutrale Spitzkorken ausgetauscht. Blume Der angenehme Duft (Geruch) des Weines, der sich im Glas entfaltet. Man spricht von edler, zarter, feiner Blume. Auch der Ausdruck Bukett bezieht sich auf den Geruchseindruck. Boden Eine der wichtigsten Faktoren für die Qualität der Weine ist der Boden. Einmal regelt er teilweise den Stoffwechsel und die richtige Ernährung der Rebe. Allerdings sind nur recht wenige Böden für Spitzenweine geegnet, z.B. sind fruchtbare Böden meistens nur für Alltagsweine geeignet. Eine alte Winzerregel besagt, dass nur auf Böden auf denen nichts anderes vernünftig wachsen kann, für gute Weine geegnet sind. Felsige und sandige Böden sind am besten für den Weinbau geegnet, für den Charakter ist dabei die Beschaffenheit des Bodens (Partikelgrösse, Steingehalt) meist wichtiger als die mineralische, chemische Zusammensetzung. Denn der Boden prägt nicht den Geschmack (z. B. die Frucht), sondern den Charakter des Weins (körperreich oder leicht, feingliedrig oder plump). Bonarda (Croatina) Urspünglich ist die Sorte in den Novara-Bergen im Nord-Piemont heimisch. Dort gibt es sie reinsortig oder als Verschnittpartner in anderen Weinen, z.B. im Fara. Sie wird auch im Oltrepò Pavese (Lombardei) angebaut und heisst dort Croatina. Insgesamt sind die aus ihr erzeugten Weine leicht und angenehm - Weine für jeden Tag, die jung getrunken werden wollen. Bordo siehe: Cabernet Franc Botrytis Cinerea Auch Edelfäule oder Grauschimmel genannt. Pilzlicher Pflanzenparasit, der auf befallenen Pflanzenteilen einen mausgrauen Belag bildet. Als Edelfäule ist er dem Winzer sehr willkommen, kann jedoch im Weinbau auch grosse wirtschaftliche Schäden verursachen. Auf unreifen Traubenbeeren ruft er die gefürchtete Roh- oder Sauerfäule hervor. Befällt er die Traubenstiele, sterben diese ab, und die Trauben fallen schon vor der Reife vom Stock ab. Positiv wirkt sich ein Botrytisbefall nur aus, wenn er sich bei trocken-warmem Herbstwetter auf voll ausgereiften Beeren mit optimalem Zuckergehalt entwickelt. Er führt dann zu besonders hochwertigen Weinen mit dem typischen Botrytis-Ton. Bowle Gekühlt zu trinkendes Mischgetränk aus Wein und Sekt sowie Früchten oder Aromaauszügen, die zuvor mit hochprozentigen Alkoholika und Zucker mariniert wurden. Für alkoholfreie Bowlen können Früchtetees und Fruchtsäfte anstatt Wein sowie Mineralwasser anstelle von Sekt verwendet werden. Brachetto Brachetto ist eine seltene und interessante Sorte, die sich gut für die Herstellung von Dessertwein eignet. Brachetto kommt hauptsächlich perlend in die Flasche und hat geschmacklich oft ein interessantes Verhältnis von Süsse und Tannin.Aus ihr wird der leichte, frische, liebliche schäumende Rotwein Brachetto d'Acqui erzeugt. Andere aus ihr erzeugte Weine sind der Brachetto d'Asti, der Brachetto Moirano und der Brachetto d'Alba. Branntwein Ursprünglich nur für Destillate aus Wein verwendeter Begriff, der jetzt generell für alle extraktfreien oder extraktarmen Spirituosendestillate verwendet wird. In der Gesetzgebung und im Sprachgebrauch allgemeiner Begriff für alkoholreiche Flüssigkeiten, bei Verdünnung auf Trinkstärke auch als Trinkbranntwein bezeichnet. Brennblase Meist kupferner innerer Behälter des doppelwandigen Edelstahl-Brennkessels, in dem die Maische indirekt mittels Wasserbad erhitzt wird. Den oberen Abschluss bildet ein kupferner Helm, der die Alkoholdämpfe sammelt und vorkühlt, bevor sie in die Verstärkerkolonnen gelangen. Brunello Die Brunello-Traube ist eine Spielart der Rebsorte Sangiovese und bringt den wohl berühmtesten Wein der Toskana hervor, den Brunello di Montalcino. Der Brunello di Montalcino ist in seiner Art einzigartig - was seinen Geschmack als auch seinen Preis bertifft. Der Rosso di Montalcino kann als kleiner Bruder des Brunello angesehen werden und ist aus der selben Traube. Er ist jünger zu geniessen und in manch schlechten oder mittleren Jahren kann er in seiner Art besser sein als sein grosser Bruder. Der Rosso di Montalcino gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bukett, Bukettstoffe - Bouquet Gesamtheit der charakteristischen Geruchsstoffe (Aromastoffe, Geruch) eines Weines, die auch den Geschmack prägen. Je nach dem Grad der Duftstoffentwicklung spricht man von feinfruchtig-blumigen, bukettreichen, parfümierten oder sogar aufdringlichen Weinen. Das Bukett wird in hohem Masse von der Rebsorte geprägt (Sortenbukett), aber auch vom Reifegrad der Trauben bei der Lese. Die Aromastoffe sind besonders lagerempfindlich, da sie leicht oxydieren; das Altern der Weine das mit der Veränderung des Buketts einhergeht, beruht grösstenteils auf dieser Erscheinung. Rotwein: Duft nach Kirsche, Pflaume, Brombeeren, Kräuter, schwarze Johannisbeere, Nüsse, Kaffee, Schokolade, Zedernholz etc. Weisswein: Pfirsich, Aprikose, Paprika, Pfeffer, Rose etc. Butte Gefäss von etwa 30 Litern Inhalt, das bei der Weinlese vom Buttenträger auf dem Rücken getragen wird, um die Trauben der Leser in den Rebzeilen zu sammeln und zum Maischewagen zu transportieren. Man rechnet jeweils auf sechs bis neun Leser einen Buttenträger, je nach Neigung des Weinberges. Karten Abruzzen Aostatal Apulien Basilicata Emilia Friaul Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien Links Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. weiter... Die Weine der Welt - Italien Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde. weiter... Weinanbau in Italien - Geschichte Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind. weiter... Italien - Weine in den Regionen Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren. weiter... La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen. weiter... Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben. weiter...
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