g26.ch
Vini d'Italia - Weine aus Italien
Weinlexikon
A B C D E F G H J I K L M N O P Q R S T U V W Z
Home
Kunst
Kultur
Lifestyle
Kulinarisch
Weinbau
Grappa Glossar

Google
Web g26.ch
Kultur
Abruzzen
Aostatal
Apulien
Basilikata
Emilia Romagna
Friaul
Kalabrien
Kampanien
Latium
Ligurien
Lombardei
Marken
Molise
Piemont
Sardinien
Sizilien
Toskana
Südtirol
Umbrien
Venetien

Kulinarisch
Abruzzen
Aostatal
Apulien
Basilikata
Kalabrien
Kampanien
Emilia Romagna
Friaul
Latium
Ligurien
Lombardei
Marken
Molise
Piemont
Sardinien
Sizilien
Toskana
Trentino
Umbrien
Venetien

Rezepte
Abruzzen
Aostatal
Apulien
Basilikata
Kalabrien
Kampanien
Emilia Romagna
Friaul
Latium
Ligurien
Lombardei
Marken
Molise
Piemont
Sardinien
Sizilien
Toskana
Trentino
Umbrien
Venetien

UNESCO Welterbe
Schweiz

Irak
Italien
Marokko

Kochen in Europa
Länder und Regionen


Degustation
siehe Weinprobe

Dekantieren
Abgiessen einer Flüssigkeit, um sie vom Bodensatz (Depot) zu befreien. Insbesondere bei sehr alten Rotweinen oder bei Portweinen setzt sich oft ein Niederschlag am Flaschengrund ab, der nicht mitserviert werden soll. Man füllt daher den Wein vorsichtig von der Flasche in ein anderes Gefäss (Krug oder Karaffe) um. Das Umgiessen sollte etwa zwei Stunden vor dem Servieren und direkt im Keller erfolgen, um Aufschütteln des Depots zu vermeiden. Das Dekantierkörbchen, in dem die Flasche schräg liegt, verwendet man zum Servieren von nicht dekantierten Weinen, die ein Depot aufweisen.

Dessertwein
Gebräuchlicher Ausdruck für süsse Weine, die traditionell zu Nachspeisen und würzigem Käse gereicht werden. Als Regel gilt, dass der Wein immer süsser als die Nachspeise sein sollte. Ist die Nachspeise süsser als der Wein, so wird er oft dünn und unangenehm schmecken. Nach EU-Vorschriften sind sie heute als Likörweine zu bezeichnen.

Destillation
Allgemein ein Trennmöglichkeit für Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Siedepunkten oder zur Abtrennung von gelösten Substanzen aus Flüssigkeiten. Beim vorsichtigen Erwärmen geht die Flüssigkeit mit dem niedrigeren Siedepunkt zuerst in den gasförmigen Zustand über und kann in einem Kühler verflüssigt und somit rein erhalten werden. Durch Vergärung erhaltener Gärungsalkohol enthält max. 15% Alkohol. Mittels Destillation lässt sich daraus hochprozentiger Alkohol gewinnen, allerdings sind die Vorgänge komplexer, da Alkohol und Wassser ein Azeotrop bildet, dessen Siedepunkt unterhalb des Alkohols liegt, und auch Nebenbestandteile (Fuselöle) abgetrennt werden müssen.

Di Majo Norante
Die Masseria Di Majo Norante wurde bereits im 19. Jh. unweit der Adria-Küste gegründet und kultivierte seitdem mit gossem Erfgolg auf ca. 70 ha Weinberg rund 50 verschiedene, z.T. antike Rebsorten. Die einzige schmerzliche Unterbrechung wurde Anfang des 20. Jh. durch die Reblaus verursacht. Der traditionsbewusste Betrieb verzichtet schon seit vielen Jahren auf chemische Spritz- und Düngemittel. Einer der seltensten und ältesten Rebsorten, dem "Moscato Reale", widmen die Di Majo Norante ihre besondere Aufmerksamkeit. Er ist die Grundlage für den aussergewöhnlichen Dessertwein "Apianae". Die wichtigsten Weine sind Ramitello (weiss und rot), Aglianico und Apianae (Passito, weiss) sowie Fiano, Greco und Falanghina.

Dionysos
Lat. Bacchus; griechischer Gott der Ekstase und Fruchtbarkeit, besonders des Weines; Sohn des Zeus. Der Sage nach pflanzte er den ersten Weinstock und lehrte die Menschen die Weinbereitung. Zum rauschhaften Dionysos-Kult gehörten neben Komödien- und Tragödienaufführungen auch Weinweihe und Wetttrinken. Zahlreiche Darstellungen zeigen Dionysos als wohlgenährten Zecher mit Trinkgefäss und Efeukranz.

DOC
Denominazione die Origine controllato (Wein mit kontrollierter Herkunft) = zweithöchste Qualitätsstufe

DOCG
Denominazione di Origine controllato e garantita (Wein mit kontrollierter und garantierter Herkunft) = höchste Qualitätsstufe

Dolcetto
Der Dolcetto wird aus Trauben von Weinbergen aus verschiedenen Gegenden des Piemonts hergestellt. Er ist rubinrot mit violetten Reflexen, sein Geruch ist weinig und fruchtig. Dank seines weichen, trockenen, an Mandeln erinnernden Geschmacks passt er zu allen leichten Gerichten der piemontesichen Küche. Er sollte jung und bei 18°C genossen werden.

Dosis
Nach all den guten Nachrichten stellt sich die Frage: Was versteht man denn nun eigentlich unter moderatem Weingenuss? Leider gibt es dazu keine eindeutigen Untersuchungen. Die Empfehlungen reichen von einem Glas pro Tag bis zu fünf Gläsern. Einig sind sich alle Forscher darin, dass Frauen weniger Wein vertragen als Männer. Das hängt einmal damit zusammen, dass Frauen oftmals kleiner sind als Männer und auch weniger Blut zur Verdünnung der Alkoholfracht zur Verfügung steht. Doch selbst bei gleicher Grösse und gleichem Gewicht bleiben die Frauen benachteiligt, weil sie mehr Fettgewebe und damit weniger Körperflüssigkeit besitzen als Männer gleicher Statur. Darüber hinaus wird bei Männern ein höherer Anteil des Alkohols schon im Magen aufgespalten. Die Formel, auf die sich die Weinforscher schliesslich geeinigt haben lautet: Für Frauen sind ein bis zwei Gläser am Tag empfehlenswert und für Männer zwei bis drei Gläser.

Durchgegoren
Weine, die nach der Gärung keinen nennenswerten natürlichen Restzucker mehr haben.

Karten
Abruzzen  Aostatal  Apulien  Basilicata  Emilia  Friaul  Kalabrien  Kampanien  Latium  Ligurien  Lombardei  Marken  Molise  Piemont  Sardinien  Sizilien  Toskana  Trentino  Umbrien  Venetien



Links

Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten

Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab.
weiter...

Die Weine der Welt - Italien
Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde.
weiter...

Weinanbau in Italien - Geschichte
Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind.
weiter...

Italien - Weine in den Regionen
Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren.
weiter...

La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum
Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen.
weiter...

Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen
Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben.
weiter...


Weine aus Italien
g26.ch PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT