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Vini d'Italia - Weine aus Italien
Weinlexikon
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Kochen in Europa
Länder und Regionen


Ecologia viticola
Oekologie der Rebe - die Wissenschaft von den Beziehungen, die zwischen dem Weinstock und seinen Umweltsbedingungen ( Boden und Klima ) bestehen.

Edelfäule
Die durch den Grauschimmelpilz Botrytis cinerea hervorgerufene Edelfäule kann bei günstigen Witterungs- und Reifebedingungen zu besonders edlen Weinen führen. Bei feuchtwarmer Herbstwitterung befällt der Schimmelpilz die vollreifen Trauben und perforiert die Beerenschale; dadurch verdunstet verstärkt Wasser, und die Beeren schrumpfen rosinenartig ein. Der konzentrierte Most, der aus diesen Beeren gewonnen wird, ist reich an Zucker und Geschmacksstoffen. Ausserdem werden von Botryts cinerea Stoffwechselprodukte abgegeben, die dem Wein ein charakteristisches, von Kennern sehr geschätztes Edelfäulebukett und -aroma auch Botrytis-Ton genannt) verleihen.

Edelreis
Oberirdischer Teil des Rebstockes mit dem Charakter der gewählten Rebsorte, aufgepfropft auf Unterlagsreben.

Eiche
Es gibt mehrere hundert Eichenarten. Man kann sie grob in zwei Kategorien einteilen. Die Roteichen sind stark porös und deshalb als Flüssigkeitsbehälter ungeeignet. Drei Arten der Weisseiche sind für den Weinausbau entscheidend. Eine Amerikanische und zwei europäische Eichenarten, die zur Gattung Quercus gehören. Amerikanische Eiche gibt mehr Tannin und mehr Vanillin (Aromastoff) an den Wein ab, als Europäische. Für die letzt endliche Fassqualität ist aber nicht unbedingt die Herkunft des Eichenholzes ausschlaggebend, sondern seine Ablagerung und Weiterverarbeitung. In Europa gibt es riesige Eichenwälder. Die wichtigsten Länder sind Frankreich, Deutschland (Pfalz), Slowenien, Polen und Tschechei. Frankreich besteht zu fast einem Viertel aus Wald. Etwa ein Drittel davon ist Eichenwald. Durch die lange Wein und Holzfasserfahrung hat Frankreich gewiss die Nase qualitativ vorne, zumal die französischen Weine auch fast ausschliesslich in eigenem Holz ausgebaut werden.

Eiklar
Sehr aufwendige Methode zur Schönung eines Weins. Aufgeschlagenes Hühnereiweiss wird in den Wein eingerührt (etwa 1-2 Eiweiss pro Barrique) und verringert den Gerbstoff. Das Eiweiss bindet zusammen mit Trübstoffen den Bodensatz und wird abgetrennt. Zu herbe Rotweine schmecken nach dieser Behandlung milder und runder.

Einbrennen
Anrösten der Innenseite des kleinen Fasses, auch Toasten genannt. Man unterscheidet leicht, mittel und stark geröstet. Je stärker der Einbrenngrad, umso deutlicher schmeckt der Wein nach Vanille, Karamelle und Rauch.

Emilia-Romagna
Während in den Ebenen der Emilia fast ausschliesslich Lambrusco abgefüllt wird, kommen aus den Ausläufern der Apenninen auch Sauvignon, Pinot Grigio, Merlot oder Pinot Nero.
mehr Infos Emilia-Romagna
Karte Emilia-Romagna

Energy Drinks
Wer erhöhte Leistung bringen muss oder seine Nerven stärken möchte, dem scheint durch die Einnahme von koffeinhaltigen "Energy Drinks" wie z.B. "Red Bull" oder "Flying Horse" schnell geholfen zu sein. Laut Zutatenliste enthalten diese Getränke Wasser, Zucker, Zitonensäure, Koffein verschiedene B-Vitamine sowie Hilfs- und Zusatzstoffe, aber auch Substanzen mit ungeklärter Wirkung wie Taurin, Inosit und Glukuronolakton. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei diesen "Energy Drinks" um koffeinhaltige Erfrischungsgetränke. Der Koffeingehalt ist jedoch mit 320 mg/l höher als bei Colagetränken (250 mg/L), bzw. vergleichbar mit dem von Kaffee. Der Energiegehalt ist aufgrund des hohen Zuckergehaltes (ca. 10%) mit dem von Limonade vergleichbar (400-480 kcal/L). Taurin ist das biogene Amin der Cysteinsäure, das beim Abbau der Aminosäure Cystein im Körper gebildet wird. Taurin wird z.B. zur Synthese der Gallensäuren Taurocholsäure und Taurochenodesoxycolsäure benötigt. Eventuell ist es auch Überträgersubstanz im Gehirn. Ob Taurin für Säuglinge essentiell ist, wird noch untersucht. Möglicherweise verstärkt Taurin aber auch die Wirkung des Koffeins. Das würde erklären, warum "Energy Drinks" angeblich mehr aufputschen als Kaffee. Zur Verstärkung ihrer Wirkung werden die Getränke auch oft mit Alkohol gemischt, wovon dringend abzuraten ist. Der gelegentliche Konsum von "Energy Drinks" ist für Erwachsene nicht schädlich. Für Jugendliche sind diese Getränke zur Überbrückung von Leistungstiefs in der Schule oder bei Konditionsschwierigkeiten jedoch nicht geeignet. Sei können für Kinder, Schwangere und empfindliche Personen sogar ein gesundheitliches Risiko darstellen.

enotecnia
Weinbereitung - die Kunst und Fertigkeit, Wein zu bereiten und auszubauen

Entrappen
siehe: Abbeeren

Enzyme
Es gibt weit über 1.000 verschiedene Enzyme (grch. Fermente), durch welche die chemischen Veränderungen bei einem Stoffwechsel gesteuert werden. Jedes davon hat eine ganz bestimmte Aufgabe. Bei der Weinbereitung, wie zum Beispiel bei der Gärung oder der Flaschen-Reifung (Entwickungsprozess in der Flasche) spielen viele davon eine entscheidende Rolle. Die wichtigsten Enzyme bzw. Enzyme-Gruppen sind Antigel, Invertase, Laccase, Oxidasen und Zymase.

Epoca del raccolto
Zeitpunkt der Weinlese

Erntemenge
Vom Weinberg produzierte Traubenmenge gemessen in Tonnen pro Hektar oder Hektoliter pro Hektar. 100 kg Trauben ergeben im Schnitt 70 Liter guten Wein bzw. 80 Liter Massenwein.

Ertragsbegrenzung
Verzicht auf Menge, um dafür die Qualität der Trauben zu erhöhen. Geschieht meist durch Beschnitt der Reben.

ESCA
Holzkrankheit des Rebstammes. Im Hochsommer beginnen sich an einzelnen Rebstöcken zwischen den Blattadern und am Blattrand nekrotische Flecke abzugrenzen, die zunächst an Symptome des Roten Brenners erinnern. Alsbald aber breiten sich diese Nekrosen flächenhaft zwischen den Blattadern aus und erfassen die gesamte Blattfläche. Meist wird die gesamte Laubwand der betroffenen Rebstöcke von dieser flammenden rotbraunen Nekrotisierung erfasst. Die Rebstöcke sterben in der Regel noch im gleichen Jahr ab. Es wird aber auch beobachtet, dass diese Stöcke im folgenden Jahr ohne weitere Auffälligkeiten wieder austreiben und sich normal entwickeln. Die Trauben der von ESCA befallenen Rebstöcke sind kleinbeerig und auch zeiselig, ansonsten aber in der Regel unauffällig.

ESCA
Endprodukt der Ethanoloxidation über die Zwischenstufe des Acetaldehyds. Die anaerobe Essiggärung von Ethanol in Ggw. von Sauerstoff unter dem Einfluss von Essigbakterien (Acetobacter) war bereits in der Antike bekannt.

Essigstich
Ein häufiger und gefährlicher Weinfehler, welcher durch zu grosse Mengen an Essigsäure oder durch Essig-Bakterien entsteht. Diese sind die am häufigsten und in jedem Wein vorkommenden Bakterien, deren Entdeckung dem Naurwissenschaftler Louis Pasteur zu verdanken ist. Die Essig-Bakterien können sich schon im Weingarten an den durch die Botrytis aufgesprungenen Beeren, nach der Gärung durch bestimmte Hefearten oder am häufigsten bei der Maische-Gärung bilden. Dies kann durch Schwefeln verhindert werden.

Est! Est!! Est!!!
Der Name dieses (heute eher nur wegen seines originellen Namens) berühmten Weissweines aus der Region Latium, Provinz Viterbo stammt von einer Legende aus dem 12. Jahrhundert. Im Auftrag einer hohen Persönlichkeit (Papst oder Fürst, darüber streiten sich die Geister) testete ein Diener für seinen Herren die Weine der Gegend, indem er von Wirtshaus zu Wirtshaus zog und die Sorten verkostete. In einem Gasthaus im Ort Montefiascone am Bolsena-See war er vom ausgeschenkten Wein so angetan und begeistert, dass er (in lateinisch) mit Kreide die Worte "Est! Est!! Est!!!" an die Wirtshaustüre schrieb. Auf deutsch also: "Ist! Ist!! Ist!!!", was sinngemäss "Das ist er!" bedeutet. Der dem Diener nachfolgende Tross der hohen Persönlichkeit konnte somit klar erkennen, dass es wert war, hier Rast zu machen und den Wein zu probieren. Damals wurde er aus der Traube Moscato (das heisst, er war wahrscheinlich süss), heute aber unter dem Namen "Est! Est!! Est!!! di Montefiascone" aus den Rebsorten Trebbiano und Malvasia gewonnen. Den strohgelben Wein mit einer delikaten Blume gibt es in trockener und halbsüsser Variante.

Ethanol (Ethylalkohol) auch Äthylalkohol C2H5OH
Das Äthanol bildet eine farblose, brennbare Flüssigkeit. Es hat berauschende Wirkung, ist desinfizierend in der Wundbehandlung und dient als Lösungsmittel für Fette, Harze, Farbstoffe, Medikamente, Parfüme und in technischen Prozessen zur Herstellung zahlreicher Chemikalien. Reines, etwa 95,5 %iges, Äthanol stellt man durch wiederholte Destillation her und entzieht ihm den letzten Rest an Wasser zum absoluten Alkohol durch wasserbindende Chemikalien. Durch Zusatz von Chemikalien wird er vergällt, d.h. ungeniessbar gemacht und dient so als Brennspiritus, während er in reiner Form mit hoher Steuer belastet ist.

Etikette
Das Etikett ist die Visitenkarte des Weines, das zum einen ästhetisch ansprechen (was Geschmackssache ist), zum anderen das Wiederfinden möglich machen soll. Und natürlich erfährt man Wissenswertes über den Inhalt: Appellation, Name des Weines, der oft mit dem des Betriebes übereinstimmt, aber auch ein Phantasienamen sein kann, Alkoholgehalt, Jahrgang. Die Hinweise sind gesetzlich vorgegeben.

EU - Weingesetze
Jedes weinproduzierende Land, das der EU beitritt, muss sein Weingesetz an einige Bestimmungen anpassen. Geregelt wird z. B. das Bezeichnungsrecht. Als wesentlicher Teil der Produktinformation gilt die Bezeichnung des Produktes. Deshalb werden für Weinetiketten alle vorgeschriebenen Angaben, sowie alle Angaben, die zusätzlich gemacht werden dürfen, in einem Katalog bestimmt. Weinflaschen dürfen nach dieser Bezeichnungsverordnung ausserdem nur etikettiert in den Handel gebracht werden. Bei den Qualitätsangaben werden zwei Hauptkategorien unterschieden: Tafelwein und Qualitätswein. Diese Kategorien werden in einigen Ländern, wie z. B. Frankreich, Italien und Deutschland jeweils unterschiedlich weiter unterteilt.

Eutypiose
Holzkrankheit des Rebstammes. Die betroffenen Reben zeigen zunächst eine unspezifische Laubverfärbung, die an Nährstoffmangelsymptome, vor allem an Chlorose, erinnern kann. Das Wachstum der betroffenen Reben reduziert sich von Jahr zu Jahr immer stärker. Die Trieblänge nimmt ab, die Blätter erden immer kleiner und es kommt neben Triebstauchungen auch zu einer Art Besenwuchs. Bei stärkeren Befallssymptomen unterbleibt die Traubenbildung völlig. Die Reben sterben innerhalb von drei bis vier Jahren nach Erscheinen der ersten Symptome während des Sommers ab, oder aber sie treiben im Frühjahr aus den wenigen noch angeschnittenen Augen nicht mehr aus.

Export
neue Zahlen in Bearbeitung

Extraktion
Auslaugen oder Ausziehen der Farbstoffe und Gerbstoffe, indem man die Rotweinmaische längere Zeit ziehen lässt.

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Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten

Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab.
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Die Weine der Welt - Italien
Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde.
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Weinanbau in Italien - Geschichte
Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind.
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Italien - Weine in den Regionen
Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren.
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La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum
Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen.
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Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen
Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben.
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Weine aus Italien
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