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Vini d'Italia - Weine aus Italien Weinlexikon
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IGT Dies bedeutet Indicazione geografica tipica die Trauben stammen aus einer bestimmten Region und unterliegen bestimmten Produktionsvorschriften.Sie ersetzte die alte Bezeichnung Vino da tavola Indicazione Geographica. Es kann sich um einen einfachen Wein handeln, es finden sich aber auch Spitzenweine unter dieser Kategorie. Impressioni gustative Geschmackseindrücke Informazioni Organolettiche Organoleptische Angaben Inhaltsstoffe des Weins Der Zuckergehalt hängt von der natürlichen Süsse und vor allem von der Weinherstellung ab. Er liegt zwischen 2 und 80 Gramm pro Liter. Die Zuckerverbindungen im Wein sind Fructose und Glucose. Neben dem Alkohol und dem Zucker enthält der Wein verschiedene Säuren, die für den frischen, fruchtigen Geschmack sorgen. Das sind die Weinsäure, die Apfelsäure und die Milchsäure. Alle anderen Substanzen finden sich nur noch in Spuren im Wein, was aber nichts über ihre tatsächliche Bedeutung aussagt. Im Gegenteil, man könnte fast sagen: je geringfügiger die Anteile, desto grösser die Wirkung. Diese Substanzen werden Mikronährstoffe genannt: Wein enthält Mineralien, v. a. Kalium und Magnesium, Spurenelemente, Vitamine aus der B-Gruppe und Vitamin C sowie die Polyphenole. Polyphenole sind organische Verbindungen, zu denen auch die Gerbstoffe und Farbstoffe gehören, die besonders im Rotwein für den herben Geschmack sorgen. Die Phenole finden sich vor allem auf und in der Schale der Traube. Während des Weinausbaus machen sie verschiedene chemische Reaktionen durch und beeinflussen damit das Aussehen, das Aroma und nicht zuletzt den Geschmack des Weins. Invecchiamento Ausbau Integrierter Pflanzenanbau Integrierter Pflanzenanbau: Ende der 70er Jahre wurde der Begriff geprägt. Hier ist der Einsatz von chemischem Dünger und von Herbiziden erlaubt. Chemisch-synthetische Fungizide und Pestizide werden ab einer bestimmten Schadensgrenze (der wirtschaftlichen Schadensschwelle) oder bei starkem Vorjahresbefall vorbeugend eingesetzt. Bei steigendem Misstrauen gegen die Umweltchemikalien propagierte auch die chemische Industrie das Prinzip des integriertem Anbau. Wegen mangelnder Verwirklichung echt integrierender Massnahmen, z.B. der Einsatz von Nützlingen, verlor das Anliegen an Ernsthaftigkeit. Heute zählt ein vernünftiges Umgehen mit chemischen, synthetischen Mitteln als Selbstverständlichkeit. Es ist keine echte Abgrenzung gegenüber dem konventionellen Landbau, sondern das ist der konventionelle Landbau. Intensität Eindringlichkeit des Weines, seine Komplexität. Ein Wein mit grosser Intensität muss nicht wuchtig sein, aber er braucht Harmonie, Länge, Konzentration, Ausstrahlung und vor allem eine Vielfalt nachhaltiger Geschmacksstoffe, wobei es zwischen fragilen Tropfen und sogenannten blockbuster-Weinen viele Stufen gibt. Gerade Weissweine - und hier vor allem solche, die nicht im Eichenholzfass vergoren werden - können durch Ihre Intensität begeistern, trotz ihres meist schlanken Körpers. Inzolia Auch als Ansonica bekannte weisse Rebsorte, die fast ausschliesslich auf Sizilien angebaut wird. Zusammen mit der weissen Rebsorte Catarratto ist Inzolia für die meisten Weissweine Siziliens verantwortlich. Inzolia ist in der Lage, Beeren mit einem hohen Säuregehalt zu produzieren, was in heissen Klimazonen wie Sizilien eine Tugend ist. Die sizilianischen Weine sind traditionell Verschnitte, wobei die benutzten Rebsorten die erwünschte Komponente für den späteren Wein bestimmen. Veralterte Kellertechniken liessen jedoch nicht zu, dass dabei Weine entstanden, die mehr als alkoholisch und oft oxidiert waren. Erst mit der Modernisierung des sizilianischen Weinbaus wurde das Potential der Inzolia deutlich. Sie ist im Stande duftige und elegante Weine hervorzubringen, oft ohne den üblichen hohen Alkoholgehalt, den die meisten Weine aus heissen Anbaugebieten aufweisen. Zusammen mit Catarratto wird sie häufig mit Chardonnay verschnitten, wobei sie die fehlende Säure, die Chardonnay rasch in heissen Klimazonen verliert, ausgleicht. Vorausgesetzt, die Weine werden gewissenhaft vinifiziert, können die Ergebnisse sich sehen lassen. Sogar Barrique-Ausbau stehen diesen Weinen sehr gut. Eine Ähnlichkeit mit Weinen aus der "neuen Welt" ist dabei unübersehbar, da einerseits vor allem "internationale" Rebsorten, wie der erwähnte Chardonnay, aus kommerziellen Gründen auf dem Vormarsch sind und diesen den Weinen meistens dominieren, anderseits die Neuerungen im sizilianischen Weinbau häufig von Kellermeistern aus Australien und Kalifornien vorangetrieben wird. Italien Die Kultivierung von Reben wurde in Italien durch zwei Völker begonnen. Die Griechen brachten ihre Kultur im Süden (vor allem Sizilien) und die Etrusker im Norden Roms ein. Heute ist Italien das grösste weinproduzierende Land der Welt mit einem Anteil von rund 25 % an der gesamten Weltweinerzeugung. Schon seit jeher galt Italien als ein Land der Rebe und des Weines. Das Klima, die Lage am Mittelmeer und die geographische Beschaffenheit begünstigen den Weinbau in Italien. Die Alpen schirmen das milde Klima gegen die oft feuchtkalte Witterung Mitteleuropas ab. Man stösst daher fast in ganz Italien auf grosse und kleine Rebflächen, vom Apennin im Norden bis nach Sizilien im Süden, in den Ebenen und an den Hügeln und Bergen bis in Höhen um 1.000 Meter. Italiens Weinreichtum ist unglaublich gross und vielfältig. Selbst Fachleute können die genaue Anzahl der unterschiedlichen Rebsorten in Italien nicht genau angeben. Die gesamte Weinerzeugung Italiens setzt sich zu ca. 54 % aus Rot- und Roséweinen und zu 46 % aus Weissweinen zusammen. Rebfläche: 1.110.000 Hektar Weinproduktion: 59-70 Millionen Hektoliter/Jahr Weinexport: 12-18 Millionen Hektoliter/Jahr Weinimport: geringfügig Pro-Kopf-Verbrauch: 63 Liter/Jahr Karten Abruzzen Aostatal Apulien Basilicata Emilia Friaul Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien Links Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. weiter... Die Weine der Welt - Italien Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde. weiter... Weinanbau in Italien - Geschichte Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind. weiter... Italien - Weine in den Regionen Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren. weiter... La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen. weiter... Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben. weiter...
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