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Vini d'Italia - Weine aus Italien Weinlexikon
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Säure Die wichtigsten Säurearten im Wein sind die Äpfelsäure und die Weinsäure. Der Gesamtsäuregehalt wird in Promille angegeben. Steht die Säure in einem als angenehm empfundenen, harmonischen Verhältnis zur Restsüsse und zum Extraktgehalt eines Weines, dann spricht man von fruchtiger, reifer oder saftiger Säure. Ist die Säure unangenehm vorherrschend, so nennt man sie hart, spitz, grasig oder grün. Faustregel: Die Säure in Promille soll ein Zehntel des Mostgewichtes betragen, z.B. sind 80° Oechsle 8 Promille Säure optimal. Sagrantino Die rote Rebsorte wird vorwiegend in der italienischen Region Umbrien in der Gegend von Montefalco angebaut; ihre Herkunft ist ungewiss. Sie ist in den zwei DOCG-Weinen Montefalco Sagrantino und Rosso di Montefalco enthalten. Die Sorte erbringt dunkelrubinrote, tanninreiche und charaktervolle Weine und wird auch gerne als Verschnittpartner verwendet. Sammarco Der Chianti-Wein wird normalerweise aus der für die Toscana typischen Sangiovese-Rebe gekeltert. Allerdings gibt es heute Chianti-Weine, die aus Carbernet und Sangiovese-Reben gewonnen werden, wie z.B. der samtige Sammarco aus dem Hause Rampolla. Sangiovese Traubensorte (Rotwein). Ihre Weine weisen viel Tannin und Säure und eine nicht sehr tiefe Farbe auf. Pflaumen und Leder sind die vorherrenden Töne in ihren Weinen. Die Sorte ist bereits sehr alt, worauf auch ihr Name (Blut Jupiters) schliessen lässt. Die Sangiovese ist neben der Barbera die am stärksten verbreitete Rebsorte Italiens und die wichtigste Rotweinsorte in der Toskana. Die Toskana ist vermutlich auch ihre Heimat. In der sich nördlich an die Toskana anschliessenden Emilia-Romagna wird aus Sangiovese der Sangiovese di Romagna gewonnen. Auch in den Landschaften Marche, Umbrien, Abruzzo, Latio und auf der Insel Elba gehört sie zum Rebensortiment. Sie ist Grundlage für den Chianti (Classico), den Brunello di Montalcino, den Vino Nobile di Montepulciano, den Caramino, diverse Rosso Toscana und einige Spitzen-Vino da Tavola. Synonym: Sangioveto, Brunello, Prugnolo, Gentile, Morellino Sardinien Gleichzeitig mit den ersten Spuren menschlicher Besiedelung finden wir bereits Weinstöcke in Sardinien. Die verschiedenen Einwanderungswellen über die Jahrhunderte hinweg ermöglichten eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Rebsorten. Besonders während der Zeit des Römischen Reiches erlebten die Inselweine eine grosse Blütezeit und erst heute, Jahrhunderte später, scheint man sich dieses antiken Ruhms gewahr zu werden. Zu den verbreitetsten Weinen, die aus lokalen Rebsorten hergestellt bzw. durch gutüberlegte Kreuzungen eingeführt wurden gehören unter anderen: Der Vermentino (für Weissweine): er wird vor allem in Gallura produziert. Der Cannonau (für Rotweine und Rosés) ist der Wein par excellence aus den Gegenden um Barbagia und Ogliastra und vielleicht der typischste und berühmteste aller sardischen Weine. Der Nuragus (vor allem für Weissweine) ist in der Gegend um Campidano weit verbreitet. Bei den Spirituosen verdient besonders der Myrtenlikör eine besondere Erwähnung. mehr Infos Weinregionen Italien: Sardinien - Sardegna Karte Sardinien - Sardegna Kultur Italien - Kultur - Sardinien Sassetti Vasco Vasco Sassetti, Winzer, Trattoriabesitzer und ausserdem ein Könner, wenn es gilt, fruchtiges Olivenöl zu pressen, aus Schwein und Wildschwein deftige Delikatessen herzustellen und frischen toskanischen Pecorinokäse perfekt reifen zu lassen. Er ist ein Multitalent, wie man es vielleicht nur noch in der Toskana findet. Sassicaia Im Jahre 1944 pflanzte Mario Incisa della Rochette in der Nähe des Ortes Bolgheri in der Toskana 10 km von der Küste entfernt auf einem steinigen Hang namens Castiglioncello die Rebsorte Cabernet Sauvignon. Der Wein erhielt nach den vielen Steinen (Sassi) im Weinberg den Namen Sassicaia". Damit begann der langsame Siegeszug des für Italien damals untypischen, sortenreinen Rotweines. Lange Jahre durfte er nur als Vino da Tavola eingestuft werden, weil die Rebsorte hier nicht zugelassen war. Erst im Jahre 1994 erhielt er die DOC-Klasse, nämlich Bolgheri Rosso DOC mit der geschützten Unterbezeichnung Sassicaia. Heute zählt dieser Rotwein zu den allerbesten Italiens, es gibt nicht wenige, die ihn über den Barolo, den Brunello di Montalcino oder den Vino Nobile di Montepulciano stellen. In der Zwischenzeit ist er eine Legende und seine Fans nennen ihn schlicht "Sass". Die 12- bis 14-tägige Maische-Gärung erfolgt in Stahltanks, danach wird der Wein 18 bis 22 Monate im Barrique-Format ausgebaut. Sauser Noch stark gärender, süss schmeckender Most; Vorstadium des Federweissen. Durch den Gärprozess entweichen grosse Mengen Kohlensäure, die den Most brausen oder sausen lassen. Sauvignon blanc Traubensorte (Weisswein). Die hochwertige und in der ganzen Welt angebaute Sorte, die ursprünglich aus dem Bordelais stammt, ist in Norditalien stark verbreitet. Sie ergibt fruchtige, geschmacklich intensive Weine. Im Veneto wird sie am intensivsten angebaut. In dieser Region und im Friaul bringt sie beachtliche Ergebnisse. Schaumwein Sammelbezeichnung für Weine, in denen Kohlendioxyd gelöst ist. Schiava (Vernatsch) Im Trentino eine wichtige Traube, aus der mittlerweile guter Wein gemacht wird. Auch in Südtirol, wo sie überwiegend der Produktion von Massenwein dient, produziert man damit inzwischen immer mehr qualitativ hochwertige Rotweine. Die Schiava-Traube liefert einen relativ hellen, gerbstoffarmen, frischen, aromatischen und frühreifen Wein. In Südtirol als Vernatsch bekannt, findet man die Schiava am Kalterer See und im St.Magdalener. Synonym: Trollinger in Deutschland, Vernatsch im Südtirol, Black Hamburg im Tafeltraubenhandel Schioppettino Die seltene, autochtone Sorte aus dem Friaul ergibt einige vorzügliche Weine. Schwefeldioxyd Schwefeldioxyd (SO2) wird im allgemeinen Sprachgebrauch sehr häufig aber eigentlich falsch als Schwefel (S) bezeichnet. Im gasförmigen Zustand ist es ein farbloses, unbrennbares, stechend riechendes Gas, welches (unter anderem) durch das Verbrennen von Schwefel mit blauer Flamme entsteht. Dies erfolgt zum Beispiel beim Ausschwefeln von Holzfässern. Schwefelung, Schwefeln Schon seit der Antike bekanntes Verfahren zum Frischhalten von Wein. Durch Zugabe von Schwefliger Säure oder Schwefeldioxyd wird er gegen Oxydation geschützt. Unzureichende oder gar nicht geschwefelte Weine altern rasch und werden hochfarbig, sie schmecken dann schal und ausdruckslos. Innerhalb der international zulässigen Höchstmengen ist die Schwefelige Säure geschmacklich nicht wahrnehmbar. Das Interesse an ungeschwefelten Weinen hat in den letzten Jahren wieder nachgelassen, nachdem sich gezeigt hat, dass die gesetzlich erlaubte Schwefelung keinerlei gesundheitliche Folgen nach sich zieht. Hinzu kommt, dass jeder Mensch mit der täglichen Nahrung wesentlich mehr Schwefel zu sich nimmt als durch den Weinkonsum. schwer Beschreibung für alkoholreiche Weine mit viel Extrakt. Schönen, Schönung Schönen nennt man den Vorgang, den Wein durch Zugabe von meist quellfähigen Hilfsstoffen von Schwebpartikelchen und Trübungen zu befreien. Verwendet wird z.B. Aktivkohle, Gelantine, Hausenblase (auch eine Gelantine, die aus den Schwimmblasen grosser Fische der Hausen Familie gewonnen wird), Bentonit oder beim Rotwein häufig frisches Hühnereiweiss. Diese Mittel werden in den Wein gerührt und gelöste Teile lagern sich an den Schönungsmitteln an, ballen sich zu grösseren Einheiten zusammen und fallen aus. Zwangsläufig erleidet dadurch der Wein Aromaveränderungen und Aromaverluste. Diese Aromaverluste müssen nicht zwangsläufig nachteilig sein. Wenn negative Aromaeinflüsse verringert werden, wird der Wein geschmacklich "besser". Nachdem sich jeder gute Wein durch ein genügend langes Fasslager selber klärt, ist dies nur unbedingt nötig bei schnell produzierten und schnell gefüllten Produkten, die auch noch aus unsauberem Lesegut kommen. Schwund Sinken des Flüssigkeitsspiegels bei längerer Lagerung im Fass oder in der Flasche. Wenn der Luftraum in der Flasche mehr als zwei Finger hoch ist, müssen wertvolle Weine, die noch länger gelagert werden sollen, mit dem gleichen Wein aufgefüllt und neu verkorkt werden. semisecco Bezeichnung für halbtrocken asciutto = extra trocken; secco= trocken; amabile = halbsüss, dolce = süss; abboccato = ganz leicht süss secco Bezeichnung für trocken asciutto = extra trocken; secco= trocken; semisecco = halbtrocken, amabile = halbsüss, dolce = süss; abboccato = ganz leicht süss Sekt Definition: Alkoholisches Getränk aus zweifach vergorenem Wein. Herstellung: Jungem Wein wird Hefe und die Fülldosage zugesetzt. In der nachfolgenden Reifung bekommt der Sekt seine begehrte feinperlige Kohlensäure. Reifung in Grossraumbehältern (preisgünstigeres Verfahren) oder Flaschen. Sfursat Valtellina DOC Charakteristisch fur diesen Wein ist die besondere Vinifikation: Die Trauben werden nach der Lese bis Dezember/Januar auf Holzgittern getrocknet, sie schrumpfen dabei wie Rosinen, der Zucker und die Aromen konzentrieren sich. Der aus diesen Trauben gekelterte Wein ist vollmundig und hat einen intensiven, vielfältigen Duft. Er passt zu saftigen Braten oder lasst sich als Nachtischwein aus grossen Gläsern bedachtsam geniessen. Im kühlen Keller liegend aufbewahrt kann der Sfursat gut altern. Trauben: 100% Nebbiolo (Chiavennasca). Farbe: Tiefes Granatrot. Bouquet: Intensiv und sehr charakteristisch. Geschmack: Charaktervoll, warm, rundlich und zart. Trinktemperatur: 18 bis 20 Grad. Empfehlung: Den Wein drei bis vier Stunden vor dem Trinken entkorken Sinneswahrnehmung Unsere Sinne für Wein: Zur Weinanalyse erfand bereits der römische Dichter Horaz (65-8 v. Chr.) die Formel Color - Odor - Sapor: Farbe - Geruch - Geschmack. Gemeint sind die drei Sinneswahrnehmungen, mit denen Weine auch heute noch beurteilt werden. Als erstes nehmen wir Wein mit unserem optischen Sinn, den Augen, wahr: Welche Farbe hat er, ist er trüb oder klar? Danach kommt unser Geruchssinn: Das Bukett eines Weins entscheidet darüber, ob wir ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - riechen können oder nicht. Denn der Duft des Weins verrät uns, ob er frisch oder müde, harmonisch oder gespalten ist; er verändert sich auch mit zunehmendem Alter. Nun folgt der Geschmackstest: Schmeckt der Wein bitter oder fruchtig, trocken oder süsslich, mild oder herb? Viel mehr kann unsere Zunge allerdings auch schon nicht mehr wahrnehmen. Mit ihrer Hilfe können wir nämlich nur die Geschmackseindrücke süss, sauer, bitter und salzig registrieren. Dennoch: Für die meisten Weingeniesser ist es der Zeitpunkt, um festzustellen, ob ein Wein mundet oder nicht. Sizilien Sizilien, die Insel vor der Stiefelspitze ist mit etwa 160.000 Hektar das grösste Weinland Italiens. Etwa 75 Prozent davon sind Weissweine. Der berühmte Marsala, ein kräftiger Süsswein, wächst im Westen. Im Osten werden zunehmend fruchtige Weissweine erzeugt. Zu den Spezialitäten zählen der rote Regaleali und die süssen Weine Marsala und Malvasia. mehr Infos Weinregionen Italien: Sizilien - Sicilia Karte Sizilien - Sicilia Kultur Italien - Kultur - Sizilien Solaia Solaia ist ein 10 ha grosser Weinberg des Weingutes Santa Cristina bei Mercatale Val di Pesa im Chianti-Classico-Gebiet, neben dem Weinberg Tignanello auf 350-400 m ü.d.M. gelegen, mit Südwest-Ausrichtung und steinigem, kalkhaltigem Alberese-Boden. Antinori hat diesen Wein zum ersten Mal mit dem Jahrgang 1978 produziert. Der Rebsatz der ersten beiden Jahrgänge 1978er und 1979er bestand aus 80 % Cabernet Sauvignon und 20 % Cabernet Franc. In den nachfolgenden Jahrgängen wurde der Cabernet-Anteil durch Hinzufügung von 20 % Sangiovese verringert sowie die Relation zwischen Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc bis zur aktuellen Zusammensetzung verändert. Solaia wird ausschliesslich in hervorragenden Jahrgängen erzeugt. Er wurde nicht produziert in den Jahren 1980, 1981, 1983, 1984 und 1992. Klassifizierung: Toscana Indicazione Geografica Tipica (IGT). Rebsorten: 75 % Cabernet Sauvignon, 5 % Cabernet Franc, 20 % Sangiovese. Intensiv fruchtig, feinstrukturiert und komplex; sehr gut ausgewogen mit sanften Tanninen und nachhaltigem Finale. Solaia zeigt den unverwechselbaren Charakter der Rebsorten, gleichzeitig aber seine starke toskanische Identität. siehe: Marchesi Antinori Sommelier Französische Bezeichnung für den Weinkellner. Dieser Spezialist mit umfassenden Weinkenntnissen ist mittlerweile weltweit in der gehobenen Gastronomie anzutreffen. Er hat die Aufgabe, den Gast bei der Auswahl des passenden Weins zum Essen zu beraten. Sommeliers sind in Verbänden organisiert, werden in Sommelierschulen aus- oder weitergebildet und demonstrieren ihre Qualifikation durch spezielle Auszeichnungen und Tragen der Sommelier-Berufsplakette. spritzig Frische, meist junge Weine mit einer angenehm lebendigen Säure und eventuell etwas Kohlensäure. Stahltank Seit den fünfziger Jahren wurde das traditionelle Holzfass zunehmend durch Stahltanks (mit Innenverkleidung aus Glasemaille oder Kunststoff) oder Edelstahlbehälter verdrängt. Ihre Hauptvorteile: einfachere Reinigung und die damit verbundene Hygiene. Zudem lassen sich verschiedene Weinarten nacheinander im selben Behälter einlagern, was beim Holzfass nicht möglich ist. Schwund und Gasverlust sind praktisch ausgeschlossen. Der Wein bleibt viel länger frisch als im Holzfass. Stahltankbehälter können in allen erdenklichen Grössen hergestellt werden, Volumen von über 100.000 Litern sind heute keine Seltenheit mehr. Steillage Weinberg mit einem Gefälle von mehr als 20 %. In kühleren Regionen nutzt man die Hangneigung aus, um eine raschere und intensivere Bodenerwärmung durch die Sonneneinstrahlung zu erhalten. Weine aus Steillagen sind oft gehaltvoller und fruchtiger. Die Bewirtschaftung ist aber bedeutend aufwendiger, da der Mechanisierung Grenzen gesetzt sind. Die Erosion wird nach Möglichkeit durch Querzeilung und Terrassierung herabgesetzt. Stravecchio Bezeichnung für sehr altdie man vornehmlich auf Etiketten von Destillaten (Grappa) und manchmal vom Vin Santo antrifft. Oft sind es Getränke, die ein Verschnitt verschiedener Jahrgänge sind und im Solera-System gereift werden. Da bei dieser Lagerungsmethode die älteren Fässer immer wieder mit jungem Wein aufgefüllt werden, ist nicht deutlich, wie alt tatsächlich der älteste Wein im Solera ist. Stürmische Gärung, Hauptgärung Der Zeitabschnitt zu Beginn der Gärung, wenn die Hefen am aktivsten sind. Der Most schäumt dann regelrecht, und es wird so viel Kohlendioxyd (Kohlensäure) erzeugt, dass alte, tiefgelagerte Winzerkeller mit mangelhafter Belüftung wegen Erstickungsgefahr nicht betreten werden dürfen. Darüber hinaus wird soviel Wärme freigesetzt, dass sich das Gärgut bei unkontrollierter Gärung auf über 40° C erhitzen kann. Daher zügelt man in der modernen Kellerwirtschaft den Gärungsverlauf durch Kälte oder Kohlensäuredruck. Die Weine entwickeln dann ein feineres, delikateres Bukett, verkosten sich spritziger, lebendiger und altern nicht so rasch. Die stürmische Gärung dauert bei normalen Kellertemperaturen eine Woche, kann sich aber auch bis zu drei Wochen hinziehen. Ihr folgt die stille Nachgärung. Südtirol Weine aus Südtirol und dem Veneto sind im Lebensmittelhandel gut vertreten. Vernatsch, Weissburgunder, Soave, Bardolino. Die besseren Weine gibt es im Fachhandel und die Auswahl ist vielfältig: Ein Weissburgunder der Spitzenklasse aus Südtirol etwa oder ein Lagrein, ein Chardonnay, ein Nosiola oder ein feiner Marzemino aus dem Trentino. Prosecco als Perlwein oder als Schaumwein. Rotwein aus dem Valtellina, Amarone und ein guter Soave. mehr Infos Weinregionen Südtirol - Veneto Karte Südtirol - Veneto Superiore Italienische Bezeichnung für DOC-Weine, die für qualitativ hochwertiger gehalten werden als eine Normalabfüllung, da sie gesetzlich über einen höheren Mindestalkoholgehalt (meistens ein Prozent) verfügen müssen. Zusätzlich werden diese Weine einer obligatorisch längeren Reifezeit, entweder im Fass, in der Flasche oder einer Kombination von beiden, unterzogen. Die gesetzliche Auflagen implizieren eine höhere Beerenreife und deshalb einen höheren Alkoholgehalt in diesen Weinen, was (zumindest theoretisch) als Qualitätsgarantie angesehen wird. Super Tuscans oder Supertoskaner Rote Spitzenweine aus der Toskana, entstanden in den späten siebziger Jahren aus der zugelassenen roten Sangiovese-Rebe sowie anderen, per Gesetz nicht zugelassenen Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Pinot noir, zudem im Barrique, statt in grossen Fässern, gereift. Damit waren sie keine DOC-Weine, sondern Vini da Tavola, das heisst Tafelweine. Synonyme Verschiedene Namen für die gleiche Rebsorte. Syrah Traubensorte (Rotwein). Bringt herben, purpurroten Wein, der sich superb und lang entwickeln kann. In reifen Weinen herrschen Aromen wie, schwarzer Pfeffer, verbrannter Gummi, vor. Um beste Weine zu erbringen müssen die Trauben vollständig ausgereift sein. Synonym: Shiraz in Australien, Balsamina in Chile und Argentinien. Karten Abruzzen Aostatal Apulien Basilicata Emilia Friaul Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien Links Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. weiter... Die Weine der Welt - Italien Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde. weiter... Weinanbau in Italien - Geschichte Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind. weiter... Italien - Weine in den Regionen Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren. weiter... La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen. weiter... Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben. weiter...
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