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Vini d'Italia - Weine aus Italien Weinlexikon
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Umbria Umbrien, nicht ganz 8500 km2 gross, ist eine mittelitalienische Region. Eingeschlossen von der Toscana, den Marken und dem Latium, am Rande des Apennin ist es ein hügeliges, grünes Hochland mit vielen Seen, Flüssen und bis zu 1700 m hohen Bergen. Der Trasimenische See ist der 4. grösste Italiens. Als die 16. grösste Region steht Umbrien mit der Bevölkerung an 17. Stelle. Perugia und Terni bilden die 2 Provinzen in denen gut 22'200 ha mit Reben bepflanzt sind. Die bekannteste der insgesamt 7 DOC-Zonen ist wohl die von "Orvieto". Jährlich werden etwas mehr als 1,1 Mio. hl Wein produziert, worin fast 15 % DOC-Weine enthalten sind. Der Durchschnittsertrag liegt bei ca. 50 hl/ha. Das milde, für den Weinbau gerazu ideale Klima wird massgeblich vom Tyrrhenischen Meer beeinflusst, weil die Apenninen im Norden und Osten eine Wetter- und Wasserscheide bilden. Im Winter gibt es reichlich Niederschlag und im Sommer viel Sonne, die Weinberge werden aber durch kühle Winde vor Überhitzung und Trockenheit geschützt. Die meissten Weinberge sind auf kalkreichem Lehm- und Sandboden angelegt, wo hauptsächlich die roten Rebsorten Sangiovese, Giliegiolo, Canaiolo und Montepulciano, sowie die weissen Trebbiano, Procanico und Grechetto angebaut werden. Sie sind im allgemeinen im Cordone- oder Doppio Capovolto-System erzogen. Die wichtigsten Weine, Orvieto Classico, Torgiano, und Sagrantino werden von den angesehensten Winzern wie Lungarotti, Adanti, Decugnano dei Barbi und Le Velette in besonderer Qualität erzeugt. Die Weinzonen sind Perugia und Orvieto. mehr Infos Weinregionen Italien: Umbrien - Umbria Karte Umbrien - Umbria Umfüllen Durch das Umfüllen erfolgt gleichzeitig die Klärung und die Beseitigung der Kohlensäure. Es beseitigt die Hefe und beugt somit der Entwicklung von Krankheiten und schlechten Gerüchen vor. Gleichzeitig entfernt es einen Teil gelöster Kohlensäure, die nur in den Perlweinen angenehm ist. Dies belüftet die Weine und kurbelt ihre Entfaltung an. Wenn der Wein im Gärbottich gegärt wird, nimmt man im allgemeinen 3 Umfüllungen vor, die erste davon an frischer Luft. Wenn er in Fässern gemacht ist, werden im allgemeinen vier Umfüllungen im ersten Jahr und zwei oder drei im nachfolgenden Jahr durchgeführt. Einige Weine werden nicht umgefüllt. Umpfropfen Wechsel der Rebsorte im Weinberg durch Aufsetzen eines Reises der neuen Sorte auf den abgesägten Stamm des alten Rebstocks (Unterlagsrebe). Umpumpen Bei der Maischegärung wird damit die Extraktion intensiviert. Dabei zieht man den gärenden Wein unten im Tank ab und gibt ihn mit einem Schlauch wieder oben auf den Tresterhut, so dass dieser umspült wird. Unterlage Der untere, amerikanischstämmige und reblausresistente Teil eines Rebstockes (Wurzel) bei einer Veredelung Uva Italia Traubensorte (Speisetraube). Diese Speisetraube stammte ursprünglich aus Frankreich und ist eine Kreuzug zwischen Bicane und Muscat Hamburg. Die grossen ovalen Beeren sind grünlich bis goldgelb und schmecken leicht nach Muskat. Karten Abruzzen Aostatal Apulien Basilicata Emilia Friaul Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien Links Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. weiter... Die Weine der Welt - Italien Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde. weiter... Weinanbau in Italien - Geschichte Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind. weiter... Italien - Weine in den Regionen Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren. weiter... La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen. weiter... Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben. weiter...
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