![]() g26.ch |
Vini d'Italia - Weine aus Italien Weinlexikon
|
Home Kunst Kultur Lifestyle Kulinarisch Weinbau Grappa Glossar Kultur Abruzzen Aostatal Apulien Basilikata Emilia Romagna Friaul Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Südtirol Umbrien Venetien Kulinarisch Abruzzen Aostatal Apulien Basilikata Kalabrien Kampanien Emilia Romagna Friaul Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien Rezepte Abruzzen Aostatal Apulien Basilikata Kalabrien Kampanien Emilia Romagna Friaul Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien UNESCO Welterbe Schweiz Irak Italien Marokko Kochen in Europa Länder und Regionen |
Valpolicella Valpolicella bezeichnet ein Weinbaugebiet , das in den Bergen nördlich von Verona gelegen ist und 19 Gemeinden umfasst. Ähnlich wie beim Chianti legen die DOC-Bestimmungen die Anbaugebiete für Valpolicella-Weine fest, ebenso gibt es auch hier unterschiedliche Qualitäten. Alle Valpolicella-Weine, wie auch der Recioto und der Amarone werden hauptsächlich aus folgenden Traubensorten hergestellt: 40 - 70 % Corvina veronese, 20 - 40 % Rondinella, 5- 25 % Molinara. Ausserdem sind noch kleinere Anteile von Rossignola, Negrara, Barbera und Sangiovese zur besseren Akzentuierung zulässig. Der Valpolicella ist einer der bekanntesten Rotweine des Veneto. Ist er von guter Qualität, gehört er zu den elegantesten, leichten Weinen Italiens. Die Farbe ist rubinrot, das Bukett fruchtig und erinnert an Kirschen. Der Geschmack ist geschmeidig, voll, harmonisch, kann trocken oder auch etwas süsslich sein, den Abgang bildet ein leichter Bittermandel-Geschmack. Das Prädikat Superiore bezeichnet eine anspruchsvollere Qualität, der mindestens 1jährige Fasslagerung und 12 % Alkohol aufweisen muss. Valpolicella Classico Der Classico-Bereich beschränkt sich auf die westlichsten Gemeinden Negrar, Marano, Fumane, San Pietro in Cariano und Sant'Ambrogio di Valpolicella. Valpolicella-Valpantena Weine mit dieser Bezeichnung stammen aus einem begrenzten Gebiet nördlich von Verona, das die Gemeinden Alcenago, Rosaro und Azzago einschliesst. Vdt Qualitätsbezeichnung: Vino di Tavola Vendemmia Jahrgang oder Ernte (Weinernte, Weinlese). Eine Jahrgangsangabe auf einem Weinetikett garantiert, dass der Wein aus diesbezüglichem Jahr stammt. Veneto Weine aus Südtirol und dem Veneto sind im Lebensmittelhandel gut vertreten. Vernatsch, Weissburgunder, Soave, Bardolino. Die besseren Weine gibt es im Fachhandel und die Auswahl ist vielfältig: Ein Weissburgunder der Spitzenklasse aus Südtirol etwa oder ein Lagrein, ein Chardonnay, ein Nosiola oder ein feiner Marzemino aus dem Trentino. Prosecco als Perlwein oder als Schaumwein. Rotwein aus dem Valtellina, Amarone und ein guter Soave. mehr Infos: Weinregionen Südtirol - Veneto Karte Südtirol - Veneto Verarbeitungswein Verschnitt von Tafelwein aus mehreren Ländern der Europäischen Union. Verdauung Wein unterstützt die Funktion der Magensäure, erhöht die Darmaktivität und verbessert die Ausbeute an vielen wertvollen Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen oder auch den interessanten Polyphenolen. Doch damit nicht genug. Wein verhütet auch die Nierensteinbildung. In einer grossen Studie an 45 000 Männern im Alter von 40 bis 75 Jahren über einen Zeitraum von sechs Jahren der Harvard-Universität in Boston bewährte sich Wein als Getränk zur Nierensteinvorbeugung, denn regelmässiger Weinkonsum steigert den Harnfluss. Und als besonders Geschenk dazu: das Geschmackserlebnis wird intensiver. Verdicchio Traubensorte (Weisswein). Die ausgezeichnete Rebsorte Verdicchio ist die wichtigste Sorte in den Marken. Die bekanntesten Weine, die aus ihr erzeugt werden, sind der Verdicchio dei Castelli di Jesi und der Verdicchio di Matelica. Letzterer kommt auch als Schaumwein in den Handel. Man erzeugt viel Massenwein aus ihr. Wirklich gut ist der Verdicchio delle Marche. Verduzzo Traubensorte (Weisswein, Dessertwein). Sie ist eine alte Rebsorte aus dem Friaul. Trocken ausgebaut kann sie sehr ansprechend sein, aber auch als leicht süsser Dessertwein ist sie gut - eine angenehme Alternative zum süssen Picolit. Veresterung Alkolole reagieren mit Säuren unter Bildung eines Esters. Technisch bedeutsam ist die Umsetzung von Ethanol mit Essigsäure zu Essigsäureethylester (Ethylacetat), einem wichtigen Lösungsmittel. Gycerin bildet mit Fettsäuren die natürlich vorkommenden Fette und Wachse. Thiophosphorsäureester werden als Insektizide und Pestizide eingesetzt. In der Analytik werden Ester zum Nachweis von Alkoholen. Vermentino Weisse Rebsorte, die unter diesem Namen in ganz Italien, aber vor allem in Sardinien angebaut wird, während sie im Süden Frankreichs unter dem Namen Rolle bekannt ist. Es handelt sich dabei aber um die gleiche Rebsorte. Die Weine, die sie hervorbringt, sind aromatisch und zeichnen sich durch Frische aus, eine Eigenschaft, die in warmen Weinanbaugebieten sehr geschätzt wird. Vernaccia Traubensorte (Weisswein). Die alte Sorte aus der Toskana hat nichts mit der roten Vernatsch (Schiava) gemein. Die Vernacchia hat einen eigenständigen Charakter. Zumeist sind die aus ihr bereiteten Weine fein und leicht. Sie können einem guten Chablis durchaus ebenbürtig sein. Der heute bekannteste aus ihr erzeugte Weisswein ist der Vernacchia di San Gimignano in der Toskana. Er war angeblich schon der Lieblingswein Michelangelos (Zitat: Er küsst, leckt, haut und sticht) und erhielt 1966 als erster italienischer Wein das DOC-Prädikat. 1993 bekam er DOCG-Status. Von diesem Weisswein tranken auch seit dem 13. Jhd. Päpste und Fürsten. Der Vernaccia sollte jung getrunken werden, er kann aber auch einige Jahre liegen. Nach 1jähriger Fasslagerung beim Erzeuger darf er den Zusatz Riserva führen. Vernaccia di San Gimignano Die weisse Traube Vernaccia di San Gimignano ist eine hochgeschätzte Lokalvariante von Vernaccia. Die Traube hat jedoch nichts gemein mit anderen Vernaccia-Sorten, die ebenfalls untereinander nichts oder selten etwas miteinander zu tun haben. Vernaccia, abgeleitet von vernaculus (einheimisch), steht lediglich für eine jeweils lokale Sorte, die der Einfachheit halber im jeweiligen Gebiet als heimisch tituliert wurde. Die Vernaccia di San Gimignano blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich bis in das 13. Jahrhundert verfolgen lässt. Der Wein aus der Stadt San Gimignano in der Toscana zeichnet sich durch eine eigenständige, fast an Lack erinnernde, sehr frische und körperreiche Qualität aus. Inzwischen versucht man, den San Gimignano durch Fassausbau noch interessanter zu machen. Vernatsch siehe: Schiava Vertikaler Verschnitt Cuvée, ein Verschnitt verschiedene Jahrgänge (Horizontaler Verschnitt: aus bis zu 50 verschiedenen Weinen verschiedener Lagen). Vespolina Die Vespolina wird im nördlichen Piemont reinsortig als leichter Tischwein, oder verschnitten mit Nebbiolo, wie im Fara, verwendet. Sie ergibt einen nicht zu körperreichen, tanninhaltigen Rotwein. Vigna Weinberg oder Einzellage, oft gefolgt von einem Namen, wobei es sich häufig um Phantasienamen handelt. Das italienische Weingesetz versucht dies zu unterbinden und verpflichtet den Winzer, die genauen Grenzen der Lage überprüfen zu lassen, bevor er sie namentlich auf dem Etikett seines Weines erwähnen darf. Das heisst nicht , dass es keine hervorragenden und namensbekannten Einzellagen in Italien gibt (vor allem in Piemonte ist die Einzellage ein bekanntes Phänomen), sie wurde bis vor kurzem nicht vom Weingesetz speziell berücksichtigt. Da die Angabe einer Einzellage auf dem Etikett eine grössere Gewinnspanne, jedoch nicht automatisch eine Qualitätszunahme bedeutet, wird sie in der Zukunft immer öfter auf Weinetiketten erscheinen Vigneto Weinberg. Wenn darauf ein Name folgt, wird mit der Bezeichnung auch häufig eine Einzellage gemeint. Siehe auch Vigna. Villa Antinori Antinori produziert Chianti Classico seit mehreren Jahrhunderten. Dieser Wein wurde von Niccolò Antinori, Vater von Piero Antinori, als erster wirklich alterungsfähiger Chianti eingeführt. Villa Antinori Riserva wurde zum Massstab für Chianti Classico Riserva. Er wird nur in guten Jahren produziert. Das Etikett, seit 1928 unverändert, wurde 1990 leicht überarbeitet. Klassifizierung: Chianti Classico DOCG Riserva. Rebsorten: 90 % Sangiovese, 10 % Canaiolo und andere ergänzende Rebsorten. Intensiv rubinrot, extraktreich mit ausgewogenen Tanninen, samtig, elegant und nachhaltig. siehe: Marchesi Antinori vinifera Die Vinifera ist die bedeutendste Art der Gattung Vitis (Gattung der Rebengewächse). Aus der europäischen Vinifera wird überall in der Welt Wein produziert, es gibt ca. 8000 Sorten dieser Art. vino Wein Vino da tavola (Vdt) Tafelwein. Hier gilt ähnliches wie für die IGT-Weine. Diese Weine dürfen ohne Ursprungsvermerk, ohne Jahrgangsangabe etc. in den Handel. Ca. 70 % der italienischen Weinproduktion ist einfacher, preiswerter Tafelwein. Allerdings gilt auch hier, dass sich unter der Bezeichnung Vino da tavola hervorragende Weine finden können: Die starren Bestimmungen für das Weingütesiegel DOC/G führen dazu, dass kreative Weinbauern beispielsweise mit Rebsorten, Rebkombinationen usw. experimentieren, die für dieses DOC-Gebiet nicht zugelassen sind. So entstehen interessante Qualitätsweine, die aber, da sie den Produktionsvorschriften nicht entsprechen, "nur" als Vino da tavola in den Handel kommen dürfen. Man erkennt diese Spitzen-Tafelweine am leichtesten am Preis: Einen Sassicaia, der als einer der besten Weine Italiens überhaupt gilt, wird man nicht unter 100 Franken erstehen können. Vin Santo Dieser Dessertwein (auch Vinsanto oder Vino Santo) wird in mehreren Weinbaugebieten Italiens hergestellt, zum Beispiel im Trentino, der bekannteste ist aber sicher jener aus der Toskana. Der Name bedeutet Heiliger Wein; der Grund ist, dass er gerne als Messwein verwendet wurde und teilweise noch wird. Fast jeder Bauernhof stellt diesen Wein her, sehr oft nur für den Eigenverbrauch bei besonderen Anlässen. Zumeist handelt es sich um süsse Varianten (amabile), aber es werden auch trockene (secco) hergestellt. Die süssen Varianten nennt man nach dem Verfahren Passito. Ausgesuchte Trauben der weissen Rebsorten Malvasia, Trebbiano oder Grechetto (teilweise auch rote Sorten) werden zum Trocknen auf Regale ausgelegt. Angeschimmelte Trauben werden ausgeschieden. Erst nach Weihnachten werden die Trauben gekeltert und der Most in kleine Kastanien- oder Eichenholzfässer (Caratelli) gefülllt. Dazu wird häufig der dicke Rückstand eines alten Weines (Madre) dazugefügt. Traditionell werden die Fässer mit Zement verschlossen und erst nach 2 bis 6 Jahren wieder geöffnet. Das Ergebnis ist ein üppiger, alkoholstarker, süsser und golden-bernsteinfarbener Wein. vite Weinrebe - Trauben tragende Rebe aus der Familie der Ampelideen vite vinifera Weinrebe viticoltore Winzer viticoltura Weinbau - die Kultur der Rebe, Weinbauwissenschaft, Rebbau Vitigno Rebsorte, Traubensorte - Rebstock mit besonderen Eigenschaften, die sich weder in den als Ableger entnommenen Stecklingen noch bei der Pfropfung verlieren Vitis Botanisch. Gattung der Rebengewächse Vinifizierung International gebräuchlicher Ausdruck für Weinbereitung, abgeleitet von dem französischen bzw. englischen Begriff vinification. V.Q.P.R.D. - VQPRD Vini di qualità prodotti in regioni determinate. Qualitätswein mit garantiertem Ursprung. Karten Abruzzen Aostatal Apulien Basilicata Emilia Friaul Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino Umbrien Venetien Links Weinbaugeschichte, Regionen, Weine und Rebsorten Der Ursprung der italienischen Weinkultur liegt in der griechischen Kolonisation, mit der - beginnend auf der Insel Sizilien und den heutigen Regionen Kampanien und Kalabrien - griechische Weinbaukultur auf die Halbinsel gebracht wurde. Aber es wurde auch schon vorher Wein angebaut, dieser geht zumindest auf 1.500 Jahre vor der Zeitenwende zurück. Die Griechen brachten viele Rebsorten nach Italien und gaben dem für Weinbau geradezu idealen Land den Namen Oinotria Die Römer entwickelten die Rebenzucht weiter und führten die Weinbereitung zur hohen Kunst. Eine Spezialität war das Würzen mit Harz, Honig, Gewürzen und Kräutern um den Wein geschmackvoller und haltbarer zu machen. Es wurde bereits perlender Wein durch Lagern der mit Wein gefüllten Amphoren in kaltem Quellwasser (Gärungs-Unterbrechung) erzeugt. Im ersten Jahrhundert n. Chr. beschäftigte man sich intensiv mit der Rebsorten-Züchtung und versuchte für den jeweiligen Boden die am besten geeignete Sorte zu finden. Viele der heutigen autochthonen Weintrauben stammen von den damals kultivierten antiken Rebsorten ab. weiter... Die Weine der Welt - Italien Dank seines verlässlichen mediterranen Klimas und seiner mindestens 3000 Jahre bis zu den Etruskern zurückreichenden Weinbautradition ist Italien in der Lage, mit Frankreich um den Platz des grössten Weinproduzenten der Welt zu konkurrieren; als Weinexporteur steht es sogar im allgemeinen an erster Stelle in der Welt. Der italienische Weinexport belief sich im Jahre 1980 auf die unglaubliche Menge von 70'000'000 Hektolitern - ganz zu schweigen von der Vielfalt der Weine: rote und weisse, trockene und süsse, Still- und Schaumweine sowie gespritete Weine werden von den italienischen Weinbauern erzeugt, deren genaue Anzahl niemals festgestellt wurde. weiter... Weinanbau in Italien - Geschichte Der Wein ist in allen Kulturen und in den Banketten aller Zeitepochen gegenwärtig. Seine Verwendung wird in den Büchern der ältesten Literatur bezeugt, vor allem was die sehr häufig erwähnten, seit jeher berühmten italienischen Weine anbetrifft. Man bedenke nur, dass Italien in der Antike Enotria genannt wurde, also Heimat des Weins, auch wenn Armenien und Mesopotamien die antike Wiege der vitis vinifera sind. weiter... Italien - Weine in den Regionen Italien zählt zu den klassischen Weinländern. Namen wie Chianti, Valpolicella oder Soave kennt fast jeder und auch Prosecco erfreut sich anhaltender Beliebtheit. In Italien wird mehr Wein als in jedem anderen Land erzeugt. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Weinstile, was zum einen an ein paar hundert verschiedenen angebauten Traubensorten liegt, zum anderen aber auch an den verschiedenen klimatischen Bedingungen der einzelnen Anbaugebiete und den vielen verschiedenen traditionellen Weinbereitungsverfahren. weiter... La Grappa - Definition, Herstellung, Lagerung und Konsum Die Grappa ist ein Tresterbrand und gehört demnach zur Gruppe der Getränke, die durch Destillation einer alkoholhaltigen Substanz gewonnen werden und sich durch einen hohen Alkoholgehalt (mindestens 37,5% äthylalkohol) und einen sehr niedrigen Zuckergehalt (2 %) auszeichnen. Und er ist ausschliesslich italienischer Herkunft: dieses historisch verbriefte Recht ist von der EG definitiv anerkannt und in der neuen Verordnung über Spirituosen festgeschrieben worden. Grappa muss aus der direkten Destillation des Tresters gewonnen werden; das heisst, dass die ausgepressten Weintrauben in einen Destillierkolben gelegt und dann destilliert werden müssen. Es ist es verboten, Grappa aus dem Trester von Zweitweinen, die durch Auslaugen mit Wasser entstanden sind (so wie man es in vielen anderen Ländern macht) und dessen anschliessender Destillation zu gewinnen. weiter... Europa - Weinkultur in den Ländern und Regionen Die Länderartikel sind in keiner Weise umfassend, wollen sie doch nur eine allererste Einführung in die jeweilige Weinkultur eines Landes geben. weiter...
|
|