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Die Entwicklung von 1875 bis 1940 anhand alter Postkarten





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Römische Legionen intervenierten schon 42 v. Chr. im Land der Berber, das im 7. Jahrhundert von Arabern erobert wurde. 711 beteiligten sich die Berber an der muslimischen Eroberung Spaniens, was Andalusien bis heute kulturell beeinflusst. Erst 1492, im Jahr der Entdeckung Amerikas, gelang den Spaniern die vollständige Rückeroberung. Den Wettlauf um kolonialen Einfluss in Marokko konnte schliesslich Frankreich im Wesentlichen für sich entscheiden: Im Vertrag von Fes (1912) wurde Marokko Protektorat, Spanien erhielt das Rifgebirge und den Süden. Seit den zwanziger Jahren, bis einschliesslich 1934, kämpften Berberstämme gegen die Europäer, die dem Land erst 1956 die Souveränität zurückgaben.

König Hassan II. führte sein Land von der absoluten zur konstitutionellen Monarchie, unterdrückte schwere Unruhen mit jahrelangem Ausnahmezustand (1965-1970), führt seit 1975 Krieg gegen die Polisario-Front in Westsahara - und übergab im März 1998 die Regierungsgeschäfte an Marokkos ersten sozialistischen Regierungschef. Nach dem Tod von König Hassan II. im Jahre 1999 wird sein Sohn als König Mohammed VI. vereidigt.

Wir werden auf unseren Seiten die Schwerpunkte auf die Bereiche Kultur, Kunst, Gesellschaft und Lifestyle setzten. Dabei möchten wir vor allem auch Minderheiten in Marokko als Sprachrohr dienen. Immer in der Hoffnung, dass sich zukunftsorientierte Projekte durchsetzen werden, ohne dass die nationale Idendität aufgegeben wird. Eine Amerikanisierung wäre nicht nur ein grosser Verlust für das marokkanische Volk sondern für die ganze Menschheit.

Vive le Maroc !



  • 1956 wurde Marokko unabhängig
  • Nach dem Koran ist Alkohol nicht verboten
  • Kosmetik aus der Welt der Muslime - Pflegen wie einst in 1001 Nacht
  • Das islamische Opferfest
  • Rabat - Der Duft von Mandarinen
  • Golfrausch in Marrakesch
  • Marrakesch - Die Ware und das Gute
  • Tanger: Teehäuser, Bohème und verblichener Glanz
  • Rabat: Marokkos Hauptstadt
  • Casablanca: Mythos und Wirklichkeit
  • 50 Jahre «On the Road»
  • Trotz der Wüste
  • Der arabische Westen
  • Marokko will Hochgeschwindigkeitsbahn bauen
  • Die Wüste will leben - und braucht Geld aus dem Ausland
  • Abenteuer Mittelmeer
  • «Bordergames»: Jugendlicher schlägt sich in Spanien durch
  • Schauplatz Casablanca - Kein Platz für Gegenwartskunst
  • Die Rezeption der Berberteppiche in Europa
  • Berber: Alles ist Zauber
  • Erstes arabisches Fussball-Turnier für Frauen
  • Zauberland am Atlasrand
  • Erinnerungen an Marokko
  • Arabisches Königreich auf dem Weg in die Moderne
  • Casablanca - Rick´s Café
  • Saudis vermiesen Nordafrika die WM
  • Tanger - Minze und Millionen
  • Hassliebe junger Marokkaner zum Westen
  • Staatsbesuch zwischen zwei Welten
  • Johann Lafers Culinarium: Marokko
  • Tahar Ben Jelloun, Kurs Süd!
  • Per Anhalter durch die Sahara
  • Chinesen in Afrika - Bedrohliche Konkurrenz auf Marokkos Märkten
  • Aberglaube in Marokko: Hellseher, Hexerei und Amulette
  • Per Klick geöffnet: Das Museum islamischer Kunst
  • Khalil par Bernard Collet
  • U18-Weltmeisterschaft in Marrakesch - Resultate
  • Die Niederlande und die Zuwanderer
  • Fluchtpunkt Essaouira
  • Rudolph Chimelli - Das Abendland Arabiens
  • Neue Bilder der arabischen Jugend
  • Reisewege Markokko - In den magischen Orten der Macht (Film)
  • Nedjma - Die Mandel
  • «Im Schatten der Tausend Mütter» - Gesänge und Gedichte
  • Tourismus: Ambitioniertes Ziel
  • Königliche Farbspiele
  • Marokko - Feilschen um die Medina
  • Schauplatz Marokko - Kulturinitiative in den Vorstädten
  • Unerhörte Anhörungen
  • XXL unter dem Schleier
  • Essaouira: Auf Lava gebaut
  • Kochtheater und Erzählzauberei
  • Abenteuer mit Gemüse der Saison
  • Abbild des Paradieses - Grundstein für orientalischen Garten in Berlin
  • Europa braucht eine Vernetzung mit Nordafrika
  • Ganz Marokko träumt von Europa
  • Märchenhaftes Marokko
  • Saloua Karkri-Belkeziz, Chefin GFI Maroc
  • Prinz Von Asturien Preis für Sport an Hicham El Guerrouj
  • Arabische Wirklichkeiten
  • «Korsika den Korsen» - Welle der Gewalt gegen Nordafrikaner
  • Die Muli-Klinik von Marrakesch
  • Marokko: Lust am Ornament
  • Der Zauber Marokkos
  • Zuerst die Republik, dann die Scharia
  • Mimoun Azaouagh - vom Strassenfussballer in die Erste Liga
  • König Hicham I. trifft König Mohammed VI.
  • Vierte Aventicum Musical Parade 2004
  • Doris Byer: «Essaouira, endlich»
  • Frauenrechte im Islam - Ein heiliges Buch und viele Arten, es zu lesen
  • Mit dem Auto übers Mittelmeer
  • Die Araber in Frankfurt: Zirkus! Zirkus! - Von Tahar Ben Jelloun
  • Abschiebung in die Sahara
  • Schluss mit dem Harem - Marokkos König bremst die Vielehe
  • Das Schicksal meint es gut mit Hicham El Guerrouj
  • Athen 2004: Silber für Hasna Benhassi
  • Islam, cool
  • Solarenergie öffnet Bergdörfern Fenster zur Welt
  • 39. Festival der arabischen Kulturen in Marrakesch
  • Ceuta, die Zielgerade nach Europa
  • Dschihad auf Drogen
  • Über Gleichberechtigung in Marokko und im Iran
  • Marokko soll zur EU
  • Wie Islamisten gegen Kulturschaffende Front machen
  • Mahjouba Edbouche - Oum el Banine (Mutter der Kinder)
  • Trockenen Fusses von Spanien nach Marokko
  • Marrakesch - 100% Orient, garantiert
  • Skizzen aus Marokko
  • Kronprinz Moulay El Hassan von Marokko
  • Haschisch - Marokkos Marihuana-Anbau
  • Tazouda - Ältester Saurier-Fund
  • Junge Künstler aus Marokko



    Marokko Maghrib al Aksha - Äusserste Westen

    Land mit Wüste

    Marokko ist nach Algerien und Libyen das drittgrösste Land des Maghreb, einer Region, die alle nordafrikanischen Länder westlich von Ägypten umfasst. Maghrib al Aksha nennen die Geografen das heutige Marokko. Übersetzt heisst das: der äusserste Westen. Marokkos Kernland ist etwa so gross wie Österreich und Deutschland zusammen. 1975 hat Marokko jedoch noch die Westsahara annektiert.

    Mittelmeerklima und Wüstenklima

    Von Norden bis etwa zum Anti-Atlas-Gebirgszug herrscht gemässigtes Mittelmeerklima: trockene, warme Sommer und milde Winter. Durch den kalten Kanarenstrom von der Atlantikküste her herrschen im Landesinnern meist angenehme 18 und 25 Grad Celsius. Auf dem Weg zum heissen Inneren Afrikas liegen nur noch wenige Oasen, nur noch wenige Flüsse spenden hier Wasser, bevor sie im heissen Sand der Sahra versickern. Palmen, Datteln, Feigen-und Olivenbäume bestimmen das Bild in den bewässerten Oasengärten. Absolut sehenswert: Der Sonnenaufgang über den Sanddünen.

    Tanger, das Tor zu Afrika ...

    ...ist an einem Berghang gebaut und zieht sich bis zum Meer und dem weissen Strand hinunter. Täglich verbinden Tanger mehrere Fähren mit dem spanischen Algeciras, Gibraltar und Malaga. Tangers Ruf war immer geheimnisvoll: Ein blühender Handelsplatz der Phönizier, reiche karthagische Kolonie, portugiesisches, spanisches und dann englisches Protektorat. Sehenswert ist alles rund um die Medina und Kasbah: steile Gassen, weisse Mauern, ein Labyrinth von grossen und kleinen Läden, die Gärten der alten Residenz mit 800 Jahre alten Dragonierbäumen, der Sitz des Sultans und das Hotel Continental im verstaubten Flair der 20er Jahre.

    Casablanca, das weisse Haus...

    ...ist das wichtigste Handels- und Industriezentrum Marokkos und mit rund 1,2 Millionen Einwohnern die grösste Stadt. Die Region Casablanca beherbergt um die drei Millionen Menschen und ist die dichtbesiedelste des Landes. Doch seine zeitgenössische Berühmtheit hat Casablanca zweifellos durch den gleichnamigen Filmklassiker mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann erlangt, als die Stadt im Zweiten Weltkrieg ein Sammelsurium von europäischen Flüchtlingen beherbergte. Heute ist Casablanca eine moderne Grossstadt mit wenigen alten Bauwerken, geprägt aber vom französischen Kolonialismus der 30er und 40er Jahre.

    Touristische Ereignisse

    Es gibt viele attraktive Feste und Versammlungen in Marokko. Zum Beispiel das Fest der Mandelblüte im Februar, das Fest der Rosen im Mai, das Fest der Kirschen im Juni, das Fest der Kamele im Juli oder das Fest der Datteln im Oktober. Der wichtigste Moussem, das ist eine grosse Versammlung, die einen heiligen Mann ehrt, ist im August und heisst Moussem Abdellah.

    Marrakesch, die Perle des Südens...

    ...spiegelt die ganze Vielfalt des orientalischen Lebens. Hier begegnen uns reiche, elegant gekleidete Marokkaner, junge Mädchen in Minirock, Jeans oder Kaftan, Bettler, Gaukler, selbsternannte Führer, Marktschreier, Handwerker, Nomaden und Wasserverkäufer neben kamerabehängten Touristen aus der ganzen Welt. Die Attraktion der Stadt ist zweifellos der Versammlungsplatz der Toten, der Djemaa el Fna-Platz: Am späten Nachmittag wimmelt es hier von Akrobaten, Tänzern, Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Musikanten. Exotische Ware wie getrocknete Echsen, Kröten, Pfoten, Häute und undefinierbare Wundergebräue werden hier feilgeboten.

    www.swr.de



    Links

    Interaktive 360° Panorama - Tour durch Marokko
    Mit einer virtuellen Reise durch das faszinierende Land Marokko bieten wir ungewöhnliche Einblicke!
    Die Panoramen sind am besten mit dem QuickTime Plugin zu betrachten. Alternativ können Sie jedoch auch ein JavaApplet starten. Auf den entsprechenden Seiten jeweils Start Java-Applet drücken und es kann losgehen.

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    Rabat mit König Mohamed VI

    Asilah Luftaufnahme (vor dem Ausbau des Hafens)
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