Marokko
Essen und Trinken in Marokko
Ein Fest für die Sinne        français
Wappen Königreich Marokko
Home
Kulinarisch
Highlights
Lifestyle
Kunst Kultur
Welterbe
Guide
Links
Sport
Karte

g26.ch



Google
Web g26.ch





Agadir
Agdz
Aït Ben Haddou
Al-Hoceima
Asilah
Azrou Beni Mellal
Boumalne
Casablanca
Ceuta Chefchaouen
El-Jadida
El-Kelaa-Mgouna
Er-Rachidia
Erfoud
Essaouira
Fes
Guelmim
Ifrane
Kasbah Tadla
Laayoune Larache
Marrakesch
Meknes
Melilla
Midelt
Moulay Idriss
Oujda
Ouarzazate
Ouezzane
Rabat
Rissani
Safi
Skoura
Tafraoute
Tamegroute Tan-Tan
Tanger
Tarfaya
Taroudannt Taza Telouet
Tetouan
Tineghir
Tinmal
Tiznit
Tubkal
Volubilis
Zagora

In diesem nordafrikanischem Land zieht Sie alles in seinen Bann. Intensive Farben, fremdartige Klänge, verführerische Düfte. Denn eine Reise nach Marokko ist ein Fest alle Ihre Sinne. Nicht nur für den Gaumen. Die maghrebinische Küche ist hier zuhaus. Sie leitet sich aus dem arabischen Wort Maghreb ab. Es bedeutet Westen und bezeichnet die moslemischen Länder westlich von Ägypten, speziell Algerien, Tunesien und Marokko.

Alle Völker, die einst in Marokko lebten, haben seiner Küche den Stempel aufgedrückt. Eine Mischung aus jüdischen, islamischen, afrikanischen und auch europäischen Traditionen. Die arabischen Beduinen machten Datteln, Getreide, Brot und Milch bekannt. Auch Gewürze aus fernen Ländern wie Kardamon und Koriander brachten Araber mit. Das Erbe der Mauren sind Olivenöl und Mandeln, Kräuter und Früchte. Von den Berbern stammen die Gerichte Tajine und Harira. Wobei Tajine ja eigentlich das Tongefäss ist, in dem die leckersten Schmorgerichte aus Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse zubereitet werden. Unbedingt probieren, auch die mit Datteln oder Pflaumen. Und wenn der Koffer nicht so voll ist, eine Tajine-Form mit Deckel gleich an Ort und Stelle für daheim kaufen.

Harira heissen in Marokko alle Suppen aus Hülsenfrüchten und/oder Getreide. Mit Linsen, Kichererbsen und Fleisch zubereitet ist Harira ein schmackhaftes National- und Ramadangericht. Zur Zeit des Ramadan, also im neunten Monat des islamischen Mondkalenders, sind übrigens die meisten Geschäfte und Restaurants in Marokko geschlossen. Öffentliches Nichtbeachten des Fastens zwischen Sonnenauf- und untergang ist für Marokkaner gesetzlich verboten! Und natürlich verbietet der Koran den Gläubigen auch den Genuss von Schweinefleisch.

Zum Probieren locken aber noch ganz andere Spezialitäten. Zum Beispiel Couscous, sorgfältig gedämpfter Hartweizengriess mit den verschiedensten Fleisch- und Gemüsebeilagen. Wird in Familien traditionell am Freitag aufgetischt, in Restaurants natürlich täglich. Dazu werden gern Salzzitronen gereicht. Marokkaner essen Couscous mit den Fingern. Sie formen kleine Bällchen und tunken sie in Sauce. Versuchen Sie es mal, benutzen Sie aber nur Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

Oder Mechoui, ein traditionelles Gericht, das es zu bestimmten Feiertagen oder Familienfesten gibt. Gewöhnlich ein am Spiess oder in einem tiefen Erdofen über Holzkohle gebratenes Lamm oder auch Hammel. Manchmal bekommen Sie Mechoui auch in kleinen Grillrestaurants. Es wird dann mit einer Salz-Kreuzkümmel-Mischung zum Nachwürzen serviert. Für den kleinen Hunger zwischendurch eignet sich auch Merguez, das sind dünne, pikant gewürzte Bratwürste aus Hammel- oder Rindfleisch. Diesen deftigen und preiswerten Imbiss können Sie auf dem Markt oder am Strassenrand kaufen.

Pastilla heisst eine süsse oder herzhafte Blätterteigpastete, gefüllt mit Milch und Mandeln oder zum Beispiel auch Ananas. In der pikanten Variante steckt Fisch oder Hühnchen. Dazu schmeckt ein Minztee. Übrigens sollten Sie eine Einladung zu dem Nationalgetränk niemals ablehnen, das wäre eine Beleidigung für den Gastgeber. Marokkaner trinken ihn gleich morgens, nach den Mahlzeiten und auch einfach zwischendurch. Er weckt die Lebensgeister und soll kräftigen... Aber natürlich wird in Marokko auch Kaffee getrunken. Haben Sie den Muntermacher schon mal mit Kardamon gewürzt probiert? Gibt?s sogar schon als fertige Mischung zum Kaufen. Was sich neben Gewürzen gut als Mitgebringsel aus dem Urlaub eignet, wenn das Fest der Sinne irgendwann zu Ende geht.

Martina Tschirner


La cuisine marocaine

La cuisine marocaine

La cuisine marocaine
g26.ch PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT