Marokko
Boumalne und Dades-Schlucht
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Günstiger Ausgangspunkt für Fahrten entlang des Oued Dades.

Der moderne Ort Boumalne (5000 Einw.) liegt malerisch auf 1586 m Höhe im Tal des Oued Dades. Der grösste Souk der Region findet mittwochs auf einem von Mauern begrenzten Gelände statt. Der Ort ist von einigen älteren Kasbahs umgeben, von denen die meisten jedoch heute nicht mehr bewohnt sind.

Nur wenige Kilometer nördlich von Boumalne beginnt die Dades-Schlucht. Die Strasse ist gut befahrbar, nach starken Regenfällen jedoch oft beschädigt. Die ehem. Piste, die hinter Aït Oudinar anfing, wird seit 1995 zu einer geteerten Strasse ausgebaut, um die Versorgung der Bergbevölkerung zu erleichtern. Am Eingang der Schlucht liegen die beiden Ksour Aït Youl und Aït Arbi. Aït Arbi besteht aus mehreren Kasbahs mit schlanken, reich geschmückten Ecktürmen und einfacheren Lehmbauten.

Den Touristen erwartet hier eine grandiose Gebirgslandschaft. Die Dades-Schlucht ist reich an farblichen Kontrasten. Der schmale grüne Fruchtstreifen - hier werden hauptsächlich Pappeln, Feigen, Mandeln, Nüsse, Granatäpfel und Gerste angebaut - wirkt etwas unwirklich vor dem roten Hintergrund der Felsen. Und dazwischen liegen immer wieder kleine Ortschaften und Kasbahs (von den Berbern Tighremt genannt). Die alte, in herkömmlicher Lehmbauweise errichtete Architektur ist hier meist besser erhalten als ausserhalb der Schlucht an der Hauptstrasse.

Nach Aït Oudinar führt die bis Msemir geteerte Strasse durch den engsten und beeindruckendsten Abschnitt der Schlucht, hier ragen die Gebirgswände steil empor. Nach weiteren 30 km, kurz hinter dem Marktort Msemrir, teilt sich die Piste. Eine führt nach Imilchil, wo alljährlich im September der bekannte Heiratsmarkt stattfindet, die andere zur Todgha-Schlucht.

Quelle: www.wissen.de



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UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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