Marokko
El-Kelaa-Mgouna
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Das Zentrum des marokkanischen Rosenanbaus liegt in dem von Kasbahs gesäumten Mgouna-Tal.

Umgeben von zahlreichen, meist zerfallenen Kasbahs, liegt das nach dem Berberstamm der Mgouna benannte El-Kelaa auf 1467 m Höhe am Asif Mgoun. Das kleine Marktstädtchen ist Zentrum des marokkanischen Rosenanbaus. Aus den Blüten der Pflanze wird Öl für die Parfümherstellung gewonnen. Weit über die Grenzen der Oase hinaus bekannt ist das alljährlich zwischen Ende April und Mitte Mai am Marktplatz veranstaltete Rosenfest (Moussem des Roses). Höhepunkt der Festlichkeiten ist die Wahl der Rosenkönigin. Ausserdem stehen Musik- und Tanzveranstaltungen sowie ein grosser Umzug auf dem Programm.

Fährt man von El-Kelaa-Mgouna ein Stück am Flusslauf des Asif Mgoun entlang, sieht man immer wieder Ksour und Kasbahs. Teilweise sind die alten Lehmbauten noch bewohnt, andere wurden von ihren Eigentümern verlassen und bröckeln nun langsam vor sich hin.

Quelle: www.wissen.de



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UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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