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Nordeuropäisch anmutendes Bergstädtchen im Mittleren Atlas.

1929 als französischer Ferienort gegründet, erstaunt die auf 1650 m Höhe gelegene Ortschaft durch ihre europäisch anmutende Architektur: Satteldächer aus rötlichen Ziegeln über soliden Steinhäusern. Die im Winter schneereiche Landschaft wirkt auf die meisten Marokkaner 'exotisch'. An den Wochenenden ist Ifrane Ziel zahlreicher Ausflügler aus dem nahen Fes. Auch der König ist hier hin und wieder anzutreffen, sein Palast erinnert allerdings mehr an ein französisches Loire-Schloss als an marokkanische Architektur. Am Hauptplatz befinden sich Cafés, Konditoreien und kleine Läden.

Ausflug

Von Ifrane aus kann man einen schönen Abstecher durch den Zedernwald zur Skistation Mischliffen unternehmen (R707 Richtung Boulemane, nach 8 km Abzweigung nach rechts). In den Wäldern rund um Mischliffen leben wilde Berberaffen (Macaca sylvanus), die sich nur selten zeigen. Die grösste Zeder, 'Cèdre Gouraud', wächst zwischen Ifrane und Azrou (über die N8 zu erreichen). Sie hat eine Höhe von 50 m. In den Wintermonaten ist die Strasse häufig verschneit.

Quelle: www.wissen.de



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UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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