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Pittoresk am Djebel Bou Hellal gelegene, touristisch noch kaum erschlossene Ortschaft mit schöner kleiner Medina. Eines der wichtigsten religiösen Zentren Marokkos.

Die 1727 durch den Scherifen Moulay Abdallah aus der Idrissiden-Familie gegründete Zaouia (Wallfahrtsstätte) spielte bis zum 19. Jh. eine wichtige Rolle in der marokkanischen Politik. Die Führer der Taibia-Bruderschaft beherrschten die Region und hatten zeitweise sogar auf die Sultane grossen Einfluss.

Zentrum der Ortschaft (45'000 Einw.) und Verbindung zwischen Medina und Neustadt ist die grosse Place de l'Indépendance, an der sich einladende Strassencafés befinden. Der südöstlich gelegene Marktplatz (Souk am Mittwoch und Donnerstag) ist ein guter Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Altstadt. Ein Treppenweg führt vorbei an alten Häusern und Werkstätten zur Zaouia Moulay Abdallahs und ihrem schönen, mit grünen Kacheln verzierten achteckigen Minarett.

Quelle: www.wissen.de



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UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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