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Rosa Granitfelsen, rote Häuser und grüne Palmen machen Tafraoute zur schönsten Ortschaft im Antiatlas.

Tafraoute (5000 Einw.), das Zentrum der Ammeln, eines Zweiges der Chleuh-Berber, liegt auf 1000 m Höhe in einer grandiosen Gebirgslandschaft im westlichen Antiatlas. Die Natur hat hier bizarre Felsen aus Granit geformt, die in der Sonne rosa schimmern. Der bekannteste von ihnen, der Chapeau de Napoléon, erhebt sich 2 km südlich der Stadt. Die rot getünchten Moscheen und Häuser von Tafraoute fügen sich harmonisch in die Landschaft ein - zusammen mit den grünen Palmen ein wahrhaft grandioses Panorama, das noch gesteigert wird, wenn im Februar die Mandelbäume blühen (Fest der Mandelblüte). Neubauten jedoch verändern allmählich das Stadtbild.

Die Umgebung von Tafraoute lädt zu interessanten Ausflügen ein. Über die Hotels Tafraoute und Les Amandiers erhält man nähere Informationen und auch Fremdenführer.

Eine Wanderung durch die Granitfelsenlandschaft (ca. 3 Std., feste Schuhe empfehlenswert!) zu den vom belgischen Künstler Jean Vérame im Jahre 1984 bemalten bunten Felsen bietet unvergessliche Landschaftserlebnisse.

Es werden auch Fahrten mit geländegängigen Autos zu benachbarten Oasen organisiert. Vor der Abfahrt sollte man sich allerdings genau über den Zustand der Autos und der Pisten informieren. Ein strapaziöser, aber lohnender Tagesabstecher führt über die Berge und durch üppige Täler zur Oase Timguilcht im Südosten, wo eine alte Zaouia zumindest von aussen besichtigt werden kann.

Ein weiterer Ausflug, der gut mit dem Pkw zu unternehmen ist, führt in das sich einige Kilometer nördlich von Tafraoute öffnende Tal der Ammeln, das vom 2359 m hohen Djebel Lekst überragt wird. Im Dorf Oumesnat werden in der Maison traditionelle Lehmarchitektur und Handwerk einer langsam schwindenden Kunst anschaulich dargestellt.

Quelle: www.wissen.de



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UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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