Marokko
Taroudannt
Home
Kulinarisch
Highlights
Lifestyle
Kunst Kultur
Welterbe
Guide
Links

g26.ch

Google
Web g26.ch
Das malerische 'Klein-Marrakesch' beeindruckt durch seine mächtige Stadtmauer und eine schöne Medina.

Von Oliven- und Orangenplantagen umgeben, erstreckt sich der bedeutendste Ort der Sous-Ebene am Ufer des gleichnamigen Flusses vor dem Panorama des Hohen Atlas. Der Aufstieg von Taroudannt ist eng mit jenem der Saadier verbunden, die die Stadt zwischen 1520 und 1540 kurzzeitig zu ihrer Residenz machten und von hier aus das gesamte Land eroberten. Ihre grösste Blüte erlebte die Stadt jedoch im 17. Jh., als sie nach der saaditischen Eroberung Timbuktus durch den transsaharischen Karawanenhandel Reichtümer anhäufte. Gut 100 Jahre später liess Alaouiten-Sultan Moulay Ismail die Stadt zerstören, weite Teile der Bevölkerung fanden damals den Tod. Zu Beginn des 20. Jh. rückte Taroudannt noch einmal für kurze Zeit ins öffentliche Blickfeld, als der aus der Westsahara stammende El-Hiba von hier aus Marrakesch eroberte und sich zum Sultan ausrufen liess. 1917 marschierten die Franzosen in Taroudannt ein.

Taroudannt (40'000 Einw.) wird aufgrund seiner Lage vor der Kulisse des Hohen Atlas und seiner mächtigen Stadtmauer auch 'Klein-Marrakesch' genannt. Die noch heute fast die gesamte Stadt umgebende Lehmmauer wurde Anfang des 18. Jh. angelegt und besitzt fünf Tore und zahlreiche Türme. Dank regelmässiger Restaurierung ist sie bis heute recht gut erhalten. Von der Terrasse des frei zugänglichen Bab el-Kasbah aus ist der Blick auf die Befestigungsanlage eindrucksvoll, besonders in den Wintermonaten, wenn im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas emporragen.

Vom Bab el-Kasbah führt die breite Hauptstrasse direkt in die Medina, zur arkadengesäumten Place Assarag. Hier befinden sich der Busbahnhof sowie etliche Billighotels und Restaurants. Hinter dem Platz beginnen die Souks. Taroudannt hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Besonders an den Markttagen Donnerstag, Samstag und Sonntag wird die Stadt von Bewohnern der umliegenden Ortschaften und Touristen aus den nahen Ferienzentren bevölkert.

Quelle: www.wissen.de



Links

Agadir   Agdz   Aït Ben Haddou   Al-Hoceima   Asilah   Azrou   Beni Mellal   Boumalne und Dades-Schlucht   Casablanca   Ceuta   Chefchaouen   El-Jadida   El-Kelaa-Mgouna   Er-Rachidia   Erfoud und Erg Chebbi   Essaouira   Fes   Guelmim   Ifrane   Kasbah Tadla   Laayoune Larache   Marrakesch   Meknes   Melilla   Midelt   Moulay Idriss   Oujda   Ouarzazate   Ouezzane   Rabat und Salé   Rissani und Sijilmassa   Safi   Skoura   Tafraoute und Umgebung   Tamegroute   Tan-Tan   Tanger   Tarfaya   Taroudannt   Taza   Telouet   Tetouan   Tineghir und Todgha-Schlucht   Tinmal   Tiznit   Volubilis   Zagora  

UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
weiter...


Top    Home
g26.ch PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT