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[tub?kal] Jabal Tubqal Jebel Toubqâl Dschebel Tubkal

Der Toubkal ist 4'165 Meter hoch, Marokkos höchster, ein magischer Berg, glauben zumindest die Menschen im Atlas-Gebirge. Für begeisterte Wanderer aus aller Welt ist er eine beliebte Herausforderung. Und wer sich den Aufstieg nicht zu schwer machen will, mietet sich Mulis für den Weg. Ausgangspunkt und Ziel für eine Wanderung auf den Toubkal kann die Casbah du Toubkal sein. Ein romantisches Luxushotel in den alten Mauern einer Wohnburg. In marokkanischer Tradition eingerichtet und geführt. Und ein wichtiger Arbeitgeber in der entlegenen Bergwelt.

Vom Parkplatz in Imlil nur eine Viertelstunde per Muli entfernt, liegt die Kasbah du Toubkal, ein fünf Sterne-Hotel, früher Wohnburg eines Königlichen Beamten. Der Film Kundun entstand hier, weil der Regisseur Martin Scorsese sich fast wie in Tibet fühlte. Neben dem Luxus gibt es auch günstige Gemeinschaftsräume für Wandergruppen.

Lebendiges Museum

Spiele, Bücher, marokkanische Tradition und Kunsthandwerk machen aus dem Hotel ein lebendiges Heimatmuseum. Das Holz duftet in den Zimmern. Jedes Detail ist von Handwerkern aus dem Dorf geschaffen. Die Zimmer sind teuer, aber einmalig. Den Menschen aus Imlil hat diese Art von Tourismus nicht nur Jobs verschafft. Das Tal hat heute eine eigene Mülltrennung. Und ein hohes Umweltbewusstsein.

Kosmetik und Kulinarisches

Der schwarze Marmor stammt aus der Wüste. Marokkanische Kosmetika wie Henna und Khol zum Ausprobieren. In der Küche kann der Gast individuell bestellen. Tadjine - Fleisch oder Gemüse aus dem Tontopf, sagt der Koch, und natürlich Couscous. Er sei ein Junge aus dem Dorf, und habe das alles bei seiner Mutter gelernt.

Das Hotel ist heute ein Joint Venture zwischen einem Engländer und einem Mann aus dem Dorf: «Der Besitzer hat 20 Jahre als Bergführer gearbeitet. Aber dann wollte er aus der Kasbah, der Wohnburg, etwas schaffen, das marokkanische Tradition darstellt: eine Verbindung aus Handwerkskunst und vielen Annehmlichkeiten für den Gast.»

Der magische Berg

Touristen aus aller Welt kommen mittlerweile hierher. Wir trafen Slowenen, Polen, Deutsche, Franzosen, Holländer, Engländer, Tschechen, Österreicher, Schweizer. Ganz Europa scheint vom Toubkal, dem höchsten Berg Marokkos, zu träumen. Für Marokkaner ist das kein Wunder, denn der Toubkal galt ihnen schon immer als magischer Berg. Ein Berg zu dem die Verwirrten und Traurigen pilgern, um sich mit wundertätigem Wasser zu heilen.

In der Kasbah du Toubkal speisen sie die Becken des Hammam. Eines wissen wir mit Bestimmtheit: Wer zurück kommt von dem zweitägigen Marsch auf den Gipfel des Toubkal, findet hier das Paradies.

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Der heilige Berg Toubkal - Film von Susanne Sterzenbach

Der höchste Berg Nordafrikas - der Toubkal in Marokko - ist mit seinen 4'165 Metern ein heiliger, ein schwingender Berg, in dessen Seitentälern es viel zu entdecken gibt. So zum Beispiel im Tal der Tadjinen: In trichterförmigen Tontöpfen werden typisch marokkanische Gerichte gekocht, exotische Basare, so genannte Souks, finden statt, Teppiche werden versteigert und Trekker aus aller Welt treffen sich, um unterhalb des fast ewigen Schnees ihre Touren zu machen - zu Fuss, im Jeep oder auf Eseln. Der Toubkal gilt in der Gemeinde der Esoteriker als magisch und hat viele urige Persönlichkeiten zu bieten.

Der Film von Susanne Sterzenbach ist eine Reise durch den Nationalpark um den heiligen Berg Toubkal südlich von Marrakesch.



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UNESCO Welterbestätten in Marokko
Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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