Marokko
Rabat - Die Entwicklung von 1875 bis 1940
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Avenue Mohammed V oder Dar el-Maghzen (23 Ansichten)


Die Hauptgeschäftsstrasse der Neustadt mit ihren modernen Bauten, grosszügigen Gartenanlagen, Regierungs- und Universitätsviertel ist die Av. Mohammed V. Hier liegen die Hauptpost, der Bahnhof, Reisebüros, Hotels und Banken. An ihrem südlichen Ende, an der Place Jamaa Assouna, befindet sich die Mosquée Es-Sunna. Sie besitzt ein für marokkanische Moscheen typisches quadratisches Minarett, dessen Form stark an jenes der Koutoubia von Marrakesch erinnert.





Banque d’Etat du Maroc (6 Ansichten)


Die Zentralbank des Königreichs Marokko (Banque centrale du Royaume du Maroc, mit der Bezeichnung Bank Al-Maghrib (in allen Sprachen), ist eine Einrichtung des öffentlichen Rechts und mit finanzieller Autonomie. Sie ist im Jahre 1959 aus der «Banque d’Etat du Maroc» entstanden. Letztere entstand auf der Grundlage der internationalen Konferenz von Algésiras (1906) und wurde im Februar 1907 als Aktiengesellschaft mit Sitz in Tanger gegründet. Das Aktienkapital wurde von den Unterzeichnerländern der Konferenz gebildet, mit Ausnahme der USA.





La Gare - Der Bahnhof von Rabat (6 Ansichten)


Die erste Eisenbahn in Marokko fährt 1888 in Meknès in einem Park. Die belgische Regierung hat sie dem Sultan Moulay Hassan geschenkt. Bis 1923 gibt es nur Schmalspurbahnen mit grösstenteils einer Spurweite von 600 mm. Die Schmalspurstrecken werden bis 1936 auf Normalspur umgebaut. Anfänglich waren nur aus Frankreich importierte gebrauchte Dampflokomotiven im Einsatz. Aber schon 1927 beginnt die elektrische Traktion mit 3000 Volt Gleichstrom. Marokko hat reiche Bodenschätze und diese werden mit der Bahn vom Landesinnern an die Atlantikhäfen gebracht. Lange stammten die Triebfahrzeuge aus Frankreich und waren von den dortigen Typen abgeleitet. Die drei privaten Gesellschaften werden Anfang 1963 zur ONCF (Office National des Chemins de Fer) zusammengeführt. Heute verkehrt in Marokko in den Reisezügen fast ausschliesslich modernes Rollmaterial. Die Hauptstrecken sind elektrifiziert. Zwischen Casablanca und Kénitra wird ein Halbstundentakt angeboten. Die Züge verkehren auf dieser Strecke mit 160 km/h. Alle Langstreckenzüge haben klimatisierte Personenwagen. Die Strecke Rabat - Casablanca wurde am 21.04.1925 eröffnet.





Le Palais de justice - Der Justizpalast (5 Ansichten)


Beschreibung folgt





L'Hôtel des Postes - Die Hauptpost (5 Ansichten)


Im Jahre 1892 gründete Moulay Hassan den ersten Postbetrieb. Die staatliche PTT entstand 1913. Marokko ist seit dem 01.10.1920 Mitglied des Weltpostvereins.





Hotel Le Balima (4 Ansichten)


Das Hotel wurde im Jahre 1926 erbaut und versprüht nostalgischen Charme. Höflicher Service und moderate Preise auch in der Bar...





Medina - Rue des Consuls


Eine der ältesten Strassen von Rabat. Einst wohnten dort die ausländischen Vertreter verschiederner Nationen. Die Geschichte dieser Strasse geht zurück auf die Zeit der Meriniden im XIII. bis XIV. Jahrhundert, wo sie die Hauptarterie der Stadt bildete. Ab der Herrschaft von Sidi Mohammed ben Abdellah (1757-1790), wird sie gepflastert und hiess Souq oder Rue du Marché (Strasse des Marktes)

Die Konsuln von Schweden, Dänemark und Holland residierten in unmittelbarer Nachbarschaft zum französischen Konsul. Am Nordwestende der Rue du Marché, nahe beim Souq-el Ghezel wurden die Häuser der Juden gruppiert. In der Tat war es früher die Regel, die Christen bei den Israelis zu installieren, da sie keine besonderen Viertel hatten. In den ersten Jahren des XIX. Jahrhunderts verlor die Rue du Marché ihre jüdischen Einwohner, denn Moulay Sliman befahl in 1807, die Einrichtung des Mellah (Judenviertel), wo sich im folgenden Jahr die Israelis von Rabat installierten. Moulay Sliman liess dort die Moschee Jamael-Guezzarin an Stelle der Kuppel von Lalla Fatma Treda bauen.

Von 1822 bis 1859 unter Moulay Abd-er-Rahman setzte sich die Rue du Marché aus fondouqs, Geschäften, Schmieden, Färbern, Matteherstellern, Seidenwebern zusammen. Es war das Zentrum der Handelsaktivität von Rabat. Aber die Strasse wandelt sich von 1906 an: sie ist in zwei Teilen getrennt: der niedrigerere Markt (Souq-et-Thaty) und der höhere Markt (Souq el-Fouqy).Sie wird im Nordwesten durch das Tor Bab Souq-el-Ghezel abgeschlossen.

Ab 1912 europäisiert sich die Strasse trotz der Anwesenheit der Basare und Geschäfte, denn neben den christlichen Konsuln installieren sich die französische Militärverwaltung sowie ausländischen Kaufleute. Es gab dort sogar eine kleine Kapelle, die dem katholischen Kult gewidmet war.





Rue Souika (10 Ansichten)


Die charakteristischste Strasse der Medina ist die Rue Souika, wo man zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, Gewürze und anderer Nahrungsmittel findet. Am Ende der Strasse befindet sich das Viertel der grossen Moschee.





Medina - Rue Sidi Fatah


Strasse der Juweliere mit der Moschee Moulay El Mekki und der Zaouia Ben Aissa.

Quelle: Il était une fois Rabat..


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