|
Marokko Lifestyle - Gesellschaft, Land und Leute |
|
|
Home Kulinarisch Highlights Lifestyle Kunst Kultur Welterbe Guide Links Sport g26.ch
Agadir Agdz Aït Ben Haddou Al-Hoceima Asilah Azrou Beni Mellal Boumalne Casablanca Ceuta Chefchaouen El-Jadida El-Kelaa-Mgouna Er-Rachidia Erfoud Essaouira Fes Guelmim Ifrane Kasbah Tadla Laayoune Larache Marrakesch Meknes Melilla Midelt Moulay Idriss Oujda Ouarzazate Ouezzane Rabat Rissani Safi Skoura Tafraoute Tamegroute Tan-Tan Tanger Tarfaya Taroudannt Taza Telouet Tetouan Tineghir Tinmal Tiznit Volubilis Zagora |
Fatima Mernissi - Eine moderne Marokkanerin Sie studierte nicht nur in Rabat, sondern promovierte anschliessend in den USA. Nur wenige Marokkanerinnen brachten Ende der 70er Jahre solche Voraussetzungen mit, und so wurde sie zur ersten und über Jahre einzigen Professorin Marokkos. Sie übernahm es, mutig und energisch immer wieder auf Frauenthemen hinzuweisen und damit auch anderen Frauen den Weg zu bahnen. Sie nahm die erste feministische Abschlussarbeit einer Studentin an und löste damit heftige Diskussionen aus, wie auch mit einigen ihrer Bücher, in denen sie den weiblichen Anteil an der islamischen Geschichte aus der Vergessenheit holte. weiter... Heiratsmarkt in Imilchil Das kleine Städtchen Imilchil ist weit über die Gebirgsketten des Mittleren und Hohen Atlas hinaus bekannt durch seinen Heiratsmarkt. Alljährlich im September pilgern Berber des Stammes der Aït Haddidou zu dem 25 km nordöstlich gelegenen Grab des Schutzpatrons Sidi Ahmed Oulmghani - jedoch nicht unbedingt um zu heiraten. Denn der fünftägige Moussem ist viel mehr als eine Heiratsbörse, er ist zugleich Wallfahrt und grösster Markt der Region. weiter... Mahjouba Edbouche - Oum el Banine (Mutter der Kinder) Sie ist für viele Frauen und Kinder die letzte Hoffnung. Seit 25 Jahren kämpft sie gegen die Diskriminierung allein erziehender Mütter in Agadir. Mit ihrer Hilfe sollen sie einen Platz in der Gesellschaft finden. Hier an der Rue Oued Ziz fing sie 1979 beim Kinderhilfsprojekt Terre des Hommes an. Seit 2001 leitet sie die Nachfolge-Organisation Oum el Banine. weiter... Wie Islamisten gegen Kulturschaffende Front machen Die von militanten islamistischen Marokkanern in Casablanca verübten Selbstmordattentate, bei denen 41 Menschen getötet und über hundert verletzt wurden, haben den Blick der Weltöffentlichkeit jetzt mit Nachdruck auf die alarmierende innere Wirklichkeit des Mahgrebstaates gelenkt. Die sozialen Probleme - eine erschreckend hohe Analphabetenrate, Arbeitslosigkeit und Armut - konnten auch unter Mohammed VI. nicht bewältigt werden. Reformideen blieben in Ansätzen stecken. Nach wie vor besitzt der König das Machtmonopol. Korruption ist noch immer weit verbreitet. Die anfängliche Liberalisierung der Presse wurde im Keim erstickt. Die Erwartungen vieler junger Menschen erfüllten sich nicht. weiter... Leben im Harem Der Begriff Harem kommt vom arabischen Haram, das heisst: das Verbotene, auch geschützter Raum. Ursprünglich - zu Mohammeds Zeiten - bedeutete Harem ein Schutzraum für Frauen, die auf den Strassen Freiwild der Männer waren. Der private Raum, unzugänglich, war den Frauen bestimmt, der öffentliche Raum den Männern. Im Harem konnten sich die Frauen ausleben: Innerhalb der oft prächtigen Mauern der Haremspaläste mit ihren üppig begrünten Innenhöfen und Gärten entstand eine eigene Kultur. Wollten die Frauen den Harem verlassen, so durften sie das nur verschleiert und unter männlicher Aufsicht. weiter... Marokko - Frauenförderung via Heiratspolitik König will Frauenquote. «Der König hat eine gebildete Frau der Mittelklasse geheiratet und will damit beweisen, dass auch Marokkos Frauen beim Aufbau einer modernen Gesellschaft eine Rolle spielen», lobt die Präsidentin der marokkanischen Union de l’Action Féminine (UAF), Latifa Jhabdi, den Monarchen. Vorbei sind die Zeiten, als die Noblen aus allen Landesteilen Töchter ins Harem des verstorbenen Vaters von Mohamed schickten. Und ebenfalls vorbei sind die Zeiten, als keiner die Frauen des Königs kannte. Selbst von Mohameds Mutter gibt es keine Bilder. Ganz anders Salma: Das Konterfei der Rothaarigen prangte im März auf allen Titelblättern und ist längst überall als Postkarte zu haben. «Ich selbst werde dafür sorgen, dass Frauen in Politik, Wirtschaft und Kultur Spitzenpositionen erreichen können», erklärte Mohamed VI. erst kürzlich in einem Interview. Er will in der Politik anfangen. Ein Gesetz soll zehn Prozent der Parlamentssitze für Frauen reservieren. Bisher sind nur zwei der 325 Abgeordneten Frauen, und der Ministerrat ist ganz in Männerhand. weiter... Von Marokko nach Europa - Schiffbruch der Illusionen Der Kampf gegen die illegale Einwanderung, so Khalil Jemmah, der Vorsitzende des AFVIC, kann nicht an den Grenzen stattfinden, sondern nur im Heimatland und in den Köpfen der Emigranten. Nord und Süd müssen dabei zusammenarbeiten. Wir brauchen einen Dialog gleichwertiger Partner, keinen Monolog des Nordens. Wir brauchen eine Politik der Einwanderung, keine Einwanderungspolizei. Und der Süden darf nicht in die Rolle des Bittstellers gezwungen werden. weiter... Ali Zaoua - Ein Film von Nabil Ayouch Das Leben ist scheisse! ist das krude Lebensmotto der Kindergang auf den Strassen von Casablanca. Als ihr Anführer Ali Zaoua von einer rivalisierenden Kindergang getötet wird, geloben die übriggebliebenen Freunde Kouka, Omar und Boubker Ali wie einen Prinzen zu begraben. Sie haben kein Geld für ein ordentliches Begräbnis, aber sie tun alles, um das Unmögliche möglich zu machen. Diesen letzten Freundschaftsdienst sind sie ihm schuldig... weiter... Im Land der Haratin - Die schwarze Minderheit in Marokko Die heutige Bevölkerung Marokkos bietet ein Bild grösster Vielfalt und Rassenmischung: Berber, Araber - und Haratin. Sie leben vorwiegend in den Oasen und Siedlungen des Südens: in der Stadt Marrakech und vor allem im Draatal bei Zagora. Die Haratin haben ihre eigene Sprache, genauer gesagt ihren eigenen Dialekt: Hassania weiter... Beten nach islamischer Zeitrechnung - oder warum am Freitag Sonntag ist In der islamischen Welt ist Freitag ein Feiertag, der Sonntag ein normaler Arbeitstag. Am Samstag endet die Woche, der erste Tag der neuen Woche ist der Sonntag. Dies, so der Göttinger Islamwissenschaftler Bassam Tibi gegenüber heute.online, hat mit der vollständig anderen Wocheneinteilung im Islam zu tun und mit dem Gebot des Koran, sich am Freitag zum gemeinsamen Gebet zu versammeln. weiter... g26.ch PLATTFORM FÜR KUNST KULTUR UND GESELLSCHAFT |