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Japan - Kunst, Kultur und Geschichte

Nara-Zeit (645-794)

Bei der Verlegung der Hauptstadt nach Nara im Jahre 710 ist der Buddhismus in Japan bereits auf einem wichtigen Höhepunkt angelangt. Unter Kaiser Shömu setzt ein flächendeckender Tempelbau ein, in allen Provinzhauptstädten werden monumentale Daibutsu-Statuen errichtet und bedeutende Skulpturen geschaffen (siehe «Geschichte und Skulptur des Buddhismus in Japan»). Besonders in der Naramalerei setzt sich auch in Japan der üppige chinesische T'angstil durch, und es entsteht eine diesem Stil verpflichtete Malschule, die in der Ausführung (im Unterschied zur T'angmalerei) eine einfache Ikonographie verwendet und mit starken Konturen und nur vier Farben arbeitet, damit also auch eine frühjapanische Tradition weiterführt. Die behandelten Bildthemen sind sowohl buddhistisch wie auch weltlich, wobei letztere die Darstellung des höfischen Lebens zeigen.

Thomas Psota
Die grosse Stille
Malerei und Skulptur aus Japan
Bernisches Historisches Museum
Katalog zur Ausstellung 11.11.99-12.03.00
ISBN 3-9520537-2-4




  • Japan Index
  • Asuka-Zeit (538-645)
  • Nara-Zeit (645-794)
  • Heian-Zeit (794-1185)
  • Kamakura-Zeit (1192-1333)
  • Muromachi-Zeit (1392-1573)
  • Momoyama-Zeit (1573-1603)
  • Edo- oder Tokugawa-Zeit (1603-1868)
  • Japan - Die grosse Stille
  • Geschichte und Skulptur des Buddhismus in Japan
  • Japan - Die Stille in der Natur
  • Die Teezeremonie in Japan - Stille als oberstes Prinzip
  • Glossar


    Der Fuji ist ein Vulkan und mit 3776 m Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Berg Japans. Er liegt auf der japanischen Hauptinsel Honsh? an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamanashi und Shizuoka, wo sich sein Gipfel befindet.

    Grosser Buddha (jap. daibutsu), eine der bedeutendsten Darstellungen des Buddha Amitabha (jap. Amida) im buddhistischen Tempel K?toku-in  in der japanischen Stadt Kamakura.

    Der Itsukushima-Schrein ist ein Shint?-Schrein auf der Insel Miyajima in Hatsukaichi in der Präfektur Hiroshima in Japan. Seit 1996 gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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