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UNESCO Welterbestätten

Unesco Weltkulturerbe in der Schweiz

So vielfältig wie die Landschaft mit immer wieder wechselnden Bildern, so vielfältig zeigt sich auch das kulturellen Angebot in der Schweiz. Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch: vier Sprachen, vier Kulturen. Erstaunlich ist die Mischung aus Tradition und Moderne. Die Schweiz ist offen für neue Impulse in der Kultur, legt aber auch Wert auf die Erhaltung des kulturellen Erbes.

www.myswitzerland.com



  • Unesco Weltkulturerbe in der Schweiz
  • 2009 - Uhrenindustrie: La Chaux-de-Fonds und Le Locle (Weltkulturerbe)
  • 2008 - Tektonikarena Sardona (Naturwelterbe)
  • 2008 - Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina (Weltkulturerbe)
  • 2007 - Weinbaugebiet Lavaux (Weltkulturerbe)
  • 2003 - Monte San Giorgio (Naturwelterbe)
  • 2001 - Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (Naturwelterbe)
  • 2001 - Entlebuch (Biosphärenreservat)
  • 2000 - Burgen von Bellinzona (Weltkulturerbe)
  • 1983 - Altstadt von Bern (Weltkulturerbe)
  • 1983 - Kloster St. Johann Müstair (Weltkulturerbe)
  • 1983 - Stiftsbibliothek und Stiftsbezirk St. Gallen (Weltkulturerbe)
  • 1979 - Schweizer Nationalpark (Biosphärenreservat)
  • Weltkulturerbe (Wikipedia)
  • Neue Kandidaturen
  • Gotthard-Kandidatur



    Unesco Weltkulturerbe in der Schweiz

    Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst insgesamt 890 Denkmäler in 148 Ländern. Davon sind 689 Kulturdenkmäler und 176 Naturdenkmäler, weitere 25 Denkmäler gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an (Stand 2009). Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit.

    Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten.

    Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.

    Die Liste des Welterbes umfasst zehn schweizerische Stätten.



    Altstadt von Bern (K/1983)

    Die Altstadt von Bern wurde auf der Aare-Halbinsel errichtet, welche natürlichen Schutz von drei Seiten bot, auf der vierten Seite wurden eine Mauer und ein Wehrturm (heute Zeitglocken) sowie vorgelagert ein Stadtgraben errichtet. Berchtold V. baute die Stadt nach einem klaren Plan: Beginn am niedrigsten Eck (Nydegg) und Bau in Richtung Westen.

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    Kloster St. Johann Müstair (K/1983)

    Um 1900 entdeckten Kunsthistoriker hinter Heiligenbildern und weiss-grauem Putz den Wänden entlang an verschiedenen Tafeln einen einzigartigen Freskenzyklus aus karolingischer Zeit über das Leben und Wirken Christi - wie ein Bilderbuch.

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    Stiftsbibliothek und Stiftsbezirk St. Gallen (K/1983)

    Unter dem Schutz von Kaiser und Königen, geleitet von hochbegabten Äbten entwickelte es sich zu einem bedeutenden geistigen Zentrum des europäischen Abendlandes. Höhepunkt war das sogenannte Goldene Zeitalter vom 9. bis zum 10. Jahrhundert.

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    Burgen von Bellinzona (K/2000)

    Die Tre Castelli von Bellinzona sind im ganzen Alpengebiet das einzige noch vorhandene Beispiel mittelalterlicher Militärarchitektur und gehören zu den bedeutendsten Zeugen der Befestigungsbaukunst in der Schweiz.

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    Weinbaugebiet Lavaux (K/2007)

    Das Gebiet über dem Genfersee umfasst 14 Gemeinden auf einer Fläche von 898 Hektaren. Davon fallen 574 Hektaren auf Rebenpflanzungen.
    Die steilste Weinbauzone gehört dem Dézaley und geht auf die Zisterziensermönche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück. Bei den 14 Gemeinden handelt es sich um Lutry, Villette, Grandvaux, Cully, Riex, Epesses, Puidoux, Chexbres, Rivaz, Saint-Saphorin, Chardonne, Corseaux, Corsier-sur-Vevey und Jongny. Die sechs Weinbaugebiete mit kontrolliertem Anbau sind Lutry, Villette, Saint-Saphoprin, Epesses, Dézaley und Chardonne.

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    Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina (K/2008)

    La Chaux-de-Fonds und Le Locle wurden von der und für die Uhrenindustrie gebaut. Davon zeugen sie auch in ihrer städtebaulichen Entwicklung: Wohnungsbau, Ateliers und später Fabriken sind entlang der Strassen gewachsen und bilden ein riesiges Schachbrettmuster mit einer ganz speziellen Atmosphäre.

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    Stadtlandschaft der Uhrenindustrie: La Chaux-de-Fonds und Le Locle (K/2009)

    La Chaux-de-Fonds und Le Locle wurden von der und für die Uhrenindustrie gebaut. Davon zeugen sie auch in ihrer städtebaulichen Entwicklung: Wohnungsbau, Ateliers und später Fabriken sind entlang der Strassen gewachsen und bilden ein riesiges Schachbrettmuster mit einer ganz speziellen Atmosphäre.

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    Naturwelterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (N/2001)

    Die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn im Grenzgebiet der Kantone Bern und Wallis erstreckt sich vom Finsteraarhorn über Eiger, Mönch und Jungfrau, den Aletschgletscher, das Bietschhorn und Teile des Lötschen- und Baltschiedertals. Die Gesamtfläche beträgt 539 Quadratkilometer in 13 Walliser und zwei Berner Gemeinden.

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    Naturwelterbe Monte San Giorgio in der Schweiz (N/2003)

    Der pyramidenförmige Berg im Südtessin ist über 1096 Meter hoch und für seine paläontologischen Reichtümer berühmt. Die in den Dolomitfels eingeschlossenen Schieferschichten aus dem Trias (vor 245 bis 230 Millionen Jahren) enthalten über 10.000 Fossilien, darunter äusserst seltene Arten von Meeressauriern und Fischen.

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    Naturwelterbe Tektonikarena Sardona (N/2008)

    In der faszinierenden Gebirgslandschaft um den Piz Sardona im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden lassen sich tektonische Prozesse auf anschauliche, weltweit einzigartige Weise im Gelände beobachten. Entlang der weit herum sichtbaren Linie, der "Glarner Hauptüberschiebung", schoben sich 250-300 Mio. Jahre alte Gesteine über eine Distanz von 35- 40 Kilometern auf viel jüngere, 35-50 Mio. Jahre alte Gesteine. Das 300 km2 grosse Gebiet besitzt einen grossen pädagogischen und wissenschaftlichen Wert, da es ein herausragender Zeuge für das Verständnis der Gebirgsbildungsprozesse und der Plattentektonik ist.

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    UNESCO-Biosphärenreservat

    Schweizer Nationalpark (B/1979)

    Der Schweizer Nationalpark entstand 1909 aufgrund privater Initiative und wurde später durch die Eidgenossenschaft übernommen (der 1. August 1914 gilt als Gründungsdatum). Im Süden grenzt er auf einer Länge von 15 km an Italien, liegt aber vollständig im Kanton Graubünden. Die UNESCO hat den Schweizer Nationalpark 1979 in das Netzwerk der Biosphärenreservate aufgenommen.

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    UNESCO-Biosphärenreservat

    Entlebuch (B/2001)

    Wenige Regionen in der Schweiz haben so intakte natürliche und kulturelle Landschaften wie das Entlebuch. Das Biosphärenreservat umfasst 395 km2 und wurde von der UNESCO im September 2001 in das Netzwerk aufgenommen.

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    Bern Luftaufnahme
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